© HHP 2011-10-12

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Frühere Ausgaben dieser Seiten finden Sie unter public2000.html.   Suchen Sie auch in der vollständigen und umfassenden jährlichen Bibliographie von Michael Limberg nach Neuerscheinungen.  Für detaillierte Angaben zu Neuerscheinungen empfehlen wir Ihnen http://www.hermann-hesse-sekundaerschrifttum.de/019f5f974c102e501/index.html.  Impressumangaben zu den unten abgebildeten Büchern finden Sie durch Klicken auf den Abbildungen.

2011-10-12

 

Hermann Hesse.

Warum der Dichter Glaube, Glück und Eigensinn empfahl

Ezzelino von Wedel

Berlin: Wichern-Verlag 2011.

143 S. (wichern porträts) ISBN 978-3-88981-325-1

Quelle: M. Limberg, Düsseldorf


2011-09-30

 

Details

Hermann Hesses expressionistisch-farbenfrohen Aquarellen sind inzwischen zu einem begehrten Objekt für Sammler und Kunstfreunde in aller Welt geworden. Auch für das Jahr 2012 wurden 13 Bilder des Autors und Malers aus dem Fundus von mehr als 2000 Bildern für diesen Kalender ausgewählt.

 

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Details

Ein literarischer Begleiter durch das Jahr: Der Insel-Kalender 2012 versammelt wie jedes Jahr Gedanken, Geschichten und Gedichte Hesses über das Leben und den Wechsel der Jahreszeiten.

Mit einem Kalendarium, das Raum bietet für eigene Notizen und neben Geburtstagen wichtiger Autorinnen und Autoren auch die Mondphasen verzeichnet. Im Anhang finden sich ein Übersichtskalender der Jahre 2012 und 2013, eine Tabelle der Schulferien sowie ein Adress- und ein Telefonverzeichnis. Lassen Sie sich von diesem wunderbaren Band durchs Jahr begleiten.

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2011-09-17

[Umschlaggestaltung: Hermann Michels und Regina Göllner; Umschlagabbildung von Conrad Haußmann: mit frdl. Genehmigung des Literaturarchivs der Monacensia, München, Copyright Suhrkamp Verlag, 2011]

 

Von Poesie und Politik

Hermann Hesse - Conrad Haußmann

Briefwechsel

1907-1922

Herausgegeben und kommentiert von

Helga Abret

Berlin: Suhrkamp Verlag, Erste Auflage 2011

408 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-518-42258-8

 

"Ich zerlege Dich in Gedanken, erkenne das Schweizerische doch ziemlich und Schwäbische in Dir und finde 35% Schwäbisches, 15% Schweizerisches und 50% Undefinierbares, aber doch ziemlich stark Deutsches in Dir stecken."

Conrad Haußmann an Hermann Hesse

"Mit Deiner Analyse des Ethnologischen in mir wirst Du ziemlich recht haben, ich schätze mich ähnlich ein, eben darum herrschen die 50% Luftikus vor und jagen mich wahllos in der Welt herum."

Hermann Hesse an Conrad Haußmann

(Klappentext)

 

Quelle: Suhrkamp Verlag, 2011


2011-09-05

Hesse-Sammler !

Von Hermann Lauscher bis zum Steppenwolf.

Gunter Böhmer illustriert Hermann Hesse

Katalog

 

 

Bearbeitet von Ute Hübner und Roland Stark.

Gaienhofen: Hermann-Hesse-Höri-Museum 2011. 77 S.

(Beiträge des Hermann-Hesse-Höri-Museums. Hrsg. v. Ute Hübner)

Quelle: Michael Limberg, 9/2011


2011-08-28

 

Gunter Böhmer illustriert Weltliteratur

 

 

Reich bebilderter Ausstellungskatalog mit 79 Seiten

(mit 3 Einträgen zu Hermann Hesse)

Das Motiv auf dem Katalogumschlag hat Gunter Böhmer

für den Schutzumschlag des Romans Das Totenschiff von Hans-Henny Jahn gezeichnet

Ausstellung der Gunter Böhmer-Stiftung Calw

zum 100. Geburtstag des Künstlers

Dresden (April-Mai 2011)

Calw (Juni-Juli 2011)

aktuell: Burg zu Hagen im Bremischen

1.8. - 11.9. 2011

Herausgegeben von der Gunter-Böhmer-Stiftung Calw 2011

ISBN978-3-939148-28-9

 

Quelle: Hesse-Editionsarchiv, Offenbach a.M.


2011-08-28

 

Gustav Landgren

Hermann Hesses Roßhalde, Klingsors letzter Sommer und Steppenwolf

im Kontext von Kunstrkritik, Künstlerkrise und Intermedialität

ACTA UNIVERSITATIS UPSALIENSIS

Studia Germanistica Upsaliensia 56

Editor: Dieter Krohn

ISSN 0585-5160  -  ISBN 978-91-554-8055-4

Distributed by Uppsala University Library [2011]

Box 510, SE-751 20 Uppsala, Sweden

www.uu.se, acta@ub.uu.se

 

Inhaltsverzeichnis

Weitere Informationen und Zusammenfassung

der Studia Germanistica

 

Quelle: Michael Limberg, Düsseldorf


2011-07-12

„Sprache, die so tröstlich zu mir kam“

Thomas Valentin in Briefen von und an Hermann Hesse

Herausgegeben und bearbeitet von Norbert Otto Eke und Dagmar Olasz-Eke

 

 

Der vorliegende Band enthält die bislang unveröffentlichte Korrespondenz zwischen Gerold („Thomas“) Valentin und Hermann Hesse aus den Jahren 1942-1962. Die Briefe und Postkarten geben wichtige Einblicke in die Bedeutung Hermann Hesses für eine durch Nationalsozialismus und Krieg verunsicherte Generation, die in der Nachkriegszeit selbst zur Feder griff. Es sind Briefe der Not, der Verwirrung und Orientierungslosigkeit, die der junge Gerold Valentin an Hermann Hesse schickt, den Autor, in dem er einen Geistes- und Seelenver-wandten gefunden zu haben glaubt – und Hesse antwortet dem ihm persönlich nicht bekannten Valentin, gibt ihm das tröstende Gefühl persönlicher Zuge-wandtheit. Über zwei Jahrzehnte hält der Kontakt, auf Valentins Seite begleitet vom Ringen um Sprache und lyrischen Ausdruck; am Ende meldet sich der eigenständige Autor zu Wort.

Inhalt:

* Vorbemerkung

* Briefe 1941-1962

* Kommentar

* Nachwort: „Er wurde mein magister ludi“.

Thomas Valentins Briefwechsel mit Hermann Hesse

* Abkürzungsverzeichnis

* Verzeichnis der Briefe und Beilagen

* Personenregister

 

Norbert Otto Eke, Dr. phil., Professor für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie an der Universität Paderborn.

 

Dagmar Olasz-Eke, M.A., freie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Literatur in Westfalen.

Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen Band 46

Reihe Texte Band 19

 

2011, ISBN 978-3-89528-826-5,

210 Seiten, kart. EUR 19,80 

Quelle, Abbildung und Text: Google


2011-07-12

 

 

 

 

Indien gesucht, China gefunden

Chinesische Spuren in Leben und Werk

des Dichters Hermann Hesse

Von Jürgen Weber

Spätestens seit dem Buch des chinesischen Germanisten Adrian Hsia „Hesse und China“ 1974 ist der große Einfluss der chinesischen Kultur auf das Werk des Dichters Hermann Hesse bekannt. Dennoch haben Hesse-Interpreten in den vergangenen vier Jahrzehnten, offenbar mangels Kenntnis über das ferne China, diesen Aspekt durchweg stiefmütterlich behandelt. Stattdessen wurden asiatische Einflüsse meist nur mit Bezug auf Indien erklärt. Mit Jürgen Weber hat jetzt erstmals ein Sinologe die Spuren Chinas in Leben und Werk Hesses untersucht. Mit dem Wohlwollen des Lesers wie mit dem kritischen Blick des Wissenschaftlers widmet sich der Autor seinem Thema. Er ordnet die chinesischen Bezüge vor einem fachlichen Hintergrund ein und bewertet sie, er legt Schwachstellen in Hesses Werk offen und benennt Missverständnisse. Die elf Studien zu den verschie-denen Spuren in Leben und Werk des Dichters fügen sich so zu einem schlüssigen Chinabild Hermann Hesses.

(Klappentext des Buches)

 

Inhalt: Hesses Haltung zur chinesischen Philosophie, Erzählliteratur, Lyrik, Hesses Asienreise, die Entwicklung seines Chinabildes, das Verhältnis zu Wilhelm Gundert und andere Themen.

Verlag: Books on Demand

ISBN 978-3-8423-6436-3, Hardcover, 228 Seiten

€ 28,00 inkl. MwSt

 

 

Inhaltsverzeichnis

Siehe auch weiter unten:

Adrian Hsia: Hermann Hesse und China, 1974

Volker Michels (Hg.): Hermann Hesse -

Blick nach dem Fernen Osten, 2002

Jian Ma: Stufen des Ich-Seins, 2007

Quelle: Books on Demand


2011-06-27

Gunter Böhmer. Tra sogno e incubo

Gunter Böhmer. Zwischen Traum und Albtraum

a cura di / hrsg. von Heidi Kupper e Alessandro Soldini ;

con contributi di Karl Bühlmann e Heidi Kupper /

mit Beiträgen von Karl Bühlmann und Heidi Kupper

Edizioni SKIRA, Milano / Mailand, 2011 (pp. 152 / 152 S.,

ISBN 978-88-572-1058-2)

CHF 40.0 0 / EURO 32.00 (durante la mostra /

Während der Ausstellung CHF 30.00 / EURO 25.00)

 

 

Sommario / Inhalt

 

Prefazione / Vorwort

Alessandro Soldini

 

Fra sogno e incubo. Gunter Böhmer, 1911-1986

Zwischen Traum und Albtraum. Gunter Böhmer, 1911–1986

Heidi Kupper

 

“Noi non siamo i medici, siamo il dolore”

„Wir sind nicht die Ärzte, wir sind der Schmerz“

Karl Bühlmann

(traduzioni dal tedesco: Gabriella Soldini)

 

Quelle: Fondazione Ursula E Gunter Böhmer

Gentilino, Collina d´O ro

www.gunterboehmer.com


2011-03-26

[Publisher Shaker/Aaachen did not respond to inquries.  Image is copied here as free advertisement. HHP 2011]

 

Kouagou, Noel

Reise als Initiation in Hermann Hesses Romanen Siddhartha und Die Morgenlandfahrt

Aachen: Shaker 2011. 260 S. – Zugl.: Bayreuth, Univ., Diss. 2010. ISBN 978-3-8322-9776-3.

 

„Die vorliegende Studie untersucht Initiationsprozesse in Hermann Hesses Texten Siddhartha und Die Morgenlandfahrt. Darüber hinaus macht sie auf mögliche narrative sowie strukturelle Perspektiven zur Abgrenzung der Initiationsgeschichte vom Bildungsroman aufmerksam. [...] Zur Interpretation von Hesses Texten greift die vorliegende Arbeit nicht nur auf die in der Ethnologie und Religionswissenschaft bekannten Modelle zur Darstellung von Initiationsprozessen, sondern auch auf das in der Literaturwissenschaft postulierte Erzählmodell der Initiationsgeschichte zurück.“ (Aus der Verlagsanzeige)

 

Quelle: Limberg, 2011


2011-03-15

 

Hermann Hesse   Hans Purrmann

Briefe 1945-1965

Herausgegeben von Eva Zimmermann und Felix Billeter

mit zahlreichen Bilddokumenten und Faksimiles

176 Seiten, gebunden (Edition A.B. Fischer)

Erscheinungsdatum: 1. 3. 2011

ISBN  978-3-937 434-40-7

Preis € 19.80

s. Hans Purrmann

Quelle: M.Limberg


2011-01-01

 

Insel-Kalender für das Jahr 2011

Zusammengestellt von Volker Michels

Mit farbigen Aquarellen des Dichters

Vollständiges und durchaus praktisches Kalendarium für 2011 und 2012,

jede Wochenangabe begleitet von Hesse Zitaten

aus den Sämtlichen Werken, 2001ff und den Briefen in vier Bänden, 1973-1986,

und unveröffentlicht aus dem Nachlaß, und von Aquarellen

mit Genehmigung der Hesse Erben und des Hesse Editionsrachivs Volker Michels.

insel taschenbuch 3622

© Insel Verlag Berlin, 2010

161 Seiten, kartoniert, €8.90,

ISBN 978-3-458-35322-5

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv, Offenbach a.M.


2010-10-19

Herausgegeben von

Volker Michels

mit Bildern von Katharina und Siegfried Lauterwasser

Insel Verlag Berlin 2010

ISBN 978-3-458-17487-5

 

Acht Jahre hat Hermann Hesse am Bodensee gelebt, nachdem ihm 1904 sein erster Roman Peter Camenzind den literarischen Durchbruch gebracht und es dem damals 27jährigen Buchhändler aus Basel ermöglicht hatte, seinen Brotberuf aufzugeben und sich, jung verheiratet, als freier Schrift-steller am noch ursprünglichsten Seeufer in Gaienhofen niederzulassen. In dieser Zeit kamen seine drei Söhne zur Welt, hier baute er sich 1907 sein einziges eigenes Haus, nachdem Jahr für Jahr jene Romane, Erzählungen und Gedichtsammlungen erschienen waren, die seinen frühen Ruhm als einer der eigenwilligsten und einflußrcichsten Autoren des Jahrhunderts begründet hatten.

 

In diesem reichbebilderten Band werden alle Schilderungen Hesses über das Gebiet rund um den Bodensee zusammengefaßt. Mit poetischer Eindringlichkeit kommt in den Berichten das Unverwech-selbare einer der ältesten deutschen Kulturregionen zu Wort in der ganzen Vielfalt ihrer landschaft-lichen und klimatischen Erscheinungsformen vom Ufer bis zu den Alpen. Doch nicht nur das Leben am See im Wechsel der Jahreszeiten, die Menschen und ihren Alltag vergegenwärtigen diese Aufzeich-nungen, auch Hesses Erfahrungen beim Gartenbau, beim Flug in einem der ersten Zeppelin-Luftschiffe und seine Eindrücke von zahlreichen Ausflügen und Gebirgswanderungen, die ihm den Abwechslungs-reichtum seiner Umgebung erschlossen haben.

 

Am Bodensee fand Hesse jene Unabhängigkeit, die seine kritisch wachsame Teilnahme am Zeitge-schehen ausgemacht hat. (Klappentext)

 

Quelle: Volker Michels, Offenbach a.M.


2010-07-18

[Low resolution image included in the announcement by the publisher; no copyright listed; HHP 2010]

 

Evelin Hasler

Und werde immer Ihr Freund sein

Hermann Hesse, Emmy Hennings und Hugo Ball

Zürich: Nagel & Kimche, 26.07.2010

Fester Einband, 224 Seiten

ISBN 978-3-312-00461-4

"Schweiz im Dezember 1920: Im Tessiner Dörfchen  Cassarate lernen Emmy und Hugo Ball den Schriftsteller Hermann Hesse kennen.  Jeder von ihnen hat eine schwere Zeit hinter sich. Hesse befindet sich mitten in der Arbeit an Siddhartha.  Hugo Ball verlor auf tragische Weise seinen geliebten Freund Hans Leybold.  Und Emmy Hennings, frisch mit Ball verheiratet, hat eine unruhige Zeit voller Liebhaber und Drogen durchlebt.  Wie eine Fügung erscheint den dreien ihre Freundschaft, die immer enger wird - bis zu Balls Tod nach der Fertigstellungseiner Hesse-Biographie 1927.  In ihrem mitreißenden Roman erzählt Evelin Hasler von der Begegnung dieser drei schöpferischen Menschen und von den Jahren davor, der wilden Zeit der Avantgarde in München und Zürich."   Klappentext des Verlags (.s.u.)

 

Zur Verlagsseite nebst Liste der Buchvorstellungen in der Schweiz durch Frau Hasler

Zeitungsrezension von Michael Braun in © Die Rheinpfalz v.17. Juli 2010, Nr. 163

Quelle: HHP und Verlagsseite, s.o.


2010-07-10

[Cover mage given as part of press release, copyright assumed by publisher, HHP 2010]

 

Mit Hermann Hesse durchs Tessin

Ein Reisebegleiter

von

Regina Bucher

 

Die Fondazione Hermann Hesse Montagnola möchte Sie auf das neu erschienene Buch Mit Hermann Hesse durchs Tessin aufmerksam machen (Insel Verlag Berlin, Mai 2010). Autorin ist Regina Bucher, langjährige Leiterin des Museum Hermann Hesse Montagnola

insel taschenbuch, Berlin: Insel Verlag, 2010, 293 S., ISBN 978-3-458-35309-6, in der Schweiz: sFr 21,70

 

Weitere Informationen finden Sie im Anhang

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Quelle: Marisa Würsch, Montagnola


2009-11-27

 


A Companion to the Works of

Hermann Hesse

Edited by Ingo Cornils

Today, forty years after Timothy Leary's suggestion that hippies read Hermann Hesse while "turning on," Hesse is once again receiving attention: faced with ubiquitous materialism, war, and ecological disaster, we discover that these problems have found universal expression in the works of this master storyteller. Hesse explores perennial themes, from the simple to the transcendental. Because he knows of the awkwardness of adolescence and the pressures exerted on us to conform, his books hold special appeal for young readers and are taught widely. Yet he is equally relevant for older readers, writing about the torment of a psyche in despair, or our fear of the unknown. All these experiences are explored from the perspective of the individual self, for Hesse the repository of the divine and the sole entity to which we are accountable. This volume of new essays sheds light on his major works, including Siddhartha, Der Steppenwolf, and Das Glasperlenspiel, as well as Rohalde, Klingsors letzter Sommer, Klein und Wagner, and the poetry. Another six essays explore Hesse's interest in psychoanalysis, music, and eastern philosophy, the development of his political views, the influence of his painting on his writing, and the relationship between Hesse and Goethe.

Contributors: Jefford Vahlbusch, Osman Durrani, Andreas Solbach, Ralph Freedman, Adrian Hsia, Stefan Höppner, Martin Swales, Frederick Lubich, Paul Bishop, Olaf Berwald, Kamakshi Murti, Marco Schickling, Volker Michels, Godela Weiss-Sussex, C. Immo Schneider, Hans-Joachim Hahn. Ingo Cornils is Senior Lecturer in German at the University of Leeds, UK.

Press release with minor rearrangements by HHP

 


DETAILS

8 b/w illustrations
446 pages
Size: 9 x 6 in
ISBN: 9781571133304
Binding: Hardback

First published: 30/Nov/2009
Price: 90.00 USD / 50.00 GBP

Imprint: Camden House
Series: Studies in German Literature Linguistics and Culture
Subject: German Literature

BIC class: AVH

STATUS: Available
Details updated on 17/11/2009

 

Review in German

 
Contents
   Introduction: "From Outsider to Global Player -- Hermann Hesse in the Twenty-First Century",
Ingo Cornils
1    "Novel Ideas: Notes toward a New Reading of Hesse's Unterm Rad",
Jeff Vahlbusch
2    "Rosshalde (1914): A Portrait of the Artist as a Husband and Father",
Osman Durrani
3    "The Aesthetics of Ritual: Pollution, Magic, and Sentimentality in Hesse's Demian (1919)",
Andreas Solbach
4    "Klein und Wagner",
Stefan Hoeppner
5    "Klingsors letzter Sommer and the Transformation of Crisis",
Ralph W. B. Freedman
6    "Siddhartha",
Adrian Hsia
7    "Der Steppenwolf",
Martin Swales
8    "Hermann Hesse's Narziss und Goldmund: Medieval Imaginaries of (Post-)Modern Realities",
Frederick A. Lubich
9    "Beads of Glass, Shards of Culture, and the Art of Life: Hesse's Das Glasperlenspiel",
Paul Bishop
10    "Hesse's Poetry",
Olaf Berwald
11    "'Ob die Weiber Menschen seyn?': Hesse, Women, and Homoeroticism",
Kamakshi P. Murti
12    "Hermann Hesse's Politics",
Marco Schickling
13    "Hermann Hesse and Psychoanalysis",
Volker Michels
14    "On the Relationship between Hesse's Painting and Writing: Wanderung, Klingsors letzter Sommer, Gedichte des Malers, and Piktors Verwandlungen",
Godela Weiss-Sussex
15    "Hermann Hesse and Music",
C. Immo Schneider
16    "Hermann Hesse's Goethe",
Hans-Joachim Hahn
 

 

To order go to:

http://www.camden-house.com/71133305.HTM

Source: Cornils, Leeds


2009-11-10

 

New publication:

Metamorphosis:

Transformations of the Body and the Influence of Ovid’s Metamorphoses on Germanic Literature of the Nineteenth and Twentieth Centuries

David Gallagher

From: Customer Services, Rodopi Publishers, NL

"Customer-services@rodopi.nl" <customer-services@rodopi.nl>

The following is a new publication which might interest you.

The origins of selected instances of metamorphosis in Germanic literature are traced from their roots in Ovid’s Metamorphoses, grouped roughly on an ‘ascending evolutionary scale’ (invertebrates, birds, animals, and mermaids).  Whilst a broad range of mythological, legendary, fairytale and folktale traditions have played an appreciable part, Ovid’s Metamorphoses is still an important comparative analysis and reference point for nineteenth- and twentieth-century German-language narratives of transformations.

Metamorphosis is most often used as an index of crisis: an existential crisis of the subject or a crisis in a society’s moral, social or cultural values.  Specifically selected texts for analysis include Jeremias Gotthelf’s Die schwarze Spinne (1842) with the terrifying metamorphoses of Christine into a black spider, the metamorphosis of Gregor Samsa in Kafka’s Die Verwandlung (1915), ambiguous metamorphoses in E. T. A. Hoffmann’s Der goldne Topf (1814), Hermann Hesse’s Piktors Verwandlungen (1925), Der Steppenwolf (1927) and Christoph Ransmayr’s Die letzte Welt (1988).  Other mythical metamorphoses are examined in texts by Bachmann, Fouqué, Fontane, Goethe, Nietzsche, Nelly Sachs, Thomas Mann and Wagner, and these and many others confirm that metamorphosis is used historically, scientifically, for religious purposes, to highlight identity, sexuality, a dream state, or for metaphoric, metonymic or allegorical reasons.  Contents: Preface, Abbreviations, and Signs, Introduction, Arachnids, Invertebrates and Lepidoptera, Avian and Serpentine, Myriad Arboreal, Mammalian, Feline and Lupine, Melusinas, Nymphs, Water Sprites, and Undinas, Christoph Ransmayr’s Die letzte Welt (1988), Conclusion, Bibliography Index.

 

Amsterdam/New York, NY 2009. 470 pp.

Internationale Forschungen zur Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft 127)

ISBN: 978-90-420-2708-4 Bound ISBN: 978-90-420-2709-1

E-Book Online info: <http://www.rodopi.nl/senj.asp?BookId=IFAVL+127>

More information at info@rodopi.nl <mailto:info@rodopi.nl>

 

Quelle und (edited) text: info@rodopi.nl


2009-08-06

 

 

Es ging am Anfang nicht leicht mit uns

Hermann Hesse und Jakob Schaffner im Briefwechsel 1905–1933

Nach Vorarbeiten von Hermann Affolter herausgegeben von

Christof Wamister

Chronos

Schweizer Texte, Neue Folge, Band 28
2009. 130 S. 5 Abb. s/w Geb. CHF 38.00 / EUR 24.50
ISBN 978-3-0340-0919-5

Verlagsankündigung mit Bestellungsoptionen

Quelle: M. Limberg


2009-07-28

["Eine raffiniert humane Kultur - Hermann Hesse in Badenweiler", Schliengen: Kulturverlag AERT + Weise, 2009. Titelbild aus der Fotoserie Gret Widmann und Hermann Hesse, 1910 © Suhrkamp Verlag]

 

Kulturverlag ART + WEISE, Schliengen

80 Seiten, kartoniert, Querformat, reichhaltig farbig illustriert

ISBN 978-9811965-5-9

Zu beziehen über www.kv-artundweise.de

€ 15 (unverbindliche Preisangabe)

 

Autoren: Hermann Hesse, Rolf Langendörfer,

Christof L. Diedrichs, Christof Schnürer, Rita Grimm

 

Im Juli 1909 kam Hermann Hesse zum ersten Mal nach Badenweiler. Im familiär geführten Sanatorium der Villa Hedwig befreundete er sich mit Dr. Albert Fraenkel, den er 1960 in seinem Rückblick "Ein paar Erinnerungen an Ärzte" als den bedeutendsten aller Mediziner rühmte, die er im Lauf seines Lebens kennengelernt hatte.  Die Kur bei ihm war so hilfreich, dass er sie im Mai 1910 wiederholte and die ebenso anregende wie heilsame Atmosphäre von Badenweiler in mehreren Berichten geschildert hat. Diese Erinnerungen werden hier überliefert.


Volker Michels, Suhrkamp Verlag

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv Ofb


2009-07-23

[Hermann Hesse: China. Umschlag: Göllner, Michels, Zegarzewski, Suhrkamp Verlag, 2009]

 

Herausgegeben von Volker Michels

suhrkamp taschenbuch 4106

© Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M., 2009

205 Seiten, kartoniert

ISBN 978-3-518-46106-8

€ 8.00 (unverbindliche Preisangabe)

 

Man wird wohl schwerlich einen deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts finden, der sich so für China interessiert und auf vergleichbare Weise für die klassische Literatur dieses Landes eingesetzt hat wie Hermann Hesse.  Keiner hat ähnlich beharrlich, mehr als 50 Jahre lang betont, daß wir diese Kultur »studieren müssen wie einen gleichwertigen Mitbewerber, der uns je nachdem Freund oder Feind werden, jedenfalls aber unendlich nützen oder schaden kann«.  Denn die Chinesen waren für ihn »ein Volk, das nicht rückwärts, sondern in eine tätige Zukunft blickt«.  Und es gibt auch keinen deutschen Dichter, der so viel chinesisches Gedankengut in seine Schriften einbezogen hat.  So durchziehen chinesische Motive, Einflüsse des Taoismus, des Konfuzianismus und des chinesischen Zen sein komplettes Werk, von Gedichten über Märchen und Erzählungen, Betrachtungen und Lektüre empfehlungen bis hinein in seinen großen Roman Das Glasperlenspiel.

(Klappentext)

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv, Ofb


2009-07-23

* Hermann Hesse in Gaienhofen. Begleitbuch zur ständigen Ausstellung im Hermann-Hesse-Höri-Museum in Gaienhofen am Bodensee.

Hrsg. v. Ute Hübner. 2009. 95 S. Mit zahlr. Abb. und Texten von Ute Hübner (Vorwort), Eva Eberwein und Volker Michels.          

– € 8,--

Bezugsadresse: Hermann-Hesse-Höri-Museum, Kapellenstr. 8, 78343 Gaienhofen – www.hermann-hesse-hoeri-museum.de

 

 

* Farbe und Wort. Die Künstlerfreundschaft Cuno Amiet – Hermann Hesse.

Katalog. Bearbeitet von Roland Stark. 68 S. (Beiträge des Hermann-Hesse-Höri-Museums. – € 8,--

 

 

* Begegnungen auf der Collina d'oro / Incontri in Collina d'oro: Hermann Hesse, Maria Holzleitner, Margherita Osswald-Toppi, Elisabeth Rupp.

Bucher, Regina (Hrsg.). Texte von Eva Zimmermann u. Simona Ostinelli]; Übers.: Manuela Cattaneo, Lucilla Janssen, Susanne Tibaldo. – Montagnola: Edition Fondazione Hermann Hesse, [2009]. – 156 S., Ill.; Katalog zur Ausstellung im Museo Hermann Hesse Montagnola.

ISBN 88–89462–03–5.  SFr 25.-- = ca. € 17,--

(Leider kostet das Porto nach Deutschland SFr. 21,-- = ca € 14,30)

 

 

* Freie Liebe und Anarchie. Schwabing – Monte Verità. Entwürfe gegen das etablierte Leben.

Voswinckel, Ulrike: Begleitbuch zur Ausstellung in der Monacensia, München v. 1.7.-13.11.2009.  München: allitera verlag. Edition Monacensia 2009. 184 S.; S. 10, 21, 29-38 (In Arcegno: Hermann Hesse und Gusto Gräser), 119 f., 132 f. (Flucht aus der Zeit. Hugo Ball und Hermann Hesse), 176.

ISBN: 978-3-86906-027-9    € 18,90.

Verlagshinweise und Rezensionen

 

 

* An Hermann Hesse. Der Leser als Produzent.

Lück, Gabriele.  Frankfurt/M. (et al.): Lang 2009. 199 S. (Medien und Fiktionen; Bd. 6) – Zugl.: Siegen, Univ., Diss., 2006

Aus dem Inhalt: Das Hesse-Phänomen - Der Briefwechsler Hesse - Der Leser als Produzent: Der Geschichten-Erzähler, Der Dichter, Der Literat, Der Lyriker, Der Philosoph, Der Interpret - Literatur als Medium.  –  ISBN 978-3-631-58483-5.

 

Quelle: Michael Limberg, Düsseldorf


2009-05-15

[Umschlag: Hermann Michels und Regina Gönner Umschlagfotos: Akademie der Künste, Berlin/Peter-Weiss-Archiv, Nr. 2581, Foto: Charlotte Lochmüller (Peter Weiss), Suhrkamp Verlag, Foto: Martin Hesse (Hermann Hesse)]

 

Der Briefwechsel zwischen dem etablierten Hesse und dem jungen Maler, Zeichner und Schriftsteller konzentriert sich auf die Zeit des Krieges, auf jene Zeit, in der Peter Weiss heimatlos um seinen künstlerischen Ausdruck und sein künstlerisches Selbstverständnis ringt.  Aber auch später reißt der Kontakt nie ganz ab.


1962, einige Monate vor Hesses Tod, besucht ihn Weiss noch einmal in Montagnola: »Die Person Hermann Hesse und sein Werk waren für meine Entwicklung von großer Bedeutung.  In allen Stadien der Emigration, der Umsiedelung, der Kriegsjahre - bis zum heutigen Tag - habe ich seine Bücher bei mir getragen. « [Klappentext]

 

Hrsg. Beat Mazenauer und Volker Michels

Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 2009

ISBN 978-3-518-42036-2

Quelle: Ursula Michels-Wenz


 

2009-03-15

 

BARRY STEPHENSON

Veneration and Revolt

Veneration and Revolt

 "Taking his title from Hesse, Barry Stephenson has given us the first thorough appreciation of the Nobel Prize-winner within the religious culture from which he emerged.  Hesse's debt to pietism, against which he rebelled yet which he always venerated as his spiritual heritage, was long a commonplace.  But no previous scholar approached the problematic topic with the requisite background in religious studies that informs this book.  Beginning with the history of Pietism and its role in Swabia and German Romanticism, it moves through Hesse's life and oeuvre, exposing significant new dimensions from his early religion of art to The Glass Bead Game.  This major and highly readable contribution forces us to contemplate Hesse's novels in a wholly original and edifying light."

-

Theodore Ziolkowski, Princeton University, author of Modes of Faith (2007) and Minos and the Moderns (2008)

 

 ***

Veneration and Revolt: Hermann Hesse and Swabian Pietism is the first comprehensive study of the impact of German Pietism (the religion of Hesse's family and native Swabia) on Hesse's life and literature. Hesse's literature bears witness to a lifelong conversation with his religious heritage despite that in adolescence he rejected his family's expectation that he become a theologian, cleric, and missionary.

Hesse's Pietist upbringing and broader Swabian heritage contributed to his moral and political views, his pacifism and internationalism, the confessional and autobiographical style of his literature, his romantic mysticism, his suspicion of bourgeois culture, his ecumenical outlook, and, in an era scarred by two world wars, his hopes for the future. Veneration and Revolt offers a unique perspective on the life and works of one of the twentieth century's most influential writers.

Barry Stephenson teaches in the Department of Religion and Culture at Wilfrid Laurier University, Waterloo, ON, and conducts research in religion, and literature and ritual studies. He is presently completing a book and DVD on Luther-themed festivity and religious tourism in Lutherstadt Wittenberg, Germany.

***

Wilfrid Laurier University Press

75 University Avenue West

Waterloo* ON* N2L 3C5

www.wlupress.wlu.ca

$85.00 Cloth, 300 pp.

ISBN 13: 978-1-55458-149-8

Release Date: February 2009

 

For more information contact Clare Hitchens, publicist at phonr 519.884.0710.x2665 • clare@press.wlu.ca

 

Source: Barry Stephenson


2009-02-04

 

Denis Herold

Biographien der Seele

Lebensentwürfe in Hermann Hesses Romanen „Der Steppenwolf“ und „Narziß und Goldmund“

 

Der Konflikt zwischen einer passiv-geistigen Lebensweise und einer aktiv-sinnlichen, zwischen einer vita contemplativa und einer vita activa, führte bei Hesse zur schwerwiegenden Krise. Denis Herold sucht nach den Mechanismen ihrer Verarbeitung in den Romanen „Der Steppenwolf“ und „Narziß und Goldmund“. Soll man sein Leben dem Studium widmen, dem Theoretisieren, dem Intellektualismus, der Selbstdisziplin, in Sicherheit, aber ohne nennenswerte Erfahrungen? Oder lieber dem Abenteuer, der Leidenschaft, der Sinnlichkeit, voller Erlebnisse, aber in Gefahr für Leib und Seele? Gibt es gar einen erstrebenswerten, einen lebenswerten Mittelweg? (Offizielle Ankündigung)

 

Tectum Verlagsankündigung

mit Inhaltsangabe

82 Seiten, Paperback

Tectum Verlag 2008

ISBN 978-3-8288-9639-0

Preis € 19.90

(auch zum sofortigen herunterladen als PDF Datei

Preis € 14.99 !!)

Quelle: M. Limberg


2008-11-10

[Image and texts from public online advertisement, Nov 2008, no copyright listed]

 

Nadine Mechadani

Hermann Hesse auf der Couch
Freuds und Jungs Psychoanalyse und ihr Einfluss

auf die Romane „Demian“, „Siddhartha“ und „Der Steppenwolf“

128 Seiten, Paperback
Marburg: Tectum Verlag 2008
ISBN 978-3-8288-9740-3
Preis: 24,90 €

 

Inhalt

Quelle: M. Limberg


2008-09-27

 

[Umschlagfoto by Martin Hesse.  Der Abdruck erfolgte mit freundl. Genehmigung des Suhrkamp Verlags, 2008]

Foto by Martin Hesse. © Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M.

 

13. Internationales Hermann-Hesse-Kolloquium in Calw 2008.

 

„Die gefährliche Lust, unerschrocken zu denken“

Das Menschenbild bei Hermann Hesse.

Referate

hrsg. von Michael Limberg

 

Nicht im Buchhandel.

Bestelladresse:

Internationales Hermann-Hesse-Kolloquium

c/o Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen

Baetznerstraße 92

75323 Bad Wildbad

Oder: www.hessekolloquium.de » Kontakte

270 S. – € 20.

 

Inhalt:

Volker Michels

„Die gefährliche Lust, unerschrocken zu denken. “Hermann Hesses Welt- und Menschenbild

 

Günter Baumann

Menschsein als Aufgabe. Dimensionen von Hermann Hesses Menschenbild ……

 

Ingo Cornils

Hermann Hesse und die Elite(n)

 

Michael Limberg

„Entzücke, quäle – doch erhör mich nicht“ – Hermann Hesses Frauenbild

 

Mauro Ponzi

Kraft des Lebens. Jugend und Vitalismus bei Hermann Hesse

 

Andreas Solbach

Melancholie als Lebensform im Steppenwolf

 

Helga Abret

„…die Tür ins Unendliche“ – Die Bedeutung Mozarts für Hesses Bild vom „eigentlichen Menschen“

 

Christoph Gellner

Humanität aus Religion. Hesses west-östliches Weisheitsdenken

 

Daniela Humajova

Die Hesse-Rezeption in der Slowakei

 

Volker Michels

Vorläufige Bilanz zum Abschluss der Gesamtausgabe von Hermann Hesses Werken

 

***

Quelle: M. Limberg


2008-08-14

 

Hermann Hesse

Unerschrocken denken

Gedanken aus seinen Werken und Briefen

Zus.gestellt von Volker Michels

 

suhrkamp taschenbuch 3974

ISBN 978-3-518-45974-4 --- 114 pp, kartoniert

 

Radikal, rebellisch, eigensinnig - Hermann Hesse war zeitlebens ein unbestechlicher Geist, der überlebte Konventionen und anmaßende Autoritäten keineswegs hinnahm, sondern sie anhand eigener Erfahrungen auf ihre aktuelle Tauglichkeit hin überprüfte.  In seinen Werken, die seit 1970 eine weltweite Renaissance erfahren und ihn zum meistgelesenen deutschsprachigen Autor des zo. Jahrhunderts gemacht haben, gibt es kaum eine lebenswichtige Frage, die man nicht auf zukunftsorientierte Weise thematisiert findet.  1971 hat Volker Michels, der Herausgeber der Werke Hesses, damit begonnen, u.d.T. »Lektüre für Minuten« die wichtigsten Aussagen des Dichters ausfindig zu machen.  Nun, nach Abschluß der ersten Gesamtausgabe in 20 Bänden und Erschließung der ersten Hälfte von Hesses mehr als 35 000 Antworten auf Leserzuschriften, ist es möglich geworden, vollständiger als je zuvor Hesses konstruktives Weltbild in annähernd 1500 Kernaussagen zusammenzufassen.  Die sechs Themenbände überliefern die gedankliche Substanz seines bisher erschlossenen Werkes und belegen einmal mehr die zeitlose Aktualität dieses Dichters. (Klappentext)

"Was hier an Erfahrungen, Beobachtungen, Reflexionen und Appellen gesammelt und auf die knappsten Formulierungen gebracht ist, würde reichen, um Hermann Hesse unvergeßlich zu machen.« Gerhard Mahr, Radio Bremen

 


2008-07-25

[Umschlag: Göllner, Michels, Zegarzewski 2008]

 

Zu den wichtigsten Frühwerken Hermann Hesses gehört sein Schulroman Unterm Rad über das Schicksal eines begabten Kindes, das am Erwartungsdruck seines Vaters und der Umwelt zerbricht.  Hesse hat darin viel von dem verarbeitet, was er selbst erleben mußte.  So glaubten seine Erzieher, den fünfzehnjährigen Internatsflüchtling in einer Heilanstalt für Schwachsinnige und Epileptische unterbringen zu müssen.  Es war der Leidensdruck dieser frühen Erfahrungen, der ihn zum Schriftsteller gemacht hat und dem auch viele seiner späteren Werke ihre Brisanz und zeitlose Aktualität verdanken.

Wie kein anderes Werk des Dichters hat dieser Roman eine genau dokumentierbare Vorgeschichte, die hier in den wichtigsten überlieferten Lebenszeugnissen vorgestellt wird und ein authentisches Bild der Pädagogik vom Ende des 19. Jahrhunderts entwirft. (Klappentext)

 

Entstehungsgeschichte in Selbstzeugnissen des Dichters

Herausgegeben von Volker Michels

Originalausgabe

suhrkamp taschenbuch 3883

© Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 2008

ISBN 978-3-518-45883-9       326 S. kartoniert

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.

 


2008-06-28

[Umschlagmotiv: Aquarellierte Vignette auf einem Brief von Hermann Hesse. Umschlag: Werner Zegarzewski. Copyright, 2008]

Der innere Kompaß

Gedanken aus seinen Werken und Briefen

Vertrauen in die Ordnung der Welt,

Der Einzelne und die Gemeinschaft,

Wirklichkeit und Imagination,

Lesen und Bücher

Zusammengestellt von Volker Michels

1. Auflage: suhrkamp taschenbuch 3975, 112 S.

ISBN 978-3-518-45975-1

All Rights Reserved:

Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag, 2008

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2008-04-28

[Umschlag: Hermann Michels und Regina Göllner]

 

"Kubin gehört keineswegs zu dem Typus von
Künstler, der mir am nächsten steht und den ich
am meisten liebe, aber inmitten unserer blöden
Unterhaltungs- und Industriekunst ist er einer von
den wenigen, die ich als Brüder meinesgleichen
irgendwo verborgen sitzen weiß, an ihre Spiele
verloren, leidend, aber fruchtbar, niemals käuflich,
außerhalb des Tages und des Schwindels."


Hermann Hesse

 

 

Gegensätzlichere Naturelle lassen sich kaum denken als das des von den Dämonien der Natur und des Menschen angezogenen Malers und Zeichners Alfred Kubin (1877-1959) und das des um Bändigung dieser Kräfte bemühten Schriftstellers Hermann Hesse (1877-1959).

 

In Tausenden teils visionären, teils alptraumhaften Bildern und Zeichnungen versuchte sich Kubin seine Angst vor den destruktiven Mächten der Zeitgeschichte vom Leibe zu halten, während ihnen Hesse - auch wenn sie ihn selbst bedrohten - mit seinen Dichtungen einen konstruktiven Widerstand und ein »Vertrauen in die Ordnung der Welt« entgegensetzte.  »Je mehr der Mensch in der Hölle lebt«, schrieb er an Kubin 1939, »desto nötiger braucht er eine Melodie, einen Vers. ein Bild, eine Erinnerung an das, was im Moment vernichtet scheint und es doch nicht ist.«

 

Es war das Magnetfeld ihrer Unterschiede, das sie zusammengeführt hat.  Bereits in Kubins einzigem Roman Die andere Seite erkannte Hesse das Authentische von dessen allegorischen Wachträumen und ermunterte auch in Zeiten, als der Zeichner Gefahr lief, als »entartet« ausgegrenzt zu werden, dessen Verleger, an ihm festzuhalten, denn er habe »heute nicht seinesgleichen«.  Beide waren Außenseiter, die in selbstgewählter Zurückgezogenheit weitab vom zeitgemäßen Kulturbetrieb gelebt und produziert haben und in den Jahren des Nationalsozialismus Repression und finanzieller Not ausgesetzt waren: Hermann Hesse im Dorf Montagnola, Alfred Kubin im österreichischen Weiler Zwickledt bei Wernstein am Inn.

 

Kubin hat zahlreiche Werke der Weltliteratur illustriert.  In seinen Buchbesprechungen wies Hesse immer wieder auf die Kongenialität dieser Bebilderungen mit ihren literarischen Voragen hin, bis sich ab 1928 ein fast lebenslanger Briefkontakt zwischen beiden entwickelte.  Im Vordergrund dieser Korrespondenz stehen ihre Antworten auf die Zeitgeschichte, die bei Hesse vom Steppenwolf über Die Morgenlandfahrt (für die Kubin die Titelillustration beigesteuert hat) bis zu seinem Alterswerk Das Glasperlenspiel reichen. (Klappentext)

 

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2008

ISBN 978-3-518-41941-0, gebunden,

Umschlag: Hermann Michels und Regina Göllner

Umschlagfotos: © Deutsches Literaturarchiv, Marbach a.N. (Alfred Kubin)

Martin Hesse, © Suhrkamp Verlag (Hermann Hesse)

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach

 


2008-04-23

 

 

Theodorou, Panagiota

Übergangsriten in Hermann Hesses Erzählen

Eine Studie zu Siddhartha sowie Narziß und Goldmund. 225 S. München: iudicium, 2008. (Schriftenreihe des Instituts für Fremdsprachenphilologie, hrsg. v. Hans-Günther Schwarz [u.a.] – Zugl.: Heidelberg, Univ., Diss., 2007. –

ISBN 978-3-89129-862-6

 

„Sich über die ‚Hesse-Abstinenz’ der deutschen Literaturwissenschaft hinwegsetzend, leistet die vorliegende Studie eine umfassende Darstellung eines bisher unberücksichtigten kulturellen Konzepts in Hesses Texten. Sie verfolgt die narrative Inszenierung von Übergängen, die der Held im Laufe seiner Entwicklung durchläuft, als einer besonders prominenten Form des Rituals, die sowohl in ihrer erzähltechnischen Präsentation, als auch in ihrer kulturhistorischen Relevanz dargestellt werden. Grundlegend dafür ist das Dreiphasenstrukturmodell des ,Übergangsrituals', das der Ethnologe A. van Gennep (1873-1957) in seiner Studie zu Les rites de passage (1909) herausgearbeitet hat. Prägend für die narrative Struktur sind Rituale besonders in den Romanen Siddhartha (1922) sowie Narziß und Goldmund (1930), in denen die Rituale die ganze Erzählstruktur bestimmen. So zeigt sich, dass alle Übergangsszenen eine rituelle Rahmung haben. Darüber hinaus werden in dieser Studie wichtige Begriffe, Positionen und Konzepte der Ritualwissenschaft insgesamt (z.B. Dreiphasenschema, Communitas, Liminalität, usw.) und einzelner Ritualwissenschaftler (A. van Gennep, V. Turner, R. Grimes, E. Neumann u.a.) auf ihre Relevanz für Hesses Erzählen untersucht.“ (Klappentext)

 

 

 Quelle: M. Limberg


2007-10-21

 

Insel-Kalender für das Jahr 2008

Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz

mit farbigen Aquarellen

insel taschenbuch 3291

Frankfurt a.M. und Leipzig: Insel Verlag, 2007

ISBN 978-3-458-34991-4     161 pp.

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.


2007-09-20

 

 

Meine noble Ruine - La mia nobile rovina

Hermann Hesse in Casa Camuzzi

Mit zweisprachigem Text

Herausgegeben von Regina Bucher

Montagnola: Fondazione Hermann Hesse, 2007

Schöne Ausgabe, reich bebildert, kartoniert, 60 pp

ISBN 88-89462-09-4

Museum-Shop

(online shopping)

Sonst: info@hessemontagnola.ch

oder: www.hessemontagnola.ch

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv Volker Michels, Offenbach am Main


2007-09-10

 

Stufen des Ich-Seins

Untersuchungen zur "Ich"-Problematik bei Hermann Hesse

im europäisch-ostasiatischen Kontext

 

von

Jian Ma

 

182 Seiten, Erscheinungsjahr 2007

ISBN 978-3-8325-1542-3

Preis € 39.00

Verlagsprospekt

Inhaltsverzeichnis (pdf): Seite   1   2   3

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2007-09-07

Calw. Hermann Hesses Gerbersau

von

Herbert Schnierle-Lutz

 

soeben erschienen

mit alten Stadtansichten und Referenzen zum Werk

[ca.] 90 Seiten, ISBN 978-3-939148-08-1

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2007-09-07

 

Hermann Hesse

Weihnachten

Ausgewählt und mit einem Nachwort von Volker Michels

 

Es sind vor allem Kindheitserinnerungen, die sich für Hermann Hesse mit Weihnachten verbinden.  Je älter er wurde, desto mehr störte ihn die geschäftstüchtige Rührseligkeit, die das "Fest der Liebe" zunehmend bestimme.  Ein Zwiespalt Ehrfurcht und Ablehnung durchzieht Hesses gesammelte Betrachtungen und Erinnerungen, die er zu diesem "trotz allem Schwindel noch immer wunderbaren Fest" geschrieben hat.

 

Neue Weihnachtsbücher in gebundenen Geschenkausgaben

it 3302. Etwa 120 Seiten

ca. € 6,- (D), € 6.20 (A)

978-3-458-35002-6

WG: 1115

October 2007

Quelle und text:  Das schöne insel taschenbuch, Okt 2007-März 2008


2007-09-07

(augmented 2008-06-28)

 

     

[Abb. links frühere Auflage, rechts die neue]

 

Betrachtungen und Gedichte

Erweiterte Neuauflage

Februar 2008

mit einigen zusätzlichen Texten und durchweg neuen Bildern

Hg. Volker Michels

Von den Wolken und ihren wandlungsfähigen und ungebundenen Farb- und Formenspielen war Hermann Hesse zeitlebens dasziniert. In zahlreichen Gedichten, Betrachtungen und Naturbeschreibungen hat er den Zauber dieser Himmelserscheinungen darzustellen und zu deuten gewusst.  Dieser mit Illustrationen versehene Band versammelt die schönsten dieser Texte.

 

it.3332. Etwa 180 Seiten

ca. € 9,- (D), € 9,30 (A)

978-3-458-35032-3

Quelle und Text: Das schöne insel taschenbuch, Oct 2007-März 2008


2007-07-05

 

„Wenn ich einmal das Glück hätte, Sie zu sehen.“ Der Maler Günter Machemehl im Brief-wechsel mit Hermann Hesse 1933-1962.

Hrsg. u. eingel. v. Ingrid Jenett-Machemehl, Erwin Jenett u. Jürgen Graap. 160 S. m. zahlr. Farbabb. Dresden: Verlag der Kunst 2007. ISBN 3-86530-081-2 16,95€


Ivan, Mathias: Hermann Hesse in Montagnola.

Berlin: Edition A B Fischer 2007. 32 S. [Reihe Menschen und Orte] ISBN 978-3-937434-16-2 € 6,--


Moritz, Julia: Die musikalische Dimension der Sprachkunst : Hermann Hesse, neu gelesen.

Würzburg : Königshausen & Neumann 2007. 360 S. [Epistemata : Reihe Literaturwissen-schaft; Bd. 603] Zugl.: Hamburg, Univ., Diss., 2005. ISBN 3-8260-3641-7 € 49,80


Bieliková, Mária: Bipolarität der Gestalten in Hermann Hesses Prosa: die Romane "Demian" und "Der Steppenwolf" vor dem Hintergrund der daoistischen Philosophie. Hamburg : Kovac 2007. XVIII, 128 S. [Schriftenreihe Studien zur Germanistik; Bd. 23] Zugl.: Bratislava, Univ., Diss., 2004. ISBN 3-8300-2853-9 € 48,--

 

Quelle: Michael Limberg


2006-07-19

 

"Man bringt von jedem Besuch in Italien ein unschätzbares Kapital mit, das sich auch äußerlich gut verzinst.  Man holt sich da eine Frische und Freiheit und zugleich einen inneren Besitz an Freude und Schönheit, der alles aufwiegt."

Hermann Hesse

 

Bilder aus der Toskana. Von Florenz bis Siena

Betrachtungen, Reisenotizen, Gedichte und Erzählungen

Ausgewählt und mit einem Nachwort versehen von Volker Michels

Frankfurt a.M./Leipzig: Insel Verlag, 2006

insel taschenbuch 3195
ISBN 3-458-34895-6 --- 145 pp.

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2006-07-19

 

Dorothée Gommen

Polaritätsstrukturen im Werk Hermann Hesses

München: Martin Meidenbauer, Verlagsbuchhandlung, 2006

ISBN 3-89975-580-4 --- kartoniert --- 211 pp.

 

Polarität ist ein Stichwort unserer Zeit. Gerade zu Beginn des 21. Jahrhunderts wird die übergreifende Relevanz und Brisanz der Polaritätsthematik immer deutlicher. Fanatismus und Extremismus sind global existierende Bedrohungen - man denke etwa an den Nahost-Konflikt, an die zahlreichen weltweiten Krisenherde und Terroranschläge.

 

Hermann Hesses durch Weltoffenheit, Humanität und Toleranz geprägtes Werk eröffnet hier neue Denk- und Handlungsmuster. Die eindringliche Botschaft, dass sinnerfülltes Leben zwischen den Extremen stattfindet, im „Sowohl-als-auch" der Kulturen, Religionen und Weltanschauungen, zieht sich durch das gesamte literarische Werk des Nobelpreisträgers. In der vorliegenden Arbeit werden erstmals lyrische, epische und dramatische Werke des Autors konkordanzartig durch close reading parallel erschlossen und die mannigfaltigen inhaltlichen und strukturellen Polaritäten unter entstehungsgeschichtlichen und gattungsspezifischen Gesichtspunkten kritisch analysiert.

Quelle: Hesse Editionsarchiv

 

 

 


2006-07-18

 

 

Hgg. von Regina Bucher und Wolfgang Schopf

Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2006

ISBN 3-518-45784-5

204 pp. kartoniert , €10 [D]

 

»Oder sollen wir beide zusammen einen neuen Verlag anfangen?«      

Hermann Hesse an Peter Suhrkamp, 14. April 1950

 

Der Suhrkamp Verlag entsteht 1950 in der Konstellation von sich kreuzenden Beziehungen zu Hermann Hesse:

 

Hesse tritt in den neuen Verlag ein, nachdem Peter Suhrkamp ab 1933 den Geist des Berliner S. Fischer Verlags und dessen Autor Hesse gegenüber den Nationalsozialisten verteidigt hatte; die Schweizer Kaufmanns- und Mäzenatenfamilie Reinhart steuert wegen ihrer Freundschaft mit Hesse dem Unternehmen Kapital bei und wird Gesellschafter des Verlags; Siegfried Unseld zieht 1948 als Student die Aufmerksamkeit Hesses mit einer Rezension des Glasperlenspiels auf sich, schließt 1951 seine Promotion über ihn ab und wird Hesses Werk von 1952 an ein halbes Jahrhundert lang betreuen und ihm weltweite Wirkung verschaffen.

 

Das Zusammenspiel aller Beteiligten war die Bedingung für den Aufstieg des Verlags und seines Autors Hermann Hesse. Nun liegen erstmals die Dokumente des »Dienstes an der gemeinsamen Sache« gebündelt vor, aus den Quellen von Hermann Hesse, aus denen von Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld, aus denen von Georg und Peter Reinhart. Ihre Geschichte wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptfiguren erzählt, zudem in der Chronik 1903 bis 2006 der Beziehung Hesses zu seinen deutschen Verlegern, in einer Auswahl von ca. 110 Abbildungen und in Texten von Hermann Hesse, Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld selbst. (Klappentext des Verlags)

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2006-07-12

 


2006-07-11

Budapest 2005

1. Internationale Hermann-Hesse-Gedenkkonferenz in Ungarn

 

 

Hermann Hesse. Humanist und Europäer

Hgg. von Gábor Kerekes und Orsolya Erdody

 

INHALT

 

Vorwort                                                               7

 

Eröffnungsworte des Präsidenten des Ungarischen Schriftsteller-

verbandes, Márton Kalász                                               9

 

Grußwort des Botschafters der Bundesrepublik

Deutschland, Wilfried Gruber                                          12

 

Grußwort des Dekans der Geisteswissenschaftlichen Fakultät

der ELTE, Karl Manherz                                                14

 

 

Studien

 

Regina Bucher: „Und auch die Tessiner liebe ich sehr [...]"

- Hermann Hesse und die Tessiner                                      19

Orsolya Erdödy: „Statt Kosmos Chaos, statt Ordnung Wirrnis"

- Zu einem Tagebuchblatt von Hermann Hesse                            28

Miklós Györffy: Hesse als Glasperlenspieler                         38

Géza Horváth: Die Funktionen der Handlungsstruktur im Glasper-

lenspiel am Beispiel der drei Lebensläufe: Der Regenmacher,

Der Beichtvater und Indischer Lebenslauf                              46

Peter Huber: Dichtung als Konfession. Der Hesse der 20er Jahre        56

Gäbor Kerekes: Hermann Hesses Rezeption in Ungarn

bis ins Jahr 2002                                                     77

Ursula Klingenböck: Pictura - Mythos - (literarischer) Typus.

Die Darstellung Frederic Chopins in ausgewählten Schriften

Hermann Hesses                                                        97

Volker Michels: „Auf den Einzelnen kommt es an!" Zur Aktualität

von Hermann Hesse                                                    120

Uli Rothfuss: „Seit ich zurückdenken kann, hat es ihn gegeben."

Schriftsteller und Hermann Hesse                                     135

Marco Schickling: Hermann Hesse als Leser und Rezensent            148

László V. Szabó: Hermann Hesse, der „gute Europäer"                  161

 

Budapester Beiträge zur Germanistik Nr. 49

ISBN 963 463 818x, ISNN 0138 905x --- 184 pp

www.germanistik.elte.hu

Quelle: Hesse Editionsarchiv Ofb


2006-07-10

 

 

Table of Contents

 

INGO CORNILS AND OSMAN DURRANI: INTRODUCTION

                                                            7

Thomas Feitknecht (Bern): "International, mit Schweizer Etikette".               

Hermann Hesses Schweizer Jahre: politisch, geographisch, literarisch                                            13

Jörg Drews (Bielefeld): "...bewundert viel und viel gescholten...":                                         21

Hermann Hesses Werk zwischen Erfolg und Mißachtung bei     

Publikum und Literaturkritik              

Martin Swales (London): New Media, Virtual Reality, Flawed                                                 33

Utopia? Reflections an Thomas Mann's Der Zauberberg and   

Hermann Hesse's Der Steppenwolf  

Agnes Cardinal (Kent): Teaching Hermann Hesse's Der Step­penwolf.                                 41

Some Reflections an Readers' Responses       

Frederick A. Lubich (Norfolk, VA): Hermann Hesses Narziß und                                     49

Goldmund oder "Der Weg zur Mutter": Von der Anima Mundi zur            

Magna Mater und Madonna (Ciccone)           

Andreas Solbach (Mainz): Dezisionistisches Mitleid: Dekadenz                                             67

und Satire in Hermann Hesses Unterm Rad    

Angelika Rauch-Rapaport (London): The Melancholic Structure                                      83

of the Mind: The Absence of Object Relations in the Work of   

Hermann Hesse    

Colin Riordan (Newcastle): Hermann Hesse and the Ecological                                           95

Imagination           

Volker Michels (Frankfurt/M.): "Auf den Einzelnen kommt es an!"                                107

Zur Aktualität von Hermann Hesse                 

Marco Schickling (Eltville): Hermann Hesses Literaturkritik der                                        121

dreißiger Jahre       

Jefford Vahlbusch (Eau Claire, WI): Toward the Legend of Hermann                           133

Hesse in the USA  

Nicoläs Jorge Dornheim (Mendoza): Zweimal Herman(!) Hesse:                                   147

Argentinische Hesse-Rezeption im Abwind?   

Hans J. Hahn (Oxford): Störfälle, oder Probleme des integrierten                                      159

Außenseiters, in den pädagogischen Romanen Hermann Hesses und      

in Carsten Probsts Träumer                

Stefan Gullatz (Heidelberg): Demian and the Lacanian Gaze                                             173

C. Immo Schneider (Ellensburg, WA): Hermann Hesses Das                                      187

Glasperlenspiel: Roman oder Essay? Versuch einer literarischen              

Gattungsbestimmung          

Rüdiger Görner (London): Letzte Lieder: Zur Sprache des Späten in                              205

der Lyrik Hermann Hesses                 

 

Notes an the Editors                                                                                                                           221

 

Edited by Ingo Cornils and Osman Durrani

Amsterdam/New York: Rodopi, 2005

ISBN 90-420-1606-X ------221 pp. hard-cover

                                                                                                                       

Quelle: Hesse Editionsarchiv Ofb


 

2006-04-15

 

Hermann Hesse

Briefwechsel mit seinem Psychoanalytiker

Josef Bernhard Lang

1916 - 1944

Hsg. Thomas Feitknecht

Frankfurt: Suhrkamp, 2006

445 S. -  ISBN 3-518-41757-6

Quelle: Michael Limberg


2006-04-15

 

Hugo Ball
Hermann Hesse

Sein Leben und sein Werk

Hsg. Volker Michels

Göttingen: Wallstein, 2006

247 pp. -  ISBN 10:3-89244-780-2

 

Außer der Biographie im Text der Erstausgabe enthält sie u.a.:

  • Reproduktionen von Vorarbeiten Hugo Balls (S.174)
  • Sachkorrekturen und Präzisionen zu Hugo Balls Hesse-Biographie (S.181)
  • Zeitgenössische Rezensionen (S.185)
  • Nachwort [Volker Michels] (S.219)

 

Quelle: Michael Limberg


2006-02-25

 

Budapester Beiträge zur Germanistik 2005

Hermann Hesse - Humanist und Europäer

Inhalt

Quelle: Michael Limberg


 

2005-12-24

 

Marco Schickling

Hermann Hesse als Literaturkritiker

(Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg)

 

 

Hermann Hesse (1877–1962) war ein bedeutender, einflußreicher und beliebter Literaturkritiker. Er war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der profiliertesten und engagiertesten Vermittler zwischen Autor und Leser, ein professioneller Anwalt der Literatur und des Lesens. In rund 60 Jahren verfasste er 3365 Buchkritiken. Erst seit neuestem liegt dieser journalistische Teil seines Œuvres in einer fünfbändigen Edition vor – und steht damit endlich auch der germanistischen Forschung zur Verfügung. Die Studie macht erstmals deutlich, welche Rolle das selbstgewählte, weitgehend freiberuflich ausgeübte "Amt" im Leben Hesses spielte. Sie deckt die Mechanismen auf, mit denen es dem Dichter gelang, für Bücher und das Lesen, für eine buchstäbliche Selbsterziehung und Bildung zu werben. Seine pädagogischen Intentionen fanden ihre Entsprechung in einer geschickten Selbstvermarktung und Platzierung im Pressebetrieb. Art, Umfang, Wirkung und Dauer seiner literaturkritischen Tätigkeit werden ebenso untersucht wie die journalistischen Formen, mit denen er arbeitete. Damit ist die vorliegende Arbeit ebenso ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Literaturkritik wie zur Biographie von Hermann Hesse.

 

 

 

Quelle und Text: Marco Schickling


2005-12-14

Hermann-Hesse Jahrbuch

Band 2

im Auftrag der
Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft

 

 

Hrsg. v. Professor Dr. Mario Ponzi
(Universität Rom)

Erschienen bei Niemeyer Verlag. Tübingen, 2005

Siehe HHP Magazin für Weiteres

 

Quelle: Prof. Ponzi


2005-08-27

 

 

Hermann Hesse Insel -Kalender für das Jahr 2006

Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz

mit farbigen Aquarellen und Texten von Hesse

Frankfurt a.M. und Leipzig: Insel Verlag, 2005

ISBN 3-458-34828-X    €8,50   163 pp.

Quelle: HEA Ofb


 

2005-07-26

 

 

Herausgegeben von Volker Michels


Etwa 280 Seiten, Leinen

Großformat: 23 cm x 29 cm

ca. € 52,-

Auslieferung Oktober 2005

ISBN 3-518-41730-4

"Nicht das ich mich für einen Maler hielte, aber das Malen ist wunderschön. 
Man hat nachher nicht, wie beim Schreiben, schwarze Finger, sondern rote und blaue."

(Hermann Hesse)

 

Das Doppeltalent als Maler und Dichter teilt Hermann Hesse mit vielen seiner Schriftstellerkollegen, so u. a. mit Goethe, Gottfried Keller und Adalbert Stifter, mit Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz, Henry Miller, Peter Weiss und Günter Grass. Seit seinen autodidaktischen Anfängen im Ersten Weltkrieg, die dem damals Vierzigjährigen eine schwere Krise zu überwinden halfen, hat Hesse bis ins hohe Alter etwa 2000 Aquarelle gemalt. Die meisten von ihnen sind Liebeserklärungen an die farbenfrohen Landschaften seiner Tessiner Wahlheimat und ihren damals noch unerschöpflichen Reichtum an zauberhaften Motiven.

Im Verlauf der letzten beiden Jahrzehnte ist es geglückt, einen Großteil dieser Bilder aufzufinden und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In mehr als fünfzig Ausstellungen in den USA, Kanada, Australien oder Japan und den europäischen Ländern haben sie sich als Publikumsmagneten erwiesen. Unser Band enthält die bisher umfassendste Auswahl der schönsten bildnerischen Arbeiten des Dichters. In ihrer farbigen Leuchtkraft haben diese Blätter etwas Saftiges und Lebensbejahendes, gerade weil sie, wie oft in der Kunst, einem eher melancholischen Lebensgefühl entstammen. Der mehr als 200 Reproduktionen und einen einführenden Essay von Volker Michels enthaltende Band ist das reichhaltigste und repräsentativste Werk über Hermann Hesse als Maler.

Hermann Hesse Spiel mit Farben.

 

Quelle und Text: Werbeprospekt, HEA, Offenbach


2005-07-22

ergänzt/augmented 2008-08-04

"Liebes Herz!"
Briefwechsel mit seiner zweiten Frau Ruth

 

 

Herausgegeben von Ursula und Volker Michels

Mit zahlreichen Abbildungen
644 Seiten.  Gebunden

ca. € 29.80

Auslieferung: Oktober 2005

ISBN 30518-41725-8

 

Auf drei Ehen hat sich der eher bindungsscheue Hermann Hesse im Lauf seines Lebens eingelassen, jedesmal mit Vorbehalten, die von Ehe zu Ehe größer wurden. Von diesen »Anpassungsversuchen an das Bürgerliche«, wie er das Verheiratetsein nannte, ist bisher wenig bekannt geworden. Am meisten wissen wir über die erste Ehe mit Maria Bernoulli, mit der Hesse drei Söhne hatte, sowie über die dritte und dauerhafteste mit Ninon Ausländer. Fast nichts wußten wir bisher über seine kürzeste und leidenschaftlichste Verbindung mit der 20 Jahre jüngeren Sängerin Ruth Wenger. Hesse hatte sie 1919 kennengelernt und 1924 geheiratet, in einer der spannungsreichsten Phasen seines Lebens. Die etwa 500 überlieferten Briefe illustrieren die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg mit dem expressiven Neubeginn der Klingsor -Novellen, der Entstehungszeit des Siddhartha bis hin zur zeit- und selbstkritischen Epochenbilanz Der Steppenwolf .

 

Wie hoffnungsvoll ihr Verhältnis begann, war bisher nur aus dem Liebesmärchen Piktors Verwandlungen bekannt. Doch die drei Jahre dauernde Ehe erwies sich als Enttäuschung für die junge Frau und den Dichter.

 

Dieser bis zu Hesses Tod nicht abbrechende Dialog ist ein bewegendes und aufschlußreiches Zeugnis dafür, warum alle erotische Anziehung den Bedingungen einer Künstlerehe nicht standhalten konnte.   (Klappentext des Verlags)

 

Rezension (Minkus, Hermann-Hesse-Jahrbuch 3))

Rezension (Kleßmann, Lesart, 4/05)

 

Quelle: HEA Offenbach


2005-07-08

 

Auslieferung demnächst
ISBN 3-518-41692-8

 

Quelle: HEA


 

2005-06-24

 

Lieder und Larifari: Hermann Hesse und Otto Blümel
Eine Künstlerfreundschaft

Bearbeitet von Roland Stark

Herausgegeben von Ute Hübner

Für die Ausstellung im Hermann-Hesse-Höri-Museum Gaienhofen
14.  Juni bis 18. September 2005

und

Galerie des Marktes Garmisch-Partenkirchen im Kurhaus Garmisch

4.  Dezember 2005 - 29. Januar 2006

© 2005 Hermann-Hesse-Höri-Museum  Gaienhofen

ISBN 3-9808992-1-7

59 Seiten, broschiert, mit 37 z.T. farbigen Abbildungen

die vielfach aus Privatbesitz stammen

Umschlagabbildung (Scherenschnitt) und Gepäck-Zeichnung von Otto Blümel

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv (HEA)


 

2005-06-07

12. Internationales Hermann-Hesse-Kolloquium

in Calw 2004

Referate

herausgegeben von

Michael Limberg

 

 

© Stuttgart: Staatsanzeiger Verlag, 2005
ISBN 3-929981-51-3

Umschlagzeichnung: Gunter Boehmer
© Fondazione Ursula & Gunter Boehmer, CH-6925 Gentilino/TI

 

 

Aus dem Inhalt

 

Arnold Stadler

"Hesse, Der Steppenwolf und ich, wir drei"

 

Rudolf Probst

"Von der Handschrift zum Typoskript:

Transformationen von Hesses Steppenwolf"

 

Volker Michels

"Anarchistische Abendunterhaltung. Eintritt kostet den Verstand. Der Steppenwolf in Basel und Zürich. Ein Kaleidoskop aus Selbstzeugnissen Hermann Hesses"

 

Peter Huber
"Die Krisis-Gedichte und Der Steppenwolf"

 

Rudolf Koester

"Hermann Hesses Steppenwolf im Urteil seiner Zeit und der Folgezeit"

 

Enikö Riskó

„... in unsrer Zeit ein hoffnungsloser Outsider.

Außenseitertum in Hermann Hesses Steppenwolf"

 

Friedhelm Brusniak

"Hesse und Mozart"

 

Irmgard Yu-Gundert

"Hermann Hesses Stufenlehre im Steppenwolf"

 

Ralph Freedman

"Der Steppenwolf: Gedicht von einer symbolischen Stadt"

 

Raminta Gamziukaitè-Mažiulienè

"Hermann Hesse im Baltikum"

 

Quelle: Michael Limberg

 


 

2005-06-03

 

Hg. Regina Bucher

Fondazione Hermann Hesse

Montagnola

ISBN 88-89462-01-9     99 pp.

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2005-06-03

Hg. Mauro Ponzi

im Auftrag der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft

Tübingen: Max Niemeyer, 2004

ISBN 3-484-60469-7    200 pp.

Inhaltsangabe

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2005-04-03

(2005-12-24)

 

 

Michael Limberg

Hermann Hesse

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2005

(Suhrkamp Basisbiographie 1)

160 Seiten - € 7,90

Rezension 14. Dez. 2005

 

Quelle: M. Limberg


2004-12-22

[Hermann Hesse: Insel-Kalender 2005, it 3046]

 

Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz
Insel Verlag
ISBN 3-458-34746-1
€ 8.50

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


 

2004-07-07

 

Mit Bildern von
Pieter Jos van Limbergen

und einem Nachwort von

Siegfried Unseld

Nicht so neu aber schöne Geschenkausgabe im Großformat mit vielen Farbfotos

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1994

ISBN 3-518-40602-7

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2004-06-29

[Auf dem Umschlag: Othmar Schoeck: 'Aus zwei Tälern", Reinschrift des Komponisten, © Deutsches Literaturarchiv)

 

Georg Günther

Hesse-Vertonungen

Deutsches Literaturarchiv

Deutsche Schillergesellschaft Marbach

Verzeichnisse-Berichte-Informationen

31 (2004) Bestandskataloge der Musikaliensammlung

Hg. Michael Davidis

ISBN 3-933679-89-3, 590 pp.

Quelle: Deutsches Literaturarchiv Marbach


2004-06-24

Kulturwissenschaftliche Facetten einer
literarischen Konstante im 20. Jahrhundert

 

Dieser Band versammelt die Beiträge der ersten akademischen Tagung über Hermann Hesse in Deutschland, die 2002 anlässlich seines 125. Geburtstages von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veranstaltet wurde. Im Ausland ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem weltweit wohl einflußreichsten deutschsprachigen Autor des 20. Jahrhunderts ungleich lebhafter als in seinem eigenen Sprachgebiet. Das Mainzer Kolloquium war der längst fällige Auftakt, um diese Lücke zu schließen. [Weiteres]

 

Originalausgabe Suhrkamp Taschenbuch st3609
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2004

ISBN 3-518-45609-1, 453 pp. €14

Inhaltsangabe

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2004-06-23

 

Im Dezember 1920 haben sie sich erstmals im Tessin getroffen: Hermann Hesse, der 1919 in die Südschweiz gezogen ist, um einen persönlichen and künstlerischen Neuanfang zu wagen, and Emmy Hennings mit Hugo Ball, die, enttäuscht von den politischen Wirren and konservativen Tendenzen im Nachkriegsdeutschland, entschlossen sind, unter südlichen Himmeln ihre »Flucht aus der Zeit« anzutreten. Das exzentrische Paar, das in der Berliner and Münchener Boheme Aufsehen erregt and 1916 mit der Gründung des »Cabaret Voltaire« in Zürich den Dadaismus begründet hat, und der Autor des Demian entdecken nicht nur gemeinsame Interessen, sondern auch eine spontane Sympathie füreinander, die eine lebenslange Freundschaft stiftet.

 

Ihre Briefe berichten von den Bedingungen ihres Schreibens, von Schreibblockaden, Reiseeindrücken and Begegnungen mit Menschen, die die kontroverse Kulturszene der zwanziger Jahre prägen. Sie belegen heftige Diskussionen um Religion and Psychoanalyse and dokumentieren auch erstmals die Beziehung Hesses zu seiner zweiten Frau Ruth Wenger von der »Klingsorzeit« bis zur Scheidung 1927. Nicht zuletzt ist der Briefwechsel eine Fundgrube für die Entstehungsgeschichte von Hesses indischer Dichtung »Siddhartha« bis zu seinem »Steppenwolf«, von Henningss’ sensitiver Lyrik und Prosa sowie Balls zeitkritischen und theologischen Werken – und dem schönsten Zeugnis der Freundschaft, seiner Biographie Hermann Hesses zu dessen fünfzigstem Geburtstag. (Klappentext)

***

 

»Es ist diesem wunderlichen Paar, Hugo und Emmy, gelungen, anderthalb Jahrzehnte lang in ihrem Schreiben und in ihrem Leben eins der aufregendsten Phänomene des geistigen Deutschland hinzustellen, ohne daß dies Deutschland irgend davon Notiz genommen hätte ... Mancher Leser wird erschrecken, wenn er von der harten Not dieses Lebens erfährt, und wird bewundern, wie edel diese Not getragen wird, mancher andere wird auch etwas von der holden Spielerei und Poesie dieses bei aller Strenge so anmutigen Geistes empfinden, und viele werden etwas spüren von der Magie, die es diesen beiden frommen Kindern ermöglicht hat, inmitten von Hunger, Krankheit, Tod und Vereinsamung ihre Tage und ihre Briefe mit soviel Musik und Grazie zu erfüllen.«

Hermann Hesse (1930) 

 

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2003

ISBN 3-518-41467-4, 613 pp.


Hg. Bärbel Reetz

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2004-06-22

 

Dieser 15. Band der Gesamtausgabe mit Hesses politischen Schriften ist grade fertiggestellt worden
und wird Ende Juni an die Buchhandlungen ausgeliefert.

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2004-05-03

Von "Siddhartha" zum "Steppenwolf":

Fremdheitserfahrung und Weltethos bei Hermann Hesse

Sareika Rüdiger (Hg.)

Tagungsbericht der Evangelischen Akademie Iserlohn

Iserlohn: Institut für Kirche und Gesellschaft, 2004

146 pp - € 10.00

Weiteres

Quelle: h.weber@kircheundgesellschaft.de


2004-04-04

 

Uraler Hermann Hesse-Tage 2002
Eine Dokumentation

Jürgen Wolff  (Hrsg.)

Das Buch dokumentiert alle Vorträge der Hermann Hesse-Tage 2002 in Jekaterinburg an der Pädagogischen Universität,  an der Gorki Universität, an dem Colleg Krasnoufimsk sowie an den Jekaterinburger Schulen.

Auswahl aus dem
Inhalt

Wolff, Jürgen. "Hermann Hesse und seine Heimatstadt Calw/Gerbersau: die Entstehung und Entfaltung einer poetischen Phantasie", S.8-23.

Prijma, Nadeshda. "Über Hesses Roman Unterm Rad"

Gerasimenko, Natalja. "Hermann Hesse als Schriftsteller der Moderne"

Kutscherjawenko, Maria. "Der Roman Der Steppenwolf in der russischen Kritik"

Bushukowa, Tatjana. "Hermann Hesse und seine Lyrik"

Ljubavina, Jelena. "Hesse und die Musik"

Schidko, Natalja. "Fernöstliche Motive im Roman von Hermann Hesse Das Glasperlenspiel"

Decker, Andreas: "Jenseits des 'feuilletonistischen Zeitalters': Geschichtsphilosophie in Hesses Glasperlenspiel

13 Hesse-Gedichte in russischerÜbersetzung - Beiträge aus dem Übersetzerwettbewerb der Schulen


Sonderdruck der Staatlichen Akademie für Lehrerfortbildung GmbH, Calw in Verbindung mit der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft. 124 S. € 10,-- incl. Porto.

Zu beziehen über:

Internationale Hermann-Hesse-Gesellschaft Calw

c/o Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen

Schillerstraße 8, 75365 Calw

 


 

Für Juni angekündigt:

Solbach, Andreas (Hrsg.): Hermann Hesse und die Moderne. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2004. (Ergebnisse der internationalen Fachtagung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz v. 3.-6.10.2002.)

 

Quelle: Michael Limberg, Düsseldorf


2004-02-15

NEUERSCHEINUNG

Beate Petra Kory

Hermann Hesses Beziehung zur Tiefenpsychologie.
Traumliterarische Projekte.


Hamburg: Verlag Dr. Kovac, 2003.

€ 89,00 (ISBN 3-8300-1171-7)
Zugl.: Bukarest, Univ. Diss. 2003. 307 S.

Weiteres 1

Weiteres 2

Quelle: Michael Limberg


2003-09-10

Joseph Mileck

Between the Perils of Politics
and the Allure of the Orient

2003

 

 

Moral conviction, not political inclination, determined Hermann Hesse's participation in German sociopolitical matters.  The belief that artists, the ever-alert guardians of human values and cultural heritage, were society's admonishing conscience, determined Hesse's sociopolitical engagement, fashioned his considerable body of political articles, and made him a chronic persona non grata in Germany.   It was likewise not the spiritual lure of the Orient that drew Hesse eastward - for him, the East was less a spiritual journey than an aesthetic adventure. Although Hesse remained a Westerner in thought and belief, his art acquired an enriching exotic cast and his essays and reviews an added Eastern dimension.

This bipartite study focuses upon these two evolving major engagements - Hesse's continuous adult sociopolitical involvements and his lifelong preoccupation with Eastern thought and belief, both firmly rooted in his family's passionate Pietist dedication to the service of God and humankind - and their impact upon both Hesse and his writings.

 

This is a thoroughly scholarly study and a welcome update on Hesse research in the best tradition of Professor Mileck's previous, invaluable discerning contributions to the study of Hesse's life and works!

HHP

 

 

Contents


Foreword


Part I
THE ARTIST AND POLITICS

Hesse's Sociopolitical Involvements
and the Repercussions

Prolegomena 3
The Monarchy and Pietism 8
The First World War: Seduction and Reaction 17
Social and Political Involvements during the Weimar Republic 28
The Third Reich: Silence and Defamation 33
Renewed Social and Political Involvements 38
after the Second World War
Celebrity and Notoriety 42
Flirtation with Communism 45
East Germany's Courtship 52
America, Russia, and the Future 59
Elder Literary Statesman 61

Notes 65
Selected Bibliography 81


Part II
HESSE AND INDIA

Acclaim and Disclaim


Scholarship to Date
Prelude 87
Dissertations 89
Articles 108
Summation and Addendum 123


Eastward-Ho
Early Exposure to India 127
Introduction to India's Religious Texts 130
Hesse and China 135
Abortive Trip to the East 136
New Possibility: From Self-Denial to Self-Assertion 139
Early Indian Tales 141
Siddhartha: Genesis 144
Siddhartha: Eastern Manner and Western Matter 149
The Years Following Siddhartha 152
India's Literary-Aesthetic Attraction 155
Das Glasperlenspiel: Indischer Lebenslauf 15

Contents ix
Zen Buddhism 162
Summation and Addendum 163

Notes 165

Selected Bibliography 181

Index of Hesse's Works 187

Index of Names 191

Index of Subjects 195

 

 

New York: Peter Lang, 2003

www.peterlangusa.com
(Caution: As of 9/29/03 the URL for Peter Lang, USA, has not yet been updated to include this book)

Berkeley Insights in Linguistics and Semiotics
Irmengard Rauch, General Editor, Vol. 55

ISBN 0-8204-6790-1

Quelle/Source: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2003-08-12

Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz

Mit einem Vorwort von Volker Michels

Frankfurt a.M.: Insel Verlag, 2003

ISBN 3-458-17153-3, 191 pp., gebunden, Leinen

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2003-07-19

Bisher sind lieferbar die Bände 1-12, 16-18
Die Bände 13, 14 und 19 sind in der Herstellung
und voraussichtlich ab Spätsommer oder Herbst lieferbar

Siehe auch die Rezension von Klaus Bellin
im Neuen Deutschland vom 2. Juli 2003

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.

 


2003-07-19

 

mein Hermann Hesse -

Eine Hommage

 

Eingeleitet und herausgegeben von Uli Rothfuss

Berlin: Quintessenz Verlag (ed.q), 2002

Titelblatt und 32 Hesse Studien: © Gunther Böhmer - Berlin

ISBN 3-86124-550-7  (224 pp.)

35 Autoren der Gegenwart über ihr Verhältnis zu Hermann Hesse,dem meistgelesenen Dichter deutscher Sprache:
Josiane Alfonsi, Jürg Ammann, Arnfrid Astel, Volker Braun, Manfred Chobot, Karin Clark, Volker Demuth, Hugo Dittberner, Werner Dürrson, Ota Filip,Walter Helmut, Fritz Zaradachet, HajoLudwig Harig, Lukas Hartmann, Nigar Hasan-zadeh, Eveline Hasler, Günter Herburger, Josef Hruby, Márton Kalász, Wulf Kirsten, Günter Kunert, Merka Metowa, Klaus Modick, Stefan Monhardt, Safeta Obhodjas, Sibila Petlevski,Ard Posthuma, Roland Reutenauer Uli Rothfuss (Hrsg.), SAI D, Friedrich Schorlemmer, Shain Sinaria, Miral al-Tahawi, Barbara Traber, Roland Verra, Leo Wintgens

Quelle und Text: Quintessenz Verlag


2003-07-18

 

Hermann Hesse
Nur wer liebt, ist lebendig

Frühe Liebesgeschichten

Mit einem Nachwort herausgegeben von Volker Michels

Frankfurt: Suhrkamp/Insel, Januar 2003

ISBN 3-458-06701-9   125 pp.


Ein knappes Fünftel aller Erzählungen Hermann Hesses sind Liebesgeschichten, und nahezu jedes zehnte seiner Gedichte ist ein Liebesgedicht. Auswahlbände mit den schönsten dieser Texte hat Volker Michels unter dem Titel »Liebesgeschichten« als suhrkamp taschenbuch 2400 und unter dem Titel >Wunder der Liebe. Liebesgedichte« als insel taschenbuch 1163 vorgelegt. Doch damit ist dieses Thema keineswegs erschöpft. Die erste Gesamtausgabe Hermann Hesses enthält darüber hinaus noch fünf weitere Liebesgeschichten aus dem Nachlaß des Dichters. Es sind frühe Erzählungen aus den Jahren 1900 bis 1909, die in den vorliegenden Sammelband aufgenommen wurden. Dazu gehört der kleine Roman »Der Dichter. Ein Buch der Sehnsucht« sowie die Erzählungen »Jasminduft«, »Ein Erfinder«, »Maler Brahm« und »Wärisbühel «.


»Glück ist Liebe, nichts anderes«, schrieb Hesse 1918. »Wenn der Mensch gut sein kann, kann er es nur, wenn er glücklich ist, wenn er Harmonie in sich selbst hat. Also wenn er liebt.«

Quelle und Text: suhrkamp/insel


2003-07-11

Hermann Hesse - In Calw daheim

Siegfried Greiner

Zu Hesses Jubiläumsjahr, der 125. Geburtstag jährte sich am 2.Juli 2002, erscheint das schon lang erwartete Buch von Siegfried Greiner, die Fortsetzung zu »Hermann Hesse - Jugend in Calw«. Im ersten Teil des Buches zeigt der Herausgeber anhand von Hesse-Texten von 1889 bis 1961 des Dichters »Verwurzelung« in seiner Vaterstadt.

Im zweiten Teil werden etwa 40 Frauen and Männer vorgestellt, die eine große oder kleinere Korrespondenz mit Hesse führten, wobei zwar Calw im Mittelpunkt steht, aber die angesprochenen Themen reichen weit über die Stadt and ihre Umgebung hinaus. Neben Korrespondenzen, von denen einige Briefe schon veröffentlicht sind, erscheinen bislang unbekannte Briefschreiber, wie z.B. die Übersetzerin Gertrud I. Klett, der Mitschüler and Buchhandelskollege Otto Mörike oder der »Lehrlingsgenosse« Paul Bastian.

In einem dritten Teil werden Männer vorgestellt, die den Dichter in Montagnola besuchten, einer ist sogar ein »Gerbersauer« aus Amerika, der zwar nicht persönlich, aber durch seine hinterlassene Lebensgeschichte erscheint and den Dichter zu der Aussage veranlasste: »Der Calwer Gerber Wagner war ein Prachtskerl and hat mir Eindruck gemacht.«

Das neue Buch von Greiner mit Faksimile-Wiedergaben and vielen Porträt-Fotos der Briefschreiber bringt eine Fülle neuer Einblicke in das Leben and das Werk des Nobelpreisträgers Hermann Hesse.

 

Frankfurt: R.G. Fischer, 2002

ISBN 3-8301-0405-7 SG: 59

301 pp.


2003-07-10

Stern-Serie zu Hermann Hesse als Taschenbuch

 

Birgit Lahann
Hermann Hesse. Dichter für die Jugend der Welt.
Ein Lebenbild

Gestern wurde vom Suhrkamp Verlag die 5teilige Serie von Birgit Lahann im Stern ausgeliefert
Mit vielen Fotos, z.T. farbig, und in einem etwas größeren Format als die normalen Taschenbücher dieser Reihe
Eine der letzten Entscheidungen des kürzlich verstorbenen Verlegers Siegfried Unseld, die er wegen des Erfolgs der Stern-Serie traf

Euro 9,90
ISBN 3-518-39978-0

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2002-11-21
Siegfried Greiner

Hermann Hesse - In Calw Daheim
Briefwechsel und Begegnungen mit Calwer Bürgern und Freunden der Schwarzwaldstadt

Verlag R.G. Fischer
ca. 300 Seiten mit vielen Fotos
ISBN 3-8301-0405-7

... bringt bisher völlig unbekanntes Material, was Sammler sicher schätzen

(in den Buchhandlungen nur auf Bestellung)

Quelle: Hesse Editionsarhciv Offenbach


2002-09-05
[Buchdeckel: Hermann Hesse: Die Welt im Buch, Bd. III,  Frankfurt: Suhrkamp, 2002]

Hermann Hesse
Die Welt im Buch
Leseerfahrungen III
Rezensionen und Aufsätze 1917-1925

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2002
804 S., gebunden ISBN 3-518-41341-4


Alles ist in einer einfachen, leicht eingängigen, jargonfreien Sprache verfasst, bewusst im Gegensatz zur akademisch-wissenschaftlichen Rezensionspraxis.  Statt an eine Elite richten sich diese Kritiken an ein breites Publikum, sie sind didaktisch, volkstümlich und im besten Sinn aufklärerisch.
Egon Schwarz, FAZ
Quelle und Text: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.

2002-08-28
[Cover: Hermann Hesse: Mit dem Erstaunen fängt es an,  it 2899, Frankfurt a.M. 2002]
Hermann Hesse, den der Stern in einer Artikelserie zu seinem 125. Geburtstag als „Dichter für die Jugend der Welt” bezeichnet hat, war außerordentlich vielseitig. Es gibt kaum einen Lebensbereich, zu dem er sich nicht auf originelle und zukunftsorientierte Weise geäußert hat.

Nach den Lesebüchern über Jugend und Alter, Individuation und Anpassung, über Krisis und Wandlung, Liebe und Glück, erscheinen nun in der gleichen Ausstattung in den insel taschenbüchern unter dem Titel Die Einheit hinter den Gegensätzen seine Erfahrungen mit Religionen und Mythen und unter der Überschrift Mit dem Erstaunen fängt es an seine Schilderungen über Natur und Kunst, Herkunft und Heimat. In viele, auch asiatische Sprachen übersetzt sind diese von Volker Michels zusammengestellten Themenbände zu einem ähnlich geschätzten Bestandteil seines Werkes geworden, wie Hesses berühmte Romane und Erzählungen.

Die Einheit hinter den Gegensätzen beschreibt die Wege und Umwege, die den protestantischen Missionarssohn zu einer überkonfessionellen Religiosität geführt haben. Hesse versucht hier zu ergründen „was allen Konfessionen und allen menschlichen Formen der Frömmigkeit gemeinsam ist, was über allen kulturellen und nationalen Verschiedenheiten steht, was von jeder Rasse und jedem Einzelnen geglaubt werden kann.”

Die Betrachtungen und Erzählungen des Lesebuches Mit dem Erstaunen fängt es an "aktivieren unsere Sinne, indem sie die vielfältigen, scheinbar stummen Ausdrucksformen der realen Natur und der transzendierten Natur, die wir uns in der Kunst geschaffen haben, ins Wort und Bewußtsein übersetzen, erschließen sie uns eine bislang verborgene Lebensqualität. Hesse hatte eine augerordentliche Begabung, sinnliche Eindrücke aus der Natur abzubilden. Die Anschaulichkeit seiner Schilderungen macht uns nachhaltiger als alle lautstarken Proklamationen klar, mit welchen Einbußen in der Umwelt und im persönlichen Leben die zivilisatorischen Fortschritte erkauft werden.

Weiteres

Quelle und Text: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.

2003-08-23



 

Neu:  Dieser Kalender begleitet Sie mit Gedichten, Gedanken, Aquarellen und literarischen Gedenktagen
durch das Jahr 2003

Originalausgabe, zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz
Mit farbigen Aquarellen
161 Seiten
© Frankfurt a.M.: Insel Verlag, 2002
ISBN 3-458-34546-9  € 8.0 


Quelle: Insel Verlag

2002/08/01
[Book cover: Gisela Kleine Lieber, lieber Vogel, suhrkamp taschenbuch 3373, 2002]
Gisela Kleine
Ninon Hesse
Lieber, lieber Vogel
Briefe an Hermann Hesse

ausgewählt und erläutert von Gisela Kleine
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2002
kartoniert, 619 S., ISBN 3-518-39873-3, € 16,00


Ninon Hesse (1895-1966), die Gefährtin Hermann Hesses während seiner letzten Lebensjahre, war eine außergewöhnliche Frau. Das zeigt sich einmal mehr anhand dieser Auswahl ihrer an ihn gerichteten Briefe aus fünf Jahrzehnten.

Am 23. Januar 1965 notierte Ninon Hesse,”… wie durch eine laufende Brieffolge nicht so sehr ein Bild des Schreibers entsteht, als ein Bild des Empfängers“. Das gilt auch für ihre eigenen, bisher unveröffentlichten Briefe an Hermann Hesse. Die wie eIN Tagebuch zu lesende Brieffolge beginnt 1910 mit einem Schreiben der 14jährigen Gymnasiastin aus Czernowitz an den Verfasser des Peter Camenzind — 20 Jahre später wurde sie seine Frau.

Die Briefe schildern den abenteuerlichen Weg, den die in Wien Medizin, Kunst und Archäologie studierende und seit 1918 mit dem bekannten Karikaturisten B. F. Dolbin verheiratete junge Frau einschlug. 1927 brach sie alle Brücken hinter sich ab, verkaufte ihr Elternhaus, löste ihren Wiener Hausstand auf und beschloß, den Dichter des Steppenwoif aus einer lebensbedrohenden Krise zu retten.

Die Auswahl der Herausgeberin stellt nicht nur eine spannungsreiche Liebesbeziehung dar, sondern vermittelt auch die Lebensgeschichte dieser hochgebildeten Frau, der es glückte, Eigenständigkeit und Hingabe zu verbinden und Hesse die Ausgewogenheit seines Spätwerks zu ermöglichen.

Gisela Kleine, die über das „Problem der Wirklichkeit bei Hermann Hesse“ promovierte und den Dichter dadurch persönlich kennenlernte, führte selbst einen Briefwechsel mit Ninon Hesse. Für ihre „Frauenforschung“ erhielt sie den Kulturpreis der Stadt München.

Von ihr erschienen im Suhrkamp und Insel Verlag: Zwischen Welt und Zaubergarten. Eine Doppelbiographie über Ninon und Hermann Hesse, 1982.; Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Biographie eines Paares, 1990; Gabriele Münter und die Kinderwelt, 1997.

Quelle und Text: Suhrkamp Verlag

2002/07/29

[Buchdeckel: Hermann Hesse Schmetterlinge, Frankfurt a.M.: Insel, 2002]
 

Hermann Hesse. Schmetterlinge
Herausgegeben von Volker Michels
Insel Taschenbuch 2424

kartoniert - in großer Schrift - 156 S.
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2002
ISBN 3-458-34124-2


„Ich habe zu Schmetterlingen und anderen flüchtigen und vergänglichen Schönheiten immer ein Verhältnis gehabt, während dauernde, feste und sogenannte solide Beziehungen mir nie geglückt sind“, schreibt Hesse 1926 in einem Brief. Diese mitunter geradezu an Wahlverwandtschaft grenzende Vorliebe für „Blumen und Schmetterlinge,/Die unvergänglicher Dinge/Flüchtiges Gleichnis sind“ — wie er in einem seiner Gcdichte sagt —, hat Spuren in Hesses gesamtem Lebenswerk hinterlassen. Von klein auf bis etwa zu seinem vierzigsten Lcbensjahr hat Hesse selbst Schmetterlinge gesammelt, einheimische und tropische. Das Tagebuch seiner Indienreise gibt viele Hinweise auf diese Jagdleidenschaft.

Unser Band sammelt die reizvollsten dieser Erzählungen, Erinnerungen, Betrachtungen und Gedichte. Die liebevolle Präzision von Hesses Schmetterlingsschilderungen harmoniert aufs anschaulichste mit der Schärfe und Naturtreue der alten Kupferstiche, die Hesse als „unendlich viel schöner und eigentlich auch exakter als alle modernen Farbdrucke“ empfand.

Quelle und Text: Insel/Suhrkamp

24. Juli 2002

[Buchdeckel. Hermann Hesse: Blick nach dem Fernen Osten, Frankfurt: Suhrkamp, 2002]
Hermann Hesse
Blick nach dem Fernen Osten
Erzählungen, Legenden, Gedichte und Betrachtungen
Herausgegeben von Volker Michels

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2002
gebunden, 486 S., ISBN 3-518-41337-6
Umschlag: Hermann Michels und Regina Göllner
unter Verwendung einer aquarellieretn Federzeichnung
von Hermann Hesse


 
Kein anderer Europäer hat so viel dazu beigetragen, in den westlichen Industrienationen das Interesse für asiatisches Denken und fernöstliche Lebensformen zu wecken. Generationen von motivierten Hesse-Lesern aus Europa, Amerika und Australien sind auf seinen Spuren nach Indien gereist, in der Hoffnung, dort von den kontemplativen Inhalten seiner Bücher etwas wiederzufinden.

Prädestiniert durch seine Herkunft, hat Hesse das Werk seiner christlichen, in der „Heidenmission“ tätigen Vorfahren in umgekehrter Richtung fortgesetzt. Nicht, daß er den Westen zu östlichem Denken und asiatischer Lebensweise hätte „bekehren“ wollen, vielmehr ist es ihm gelungen, das Gegensätzliche der Kulturen als Polaritäten eines Ganzen sichtbar zu machen und zwischen Orient und Okzident tragfähige Brücken zu schlagen.

Schon vor seiner Asienreise im Jahr 1911 hat er sich intensiv mit fernöstlichen Religionen und Philosophien beschäftigt und sich publizistisch für die Verbreitung der ersten zuverlässigen Übertragungen der klassischen indischen und chinesischen Literatur eingesetzt. Seine in poetische und essayistische Formen gebrachten Erfahrungen vereinbaren sowohl das polytheistische Weltbild des Hinduismus, die Weisheitslehren Buddhas, die Erkenntnisse des chinesischen Konfuzianismus und Taoismus als auch den Zen-Buddhismus der Japaner mit den ethischen Werten seiner christlichen Herkunft.

Unser Band setzt ein mit Hesses indischer Dichtung „Siddhartha“ und autobiographischen Texten aus der Entstehungszeit dieses wohl populärsten seiner Versuche, fernöstliches mit abendländischem Denken zu verbinden. Es folgen seine indische und chinesische Motive aufgreifenden Erzählungen und Gedichte, Tagebuchblätter von seiner Asienreise sowie ausgewählte Rezensionen und Betrachtungen zum Thema dieses Bandes.

Rezension

Quelle und Text: Suhrkamp Verlag

23. Juli 2002

Originalausgabe
Gunnar Decker
Das Hesse-ABC:
ein Nachschlagewerk, ein Lektüreschlüssel, ein Geschichtenfundus.
 

Leipzig: Reclam
259 S., ISBN 3—379—2OO35-2
€  [D]  9. 90


Leben und Werk von Hermann Hesse handlich und alphabetisch aufbereitet in Stichwörtern wie Glasperlenspiel, Kohlrabiapostel, Leckerlifresser, Müßiggang, Nacktklettern, Nationalismus, Philisterland, psychedelisch, Regenmacher, Revolver, Seelenbiographien, Siddhartha, Steppenwolf, Sonnenbrüder, Zarathustras Wiederkehr.

Leben und Werk Hermann Hesses (1877-1962) ist bis heute immer wieder zum Gegenstand mannigfaltiger Deutungen geworden. Die einen sehen in ihm den Begründer einer neuen romantischen Bewegung, den Wegbereiter der antibürgerlichen Revolten des späten 20. Jahrhunderts; anderen galt er als „Innerlichkeitsromancier“, wie es Gottfried Benn einmal formulierte.

Das Hesse-ABC zeichnet die Symbiose von Leben und Werk anhand einer Reihe von alphabetischen Stichworten nach. Der feuilletonistische Stil der Beiträge macht das Hesse-ABC zu einem kurzweiligen Nachschlagewerk und Lesebuch für all jene, die mehr über den Autor, seine Motive und Positionen erfahren wollen.

Gunnar Decker, geboren 1965, lebt als freier Publizist in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er zusammen mit Kerstin Decker Gefühlsausbrüche oder Ewig pubertiert der Ostdeutsche, 2000.
 

 

Quelle u. Text: Reclam - Leipzig

23. Juli 2002
[Umschlag: H.J. Schmelzer, Stuttgart: Hohenheim, 2002]
Hans-Jürgen Schmelzer
Auf der Fährte des Steppenwolf:
Hermann Hesses Herkunft, Leben und Werk
Stuttgart: Hohenheim Verlag, 2002
Weiteres unter "Biographien"
 

Quelle: Hohenheim-Stuttgart

 
10.Juli 2002
[Book cover, A. Hsia Hermann Hesse und China, Frankfurt: Suhrkamp Taschenbuch , 2002]
Adrian Hsia
Hermann Hesse und China
Darstellung, Materialien und Interpretationen
Erweiterte Ausgabe
Frankfurt a.M.: Suhrkamp Taschenbuch st 673, 2002
399 S. -  ISBN 3-518-37173-8
Einführung

 
 
 
"Wir können und dürfen nicht Chinesen werden, wollen es im Innersten auch garnicht.  Wir dürfen Ideal und höchstes Bild des Lebens nicht in China und nicht in irgendeiner Vergangenheit suchen, sonst sind wir verloren und hängen an einem Fetisch.  Wir müssen China, oder das, was es uns bedeutet, in uns selber finden und pflegen."

Hermann Hesse, "Tagebuch 1920/21"

 Quelle: Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M.

1.Juli 2002
[Book cover: Otto Bluemel. Hermann Hesses Indienreise.  Frankfurt a.M. Suhrkamp, 2002, ISBN 3-458-34130-7]
Insel Taschenbuch 2430
Verse und Bilder von Otto Blümel
Erste Auflage 2002
77 Seiten
ISBN 3-458-34130-7 € 8.00
Quelle: Hesse Editionsarchiv

4. Mai 2002
[Buchdeckel Hesse in Tübingen, 2002)


Wilfried Setzler: Hesse in Tübingen. Tübingen: Silberburg Verlag, 2002.
120 S., 23 Abb.; ISBN 3-87407-509-5; € 9,90


Quelle: Michael Limberg

4. Mai 2002

Hermann Hesse und Bad Boll   Die Krise als Chance
Dokumentation des Ferienseminars 30. August bis 2. September 2001
in der Evangelischen Akademie Bad Boll 
herausgegeben von Albrecht Esche
161 S.


Einführung
Albrecht Esche

Hermann Hesse und Bad Boll
Albrecht Esche

Ernst, Tändeln und Leidenschaft
Friedemann Treutlein

Hermann Hesse und die Psychologie C. G. Jungs
„Es geht bis aufs Blut und tut weh. Aber es fördert" 
Günter Baumann

Begegnung mit östlichem Denken
Hermann Hesse und Richard Wilhelm 
Michael Limberg

Das Glasperlenspiel als Chance, 
Schutz und Zuflucht vor dem Unerträglichen
Volker Michels

Hermann Hesse in Bad Boll und Stetten 
Ein Briefwechsel in Auszügen

Hermann Hesse: Lyrik als Lebensbewältigung
Peter Huber

„Zwischen Marx und mir ist ... der Unterschied der: 
Marx will die Welt verändern, ich aber den einzelnen Menschen." 
Hermann Hesses politische Schriften 
Marco Schickling

Hermann Hesse und die Musik 
Friedemann Treutlein

Vom Steppenwolf zum Glasperlenspiel 
Hesse als Rebell und Meister 
Peter Huber
 
 
 
 
 

Zu beziehen über:
Evangelische Akademie
Akademieweg 11
D-73087 Bad Boll

      Quelle: Michael Limberg

25. April 2002
Piktors Verwandlungen

„Daran hätte der Dichter seine Freude gehabt“

Hermann Hesses „Piktors Verwandlungen“ als hochwertige Faksimile-Ausgabe erschienen

Direkt von allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse Calw  zu erwerben

Details

Quelle: etcetera, Bad Teinach

14. März 2002

Sebastian Giebenrath

"Siddhartha aus Gerbersau -
Literatur gewordene Indienbilder aus Hermann Hesses Calwer Kindheit"

Geleitwort: Heiner Hesse
Vorwort: Herbert Schnierle-Lutz
108 Seiten, 38 Abbildungen
Verlag: Kreissparkasse Calw
ISBN 3-928116-21-5

Ein Bericht über das Buch liegt vor aus der Pforzheimer Zeitung v. 7. März 2002

Quelle: S. Giebenrath



17. Februar 2002

Jürgen Schmelzer
Neue Hermann Hesse Biographie

"Auf der Fährte des
Steppenwolfs"

Hohenheim Verlag
Stuttgart
Mai 2002
Weiteres unter Biographien

416 Seiten, gebunden, Preis 22 Euro, ISBN 3-89850-070-5

Quelle: Ursula Michels-Wenz

 
16. Sept. 2001
Neues Buch über Hesse erschienen von Dominique Lingens:

Hermann Hesse et la musique

Peter Lang, convergences, vol.20, Bern 2001

ISBN 3-906758-87-7

Klappentext: Französisch-Englisch-Deutsch


Quelle:  Oliver Kauffmann, Luxemburg

11. Juli 2001

[Stefan Pfister Bildersall der Seele, Pfister Verlag, Frankfurt am Main, Umschlag]
Stefan Pfister

Bildersaal der Seele
Funktion und Bedeutung des Magischen Theaters in Hermann Hesses
Der Steppenwolf.



31. Mai 2001
[Königs Erläuterungen und Materialien zu Hermann Hesse Das Glapserlenspiel, Hollfeld: Bange Verlag, 2001]
Maria-Felicitas Herforth

Erläuterungen zu Hermann Hesse "Das Glasperlenspiel"

KE Bd. 316
1. Auflage 2001
ISBN 3-8044-1700-0
© 2000 by C. Bange Verlag, 96142 Hollfeld
http://www.bange-verlag.de
90 Seiten

beim Bange Verlag sind außerdem erschienen:
Peter Camenzind/Unterm Rad/Knulp,  Bd.17
Der Steppenwolf/Demian/Siddhartha,  Bd. 138
Narziß und Goldmund, Bd.86.

Quelle: Hermann Hesse-Page (HHP)