© HHP 2017-09-20
editors [at] hermann-hesse-page.de 

Alle Ankündigungen ohne Gewähr!

Menü

Hessesche Landboten

Neuigkeiten für Freunde der Literatur und Malerei Hesses
 

[by Gunter Böhmer; © Copyright Heiner Hesse, Arcegno)

"Katzenpost"
Zeichnung von Gunter Böhmer
©
Hesse Editionsarchiv Volker Michels, Offenbach


2017-09-20

 

Göppingen

 

Hohenstaufenstadt

 

 

 

 

 

 

Ausstellung und Programm

Aktuell

03.09.2017 - 19.11.2017

 

Hermann Hesse, seine Göppinger Zeit und Freundschaft mit dem Göppinger Oberbürgermeister Otto Hartmann

 

In den Jahren 1890/91 besuchte Hermann Hesse die Göppinger Lateinschule zur Vorbereitung auf das Landexamen. Dieses absolvierte er erfolgreich und erlangte damit die Chance, am evangelischen Klosterseminar Maulbronn studieren zu dürfen. Dort lernte er Otto Hartmann kennen, beide waren „Bett-, Tisch- und Pultnachbarn“. Hermann Hesse schrieb dazu rück-blickend: „In Maulbronn wurde Otto mein Schulkamerad, aber noch nicht mein Freund. Das ergab sich erst bei späteren Wiederbegegnungen, aber es wurde eine feste, unsentimentale aber herzliche Freundschaft daraus.“ 1952, kurz vor Hartmanns 75. Geburtstag, sahen sich die beiden letztmals in Montagnola. Otto Hartmann verstarb am 28. September 1952 in Ludwigs-burg. Der Dichter überlebte den Literatur-Freund um zehn Jahre. Er verstarb am 9. August 1962 in Montagnola. 

Hermann Hesse – Schriftsteller und Maler

 

Hermann Hesse gehört zu den meistgelesenen deutschen Dichtern. 1946 wurde er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Seine bildnerische Tätigkeit begann er erst mit 39 Jahren.

 

Hermann Hesse hat ein sehr umfangreiches, aber bislang wenig bekanntes, malerisches und zeichnerisches Werk geschaffen. Das Malen war für ihn von existenzieller Bedeutung, er konn-te damit seine Lebenskrise überwinden. Seine Bilder zeigen die sensible Wahrnehmung der Na-tur und die sinnliche Freude am Umgang mit der Farbe.

 

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Günther Troll, Büro für Ausstellungen. Ermög-licht wurde sie durch Leihgaben aus Privatbesitz. Viele der ausgestellten Werke werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Lebenszeugnisse, Gedichte sowie Fotos von Hesses Sohn Martin begleiten die Ausstellung zu Hermann Hesses Lebensjahren.


 

Begleitprogramm
  

Museum im Storchen

Wühlestraße 36, 73033 Göppingen

 

 

 

Montag, 04.09.2017, 19:30 Uhr


Lesung:

 

„Mein lieber Brüdi“

 

Ein Dialog in Briefen zwischen Hermann Hesse

und seinem Sohn Martin

 

Hanspeter und Matthias Siegenthaler
Eintritt: 5 Euro (bis 18 Jahre frei)
 

 

*

Montag, 25.09.2017, 19:30 Uhr


Vortrag:

 

„Ihr seid Christen, und ich – nur ein Mensch“

Hermann Hesse in Bad Boll

 

Albrecht Esche M. A., Mössingen; Theologe und

Literaturwissenschaftler, bis 2009

Studienleiter an der Ev. Akademie Bad Boll
Eintritt: 5 Euro (bis 18 Jahre frei)
 

 

*

Sonntag, 08.10.2017, 15 Uhr


Führung:

 

Stadtgeschichtliche Erkundung:
Hermann Hesses Schulweg in Göppingen –

Von der Studentenbude zur Lateinschule

 

Dr. Karl-Heinz Rueß, Göppingen
Lesung: Roland Koos, Göppingen
Treffpunkt: Ehemalige Lateinschule, Pfarrstraße 11
Teilnahmegebühr: 5 Euro (bis 18 Jahre frei)
 

 

*

Mittwoch, 25.10.2017, 19:30 Uhr

 

Lesung: Museum im Storchen

 

"So blickt aus sagenhafter Frühe /

Mein Jugendbild mich an ..."

 

Hermann Hesse – die Zeit in Göppingen und Bad Boll

 

Dr. Gerd Kolter, Göppingen
Eintritt: 5 Euro (bis 18 Jahre frei)

 



Freitag, 10.11.2017, 20 Uhr

 

Stadtbibliothek Göppingen

Lesung mit musikalischer Begleitung

 

Hermann Hesse zum 140. Geburtstag

Lyrik-Bühne Esslingen

Prof. Dr. Harald Vogel, Johannes Weigle (musikalische Begleitung)
Kooperation Stadtbibliothek und Archiv und Museen
Eintritt: 10 Euro
 

 

*

Sonntag, 19.11.2017, 17 Uhr

 

Film: Museum im Storchen


"Hermann Hesse – Sein erstes Paradies
"

 

Regie und Drehbuch: Hardy Seer
Deutschland, 2012. 90 Min., Zielgruppe ab 16 Jahre
Eintritt: 5 Euro (bis 18 Jahre frei)
 

 

***

 

 

 

Quelle: Internet


2017-09-06

 

Merzig (Saarland)

 

 

Museum Schloss Fellenberg

Torstraße 45 A

66663 Merzig

Tel.: 06861-793030

 

 

 

 

Bildergebnis für Schloss Fellenberg

 

 

Samstag, 16. September 2017, 17 Uhr

 

Ausstellungseröffnung

 

 Es spricht zur Einführung der Ausstellung u.a. Dr. Volker Michels,

Hesse Herausgeber bei Suhrkamp und Hesse Editionsarchiv, Offenbach a.M.,

 

zum Werk von Hermann Hesse:

 

"Farbe ist Leben:

Hermann Hesse und sein Sohn Bruno als Maler"

 

*


 

Sonntag, 17. September, 15 Uhr

 

"Auf den Einzelnen kommt es an!"

Vortrag über die Bedeutung von Hermann Hesse als Schriftsteller

mit Dr. Volker Michels

Museum Schloss Fellenberg

 

Die Bücher des Literatur-Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962) sind inzwischen in 50 Sprachen übersetzt und mit einer Gesamtauflage von mehr als 150 Millionen Exemplaren in aller Welt verbreitet. Sie haben diesen Dichter neben Thomas Mann; Bertolt Brecht, Franz Kafka und Stefan Zweig zum einflussreich-sten deutschsprachigen Autor des 20. Jahrhunderts gemacht. Die vielfältigen Gründe für diese Renaissance des Verfassers von „Unterm Rad“, „Demian“, „Siddhartha“, „Der Steppenwolf“, „Narziß und Goldmund“ und „Das Glasperlenspiel“, die Ende der Sechziger Jahre in der USA einsetzte und sich heute u.a. in China und Russland wiederholt, schildert Volker Michels, der Herausgeber von Hermann Hesses Werken. Die Frage, warum es immer die junge Generation ist, die sich mit diesem dichter identifizieren kann und warum er ab 1914 bis heute vom deutschen Kulturbetrieb so stiefmütterlich behandelt wurde, ist ein weiterer, kulturpolitisch höchst aufschlussreicher Aspekt dieses Vortrags.

Anmeldung zu dem Vortrag – Diskussion – Lesung wird empfohlen, es steht nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung. Tel. 0 68 61 – 79 30 30, per E-Mail: empfang@museum-schloss-fellenberg.de

Eintritt: 13,00 € Vorverkauf, 15,00 € Tageskasse (im Eintritt enthalten ist der Besuch der Ausstellung und der Vortrag)

 

*

 

Samstag, 23. September, 11 Uhr und 15 Uhr


"Der Garten von Hermann Hesse"

Buchvorstellung:

von der Wiederentdeckung einer verlorenen Welt.

mit Dipl.Biologin Eva Eberwein

 

Hermann Hesse ist nicht nur einer der meistgelesenen deutschen Autoren weltweit, er hat auch einen starken Bezug zur Natur und zum Garten, aus dem er schöpfte und der als Nährboden seines Wirkens unerlässlich war. Hesses Garten in Gaienhofen am westlichen Bodensee ist der einzige, den er nach eigenen Vorstellungen angelegt und gestaltet hat. Dort lebte er nach dem Prinzip der Selbstversorgung – schon damals, lange vor dem Kult um das »Leben auf dem Lande«. Er wollte damit ein Zeichen setzen für eine gesellschaftspolitische Haltung gegen den allgemeinen Trend der Industrialisierung, Verstädterung, Entfremdung und Entmenschlichung.

Sein Garten wurde von Eva Eberwein restauriert und wiederhergestellt. Heute ist er Anziehungspunkte für Literaturfans und Gartenfreunde aus aller Welt. Das Buch nimmt uns mit in die damalige Welt Hermann Hesses, schildert lebendig und einfühlsam seine Beweggründe, den Garten genau so anzulegen, seine Erlebnisse darin und sein Wirken in dieser Zeit.
Auszeichung "Bestes Gartenporträt 2017" für "Der Garten von Hermann Hesse"
 
Anmeldung zur Buchvorstellung wird empfohlen, es besteht nur ein begrenztes Platzkontingent.
Tel. 0 68 61 – 79 30 30, per E-Mail: empfang@museum-schloss-fellenberg-de


*

 

Sontag, 1.Oktober, 17 Uhr


Hesses Frauen

Lesung  mit Bärbel Reetz

 

Man kennt ihn: Hermann Hesse. Sein Werk: in aller Welt. Seine Freunde und Briefpartner: zahlreich, viele berühmt und bedeutend.
Aber wer waren seine Ehefrauen, seine Kinder? Wer kennt Maria (Mia) Bernoulli, die fast ein Jahrzehnt ältere Fotografin aus alter Basler Gelehrtenfamilie, die Hesse 1904 heiratet? Wer kennt die Namen der drei Söhne: Bruno, Heiner und Martin und deren Leben mit den Eltern in der ländlichen Abgeschiedenheit Gaien-hofens und Ostermundigens?

 

Was wird aus ihnen, als die Ehe misslingt, Hesse auf Reisen flieht und schließlich ins Tessin zieht, wo er seiner zweiten Frau, der jungen, verwöhnten Fabrikantentochter Ruth Wenger begegnet? Eine kurze, für beide schmerzliche Erfahrung, nach deren Trennung 1927 die Kunsthistorikerin Ninon Dolbin, eine frühe Verehrerin, bis zu Hesses Tod 1962 an seiner Seite sein wird.

 

Bärbel Reetz erzählt von diesen ungewöhnlichen Frauen, aber auch von der Verbindung Hesses zu seinen Söhnen, die, wie Bruno, der Maler eigene künstlerische Wege beschritten haben.

 
Bärbel Reetz lebt als Schriftstellerin in Berlin. Sie veröffentlichte Lyrik, Erzählungen, Kurzgeschichten, Roma-ne und Biographien (u.a. Hesses Frauen 2012 und 2016 die des Paares Hugo Ball und Emmy Ball-Hennings Das Paradies war für uns). 2003 erschien der von ihr edierte und kommentierte Briefwechsel zwischen Her-mann Hesse, Hugo Ball und Emmy Ball-Hennings (tb 2016).
 

Anmeldung zur Lesung wird empfohlen, es steht nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung.       

Tel. 0 68 61 – 79 30 30, per E-Mail: empfang@museum-schloss-fellenberg.de

 
Eintritt: 13,00 € Vorverkauf, 15,00 € Tageskasse (im Eintritt enthalten ist der Besuch der Ausstellung und die Lesung)

 

*

 

Sonntag, 8. Oktober, 18 Uhr


"Sonntags um 6 ... Menschen, die etwas zu sagen haben."

 

Gast: Simon Hesse

der Enkel von Hermann Hesse im Gespräch

 

Zu der Veranstaltungsreihe “Sonntags um 6“ werden Personen eingeladen, die auf Grund ihres besonderen Lebensweges anderen Menschen etwas mitteilen können.
 
Als Gast erwarten wir: Simon Hesse, ältester Enkel des Schriftstellers, im Gespräch über seinen Großvater Hermann Hesse und seinen Vater den Maler Bruno Hesse.

 

Moderation: Oliver Schwambach, Leitender Redakteur der Saarbrücker Zeitung.

 
Eintritt: 10,00 € mit Besuch der Ausstellung.

 

*


Sonntag, 22. Oktober, 17 Uhr

 

Konzert
Hesses-Traum

Hermann Hesse in allen Facetten:

 

Lesung mit musikalischer Umrahmung:

mit Claudia Dylla, Texte, Klauspeter Bungert, Pianist,

Angela Simons, Violoncello

 

 

***

 

 

 

Quelle:: A.Michels (Berlin)


 

2017-08-03

 

Oschwand

Kanton Bern

 

 

 

 

 

vorläufiger Programm-Entwurf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Simon Hesse


2017-07-01

Heidelberg

Theater u. Orchester

 

Der Steppenwolf

 

nach Hermann Hesse

 

für die Bühne eingerichtet von Joachim Lux

 

 

2. Juli 2017

 

Marguerre Saal

 

*

 

Besprechung von Dr. Frank Pommer

 in Die Rheinpfalz

 

 

Quelle: Limberg


2017-06-29

Gaienhofen

 

 

Programm des Internationalen Hermann-Hesse-Kolloquiums 2017

in Gaienhofen

 

20. bis 22. Oktober 2017

 

 

"Spiegelung der Welt im vereinzelten Ich

Hermann Hesse. Politik und Religion"

 

 

Das von Hesse 1904 bis 1907 bewohnte Bauernhaus in Gaienhofen

 

Vom 20. bis 22. Oktober 2017 wird das 1977 in Calw begründete Internationale Hermann-Hesse-Kolloquium erstmals in Gaienhofen am Bodensee stattfinden, wo Hermann Hesse von 1904 bis 1912 gelebt hat. Das Programm zum Thema "Spiegelung der Welt im vereinzelten Ich – Hermann Hesse. Politik und Religion" liegt nun vor.

Sehr geehrte Hermann-Hesse-Freunde,

nun liegt das endgültige Programm des 16. Internationalen Hermann-Hesse-Kolloquiums in Gaienhofen vor. Das Kolloquium wird seit 2013 alle 2 Jahre von einem der Hesse-Orte Calw, Montagnola und Gaienhofen ausgerichtet. 2017 findet das 16. Kolloquium erstmals in Gaienhofen statt, hier verbrachte der Schriftsteller Hermann Hesse 8 Jahre seines Lebens. Unter dem Motto "Spiegelung der Welt im vereinzelten Ich" konnten hochkarätige Referen-ten, darunter Karl-Josef Kuschel, Eugen Drewermann, Volker Michels, Michael Limberg, Sabine Gruber und Johannes Waßmer für Vorträge zum Thema "Hermann Hesse. Politik und Religion" gewonnen werden. Den Eröffnungvortrag hält Prof. Dr. Dr. Karl-Josef Kuschel mit dem Titel "Im Dialog mit Buddha und Laotse: Hermann Hesse - Bertolt Brecht". Im Anschluss referiert Johannes Waßmer, M. A., Universität Düsseldorf, über "Schriften politi-scher Zeiten zur implizit politischen Dimension in Hermann Hesses Spät-werk". Der Samstag steht ganz im Zeichen der Politik. Michael Limberg beginnt mit dem Thema "Verpflichtung zu übernationaler Humanität. Hesse im Ersten Weltkrieg und in den Zwanzigerjahren". Der Herausgeber der Hermann Hesse Werke im Suhrkamp Verlag Dr.h.c. Volker Michels spricht über "Hermann Hesse im Nationalsozialismus. Durch die Niederun-gen des Aktuellen waten [...]". Über "Hermann Hesses Positionierung als Autor nach dem Zweiten Weltkrieg" spricht Dr. Sabine Gruber mit einem Blick auf die Aktualität von Her-mann Hesse in der heutigen Zeit. In der anschließenden Podiumsdiskussion werden Hesse-Kenner über die Aktualität und "Sprengkraft" von Hermann Hesses Denken diskutieren, unter der Moderation von Kulturjournalist Siegmund Kopitzki. Den unterhaltsamen Part dieses politischen Tages bildet die Veranstaltung "Hermann Hesse und die Politik. Mir liegt alles Politische nicht, sonst wäre ich längst Revolutionär", ein Gegenporträt zum unpoliti-schen Hesse mit Graziella Rossi und Helmut Vogel. Den Abschluss des Kolloquiums bildet der Vortrag von Dr. Eugen Drewer-mann, Theologe, Seelsorger und Humanist zum Thema "Die Orientreise - Der lange Weg zu sich selbst". Außerdem besteht die Möglichkeit, bei Führungen das Hesse Museum Gaienho-fen mit der neu konzipierten Dauerausstellung "Gaienhofener Umwege. Hermann Hesse und sein 1. Haus" und das Hermann-Hesse-Haus, die 2. Wohnstätte des Dichters in Gaienhofen, kennen zu lernen. Das 16. Internationale Hermann-Hesse-Kolloquium wird ausgerichtet von der Gemeinde Gaienhofen mit dem Kultur- und Gästebüro und dem Hesse Museum Gaienhofen.

 

 

Information und Anmeldung: Kultur- und Gästebüro Gaienhofen,

Im Kohlgarten 2, D - 78343 Gaienhofen Tel.+49/(0)7735/9999-123,

www.gaienhofen.de, info@gaienhofen.de

 

 

Hesse-Kolloquium2017GaienhofenProgramm.pdf

Hesse-Kolloquium2017GaienhofenAnmeldeformular.pdf

 

Quelle: public web information


2017-03-09

 

 

 

 

        

 

 

https://www.sils.ch/de-ch/aktuelles/informationen/veranstaltungen.html?eventId=126

 

Quelle: sils


2016-07-22

 

 

 

         Cuno Amiet - Bruno Hesse

            Oschwand - Schweiz

                    August 2016

      

                                    Öffnungszeiten und Aktivitäten

                                                                       (Stand 10.7.16)

 

 

Do 11.8.  17.30 Uhr

(für geladene Gäste – Treffpunkt Wirtschaft Oschwand)

  • Vernissage

Amiet-Hesse-Weg und Ausstellung Cuno Amiet-Bruno Hesse

 

Fr 12.8.    10 bis 18 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet-Hesse

 

Fr. 12.8.    20 Uhr

Schulhaus Oschwand:

  • "Kunscht isch äbä Kunscht" –

Salti verbali von Beat Sterchi. Unterstützt von Michael Pfeuti am Kontrabass

 

Sa 13.8.    10 bis 18 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet-Hesse

 

So 14.8.    11 Uhr

Schulhaus Oschwand:

  • Talk mit Zeitzeugen:

Walter Ischi, alt Posthalter und Lokalhistoriker von Oschwand; Christina Widmer-Hesse und Simon Hesse, die Kinder von Bruno und Kläri Hesse; Musik: Thomas Aeschbacher (Örgeli)

 

So 14.8.     13 bis 18 Uhr   

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet-Hesse

 

Do 18.8.      16 bis 19.30 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet-Hesse

 

Do 18.8.      20 Uhr

Wirtschaft Oschwand:

  • "Musig wie gmalet":

Thomas Aeschbacher (Örgeli) feat. Andy Gabriel (Geige) und David Märki (Hackbrett)

 

Fr 19.8.       10 bis 18 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet-Hesse

 

Sa 20.8.       10 bis 18 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet-Hesse

 

Sa 20.8.        18.30 Uhr

Schulhaus Oschwand:

 

So 21.8.      11 Uhr

Schulhaus Oschwand:

  • Lesung Briefwechsel Bruno Hesse-Hermann Hesse.

Klaus Henner Russius liest Hermann Hesse, Ernst Süss Bruno Hesse; Musik: Karin Widmer (Bouzouki), Anna Houston-Widmer (Cello, Mandoline)

 

So 21.8.      13 bis 18 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet-Hesse

                                   

Do 25.8.       16 bis 19.30 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet-Hesse

 

Do 25.8.      20 Uhr

Wirtschaft Oschwand:

  • Amiets Werk und WirkungGespräch mit Kunsthistoriker und Amiet-Kenner Dr. Franz Müller

 

 Fr u. Sa 28.8   10 bis 18 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet-Hesse

 

So 29.8.         11 Uhr

Schulhaus Oschwand:

  • Talk mit Zeitzeugen – Walter Ischi, alter Posthalter und Lokalhistoriker von Oschwand, N.N.; Musik: Thomas Aeschbacher (Örgeli)

 

So 29.8.         13 bis 18 Uhr

Schulhaus Oschwand

Ausstellung Amiet-Hesse

 

Do 01.9.         16 bis 19.30 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet_Hesse

 

Do 01.9.          20 Uhr

Wirtschaft Oschwand:

  • Amiet Kunstplatz Oschwandvorgestellt in Wort und Bild von Daniel Thalmann

 

Fr  12.8.u. Sa 03.9..      10 bis 18 Uhr

Schulhaus Oschwand:

Ausstellung Amiet_Hesse

          

 

Quelle: AHW_Hugi  STAND 10.7..2016

 

 

Quelle: Simon Hesse


2016-06-08

 

Kanzleigebäude der Deutschen Botschaft Bern

Deutsche Botschaft - Bern Schweitz

 

 

Hesse-Abend-Bern

 

 

Hesse: Wanderer zwischen den Welten

 

Ein Hesse-Leseabend

 

9. Juni 2016 - 17:30 Uhr

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Hesse-Familie,
Liebe Hesse-Interessierte,
 
die deutsche Botschaft Bern lädt zu einem Lese- und Diskussionsabend zum Thema „Hermann Hesse: Wanderer zwischen den Welten“ im Rahmen des Ber(li)ner Salons ein.
 
Der Abend wird durch den Herrn Botschafter Dr. Otto Lampe eröffnet und von Enkeln Hermann Hesses sowie von Hesse-Experten getragen. Dieser Abend bietet eine einzigartige Gelegenheit, in Hesses verschiedene Welten Einblick zu erhalten und ihn vielleicht von einer neuen Seite kennenzulernen. Das detaillierte Programm finden Sie im Anhang.
 
Bitte melden Sie sich bis zum 1. Juni 2016 unter folgender E-Mail-Adresse an: ku-s1@bern.diplo.de
 
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
 
Mit freundlichen Grüssen
Alexandra Schwab
 

 

 

Hesse-Abend-Bern

 

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Willadingweg 83
CH-3006 Bern
Tel:  031 359 4120
Fax: 031 359 4444
 
www.bern.diplo.de
Twitter: @botschaftbern

 

 

 

Quelle: HH Editionsarchiv


2016-05-28

 

 

 

 

HERMANN HESSE – MALERFREUDE

 

11. JUNI – 20. AUGUST 2016

ERÖFFNUNG 11. JUNI, 12–14 UHR, AUF DER 1. ETAGE

 

Zur Eröffnung unserer Ausstellung "Hermann Hesse", laden wir Sie ganz herzlich ein. Die Ausstellung präsentiert eine breite Auswahl von Aquarellen und Gedichten des weltberühmten Schriftstellers.

 

Anlässlich des Bücherbummels auf der Kö findet die Eröffnung am Samstag, dem 11. Juni von 12 bis 14 Uhr statt. Die Ausstellung wird sowohl an diesem Tag, wie auch am Sonntag, dem 12. von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein.


Der für seine Poesie und Prosa bekannte Schriftsteller hegte Zeit seines Lebens nicht nur eine Leidenschaft für die Literatur, sondern auch für die bildende Kunst. Zwar verkündet er, dass er »Dichter oder gar nichts werden wolle«, doch arbeitet er unnachgiebig auch an seinem umfangreichen malerischen Œuvre. Bild und Wort bilden für Hesse die gemeinsame Klammer seines Denkens und Fühlens.


Die Ausstellung »Hermann Hesse – Malerfreude« gibt einen umfassenden Überblick über den künstlerischen Wandel in Hermann Hesses Schaffen und spannt damit einen zeitlichen Bogen von 1917 bis in die späten 1950er Jahre. Nach seiner Übersiedlung in das Tessin im Jahr 1919 beginnt Hesse mit Illustrationen zu seinen Gedichten und eigenständigen Aquarellen. Die reduzierten Darstellungen der südschweizerischen Landschaft und ihrer Dörfer erzählen nicht nur von der beseelten Ruhe, die Hesse dort findet und dokumentiert, sondern auch von seinen persönlichen Bekanntschaften und seinen wechselnden Aufenthalten.

 

Aus seinem malerischen Schaffen spricht seine Hingabe für die Zuversicht in seine Bilder, mit denen er unbestritten im Einklang steht. Erleben Sie in unserer Ausstellung Hesses geschickten Umgang mit Farbe und Form, der nicht weniger poetisch ist als seine Sprache.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Mit freundlichen Grüßen
Rainer M. Ludorff & Manuel Ludorff
www.ludorff.com Galerie Ludorff Königsallee 22 40212 Düsseldorf
T +49 (0) 211.32 65 66 F +49 (0) 211.32 35 89 Email: mail@ludorff.com
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10:00 – 18:00 Samstag 11:00 – 14:00

 

***

 

Quelle:Limberg


 

 

2016-03-27

Montagnola

Hermann-Hesse Museum

 

Heiliger der Hippies?

Hermann Hesse in den USA

 

Ausstellung 

27. März bis zum 4. September 2016

 

Vernissage:

Ostersamstag, 26. März um 18:30 Uhr

Vortrag von Professor Dr. Andreas Meier (Universität Wuppertal)

 

 

Vom Ende der 1950er-Jahre bis Mitte der 1970er-Jahre verkauften sich Hermann Hesses Bücher in den USA millionenfach. Vor allem die Jugend, die einen Werteverlust von Religion und Familie erlebte, suchte und fand in Hesses Werken Rat und Hilfe. Die Beat-Generation, die Hippies, die psychodelische Bewegung und der Antivietnam-Protest leiteten ein Umdenken und einen Wertewandel in den USA ein, der auch von Hesses Büchern beeinflusst wurde. Die Rezeption seiner Werke fand ihren Ausdruck unter anderem in der Rockmusik, in Filmen und der bildenden Kunst.

 

Text: Programmfaltblatt

 

 

Quelle: Museo


2016-02-12

 

 

Sils-Maria

Silser Hesse-Tage 2016

"Heftige Anlässe, um meinen Blick auf die Welt zu verändern"

Vom Klingsor zur Morgenlandfahrt

Donnerstag, 16. Juni 2016 bis Sonntag, 19. Juni. 2016

 

17. Silser Hesse-Tage 2016

 

„Heftige Anlässe, um meinen Blick in die Welt zu verändern.“

 

Vom Klingsor zur Morgenlandfahrt

 

 

Keine zeitgeschichtliche Begebenheit hat im Leben und Werk des Dichters eine so tiefgreifende Zäsur und Wende ausgelöst wie die Katastrophe des Ersten Weltkriegs. Ein Neubeginn und eine Abrechnung mit all den Trugschlüssen, Fehlentscheidungen und Lebenslügen, die das Debakel ermöglicht hatten, waren fällig. Doch während die Mehrheit der Überlebenden das Trauma der Kriegsjahre mit revanchistischen Parolen oder im Rausch der „wilden Zwanziger Jahre“ zu betäuben suchte, experimentierte Hesse mit zukunftsorientierten Optionen, um der Misere etwas Positives abzugewinnen. Welche Alternativen das waren und wie sich das Trauma auf sein Leben und seine im Nachkriegs-jahrzehnt entstandenen Werke ausgewirkt hat, illustrieren die Referate unserer Tagung.

 

Wieder kommen dabei ausgewiesene Kenner und Forscher des ln- und Auslandes zu Wort. Zur Eröffnung spricht wie immer ein Schriftsteller wie in den Vorjahren Eugen Drewer-mann, Elke Heidenreich, Michael Kleeberg, Adolf Muschg, Rüdiger Safranski, Peter Sloter-dijk und Arnold Stadler. In diesem Jahr wird es der durch seine viel beachteten Romane bekannt gewordene Andreas Maier sein, der mit seinem kenntnisreichen Referat „Hermann Hesse oder die Zertrümmerung von Hotelzimmern“ u.a. das anarchische Potenzial von Hesses Kritik am Stillstand des lethargischen Konsumbürgertums aufzeigt.

 

Damir setzt das Kulturprogramm des Waldhauses seine altbewährte Tradition mit Gästen aus der Wissenschaft, Literatur, Malerei und Musik fort, die mit Künstlern wie Marc Chagall, Thomas Mann, Clara Haskil, Arthur Honegger, Rudolf Serkin, Richard Strauss, Friedrich Dürrenmatt und last not least Hermann Hesse begonnen hat, der hier in den Sommer-monaten der Jahre 1949 bis 1961 insgesamt 370 Tage verbrachte.

 

Die Silser Hesse-Tage haben sich in den vergangenen Jahren zu einem viel beachteten Forum entwickelt, das einen Dialog zwischen interessierten Leserinnen und Lesern, bekannten Autoren, Vertretern der Literaturwissenschaft, Schauspielern und Musikern ermöglicht. Das vielseitige Programm der 17. Silser Hesse-Tage richtet sich sowohl an Kennerinnen und Kenner von Hesses Werk als auch an alle Kulturfreunde, die auf diesem Weg einen der weltweit meist gelesenen Schriftsteller näher kennen lernen möchten.

 

Prograrnmgestaltung und Moderation liegen in den Harden von Volker Michels, dem

Herausgeber der Hesse-Gesamtausgabe im Suhrkamp-Verlag, Michael Limberg, Co-Leiter der Internationalen Hermann-Hesse-Kolloquien in Calw, und von Rudolf Probst, dem Leiter des Bereichs Erschließung im Schweizerischen Literaturarchiv und daselbst Betreuer des Nachlasses von Hermann Hesse.

 

(zitiert aus dem Programmheft der Silser Hesse Tage 2016)

 

 

 

 

Quelle: Fremdenbüro Engadin-St. Moritz


2015-08-30

Montagnola

Sala Boccadoro

Hermann Hesse und die Jugend

Internationales
Hermann-Hesse-Kolloquium

In deutscher und italienischer Sprache

Freitag 9. – Samstag 10. Oktober 2015

Tagungspass Fr. 40.–

(Schüler und Studenten Fr. 20.–);

Eintritt für einzelne Veranstaltungen Fr. 10.–

(Schüler und Studenten Fr. 5.–).

 

Programm

Anmeldungsformular

 

Quelle: Museo


2015-08-30

Gaienhofen

Hermann-Hesse-Tage

Veranstaltungen und Vortragsreihe mit

Prof. Dr. Henriette Herwig und Dr.h.c. Volker Michels

25. bis 27. September 2015

www.gaienhofen.de/Kultur/Hermann-Hesse-Tage-2015

Bericht im SüdKurier vom 29 Sept. 2015

Quelle: Kulturbüro Gaienhofen


2015-07-13

Stuttgart

https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=yolrU7mMHKne8ge2zICQBg#q=schauspiel+stuttgart+nord+adresse

Schauspielhaus Stuttgart Nord

Löwentorstraße 68, 70376 Stuttgart

Telefon:0711 202090

Anfahrt

"Unterm Rad" nach der Erzählung von Hermann Hesse

 

"Neues von der Leistungsgesellschaft:

Das Staatsschauspiel Stuttgart verwandelt

Hermann Hesse's Erzählung 'Unterm Rad' in

eine sehr sehenswürdige Tragikomödie"

(Spiegel-Online, 13. Juli 2015, 9:35 Uhr)

Zeitungsspiegel:

 

Quelle: Michael L Düsseldorf


2015-02-10

Montagnola

Museo Hermann Hesse

[Image copied and reduced  from the press release of the Museo Montagnola, HHP, 2015; no copyright stated]

Heiner, Bruno, Hermann, Martin 1937

 

01_programma 2015 it de

Montagnola-Programm-2015

 

Quelle:Sibilla Soldini


2015-01-28

Wien

Volkstheater Wien

Spielstätte Rote Bar

 

[Foto Rutenberg, 2015: Christian Nisslmüller, Werbung: FACTORY Theater Production 2015]

Christian Nisslmüller

Foto Rutenberg, 2015

 

Hermann Hesse Zauberer Klingsor:

Spiegelbild, Zerrbild,

Die Geschichte einer Selbstanalyse

(Eine szenische Installation des Factory Theaters

rund um die Romanfigur Klingsor.  Regie: Gabriele Schelle)

 

Mittwoch, 11. Februar 2015, um 22.00 Uhr

 

"Casa Camuzzi/Tessin 1919. Hermann Hesses Ehe ist zerrüttet, seine Frau in der Nervenheilanstalt, seine Kinder bei Freunden untergebracht, er selbst in Psychotherapie und in großer Verstörung. In dieser heftigen Lebenskrise taucht aus den Tiefen seiner Seele das Bild des Klingsor auf – ein Spiegelbild, Zerrbild von Hesse selbst. Mit der Figur des Malers Klingsor lotet er die schönsten, aber auch abscheulichsten Winkel der Künstlerseele aus und rettet sich damit selbst. Klingsor, der Zauberer, hat keine Lösung – nur Wandlung. Hesse treibt seine Figur soweit als irgend möglich an den Rand des Todes. Balancierend auf dem schmalen Grat zwischen Form und Wahn ist Li Tai Pe, Klingsors einziger Begleiter und Zufluchtsort. Am Ende steht das Bild eines Gesichts. Hesse kann es einschließen, den Schlüssel wegwerfen und ruhig davongehen: hin zu neuen Figuren, die ausgeglichener sein werden als der zerrissene und abenteuerliche Zauberer Klingsor. Die Geschichte einer Selbstanalyse." (Texte von Hermann Hesse, Tschuang-Tse und Li Tai Pe)          [Zitat: Ankündigung des Factory Theater]

 

Volkstheater Wien / Rote Bar
Neustiftgasse 1
1070 Wien

Eintritt 9,- €
Tickets über die Tageskasse Volkstheater
Telefon: +43-1-52111-400
Fax: +43-1-52111-444
Online: Kartenkauf Online
ticket@volkstheater.at

info@volkstheater.at
www.volkstheater.at

Quelle: Gebriele Schelle


2015-01-23

 

 

Sils-Maria

Silser Hesse-Tage 2015

"Auf neuen Wegen unterwegs"

Umschwung und Neubeginn bei Hermann Hesse

Donnerstag, 18. Juni 2015 bis Sonntag, 21. Juni. 2015

 

 

Unter den Autoren des Zwanzigsten Jahrhunderts. schrieb Hesse Verleger Peter Suhrkamp, gebe es

«kaum einen, der so oft seinen eigenen Leichnam hinter sich begrub und jedesmal auf einer anderen Stufe wieder anfing. Und jedesmal geschah es aus einer wirklichen Not heraus, und wenn man die ganze Existenz dann überblickt, ist es doch eine Einheit geblieben.»

Diese Metamorphosen und Häutungen im Leben und Werk des Dichters, insbesondere in den 1910er-Jahren. sind das Thema der nächsten Silser Hesse-Tage. Diese Entwicklungs-schübe sind es, welche die regenerative Kraft seiner Schriften ausmachen und ihnen das Vertrauen immer neuer Lesergenerationen in aller Welt sichern. «Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise», heisst es in seinem berühmten «Stufen»-Gedicht, könne der lähmenden Routine der Gewöhnung entgehen.

 

Darauf zielt auch Hessen Devise:

«Es gibt keinen Frieden, der uns nicht mehr verlässt. Es gibt nur einen Frieden. der immer wieder mit unablässigen Kämpfen erstritten wird»

und von Tag zu Tag neu erworben werden müsse. Solche seit Beginn des Ersten Welt-krieges und in den Jahren danach besonders folgenreiche Wachstums-phasen und Um-brüche werden in den Referaten des Biographen Michael Lim-berg, der Autorin Bärbel Reetz und des Hesse-Herausgebers Volker Michels thematisiert.

 

Wie immer finden die 16. Silser Hesse-Tage im traditionsreichen Hotel Waldhaus in Sils Maria statt. Sie dauern vom Donnerstag. 18. bis Sonntag. 21. Juni 2015. Die Vorträge können entweder mit einem Tagungspass oder auch einzeln besucht werden.

 

Neben und mit Adolf Muschg diskutieren in diesem Jahr die Schriftstellerin Elke Heidenreich, Henriette Herwig. Karl-Josef Kuschel und der Kurator des Silser Niersche-Hauses Peter André Bloch. Wie in den Vorjahren Eugen Drewermann, Michael Kleeberg, Rüdiger Safranski, Arnold Stadler und Peter Sloterdijk konnten auch in diesem Jahr wieder namhafte Hesse-Forscher und   Forscherinnen zum Tagungsthema gewonnen werden. Damit setzt das Kulturprogramm des Waldhauses seine altbewährte Tradition mit Gästen aus Literatur, Kunst und Musik fort, die mit Künstlern wie u.a. Marc Chagall, Thomas Mann, Clara Haskil, Arthur Honegger Rudolf Serkin, Richard Strauss, Friedrich Dürrenmae und last-not- least Hermann Hesse begonnen hat, der hier in den Sommermonaten von 1949 bis 1961 insgesamt 370 Tage verbrachte.

 

Die Silser Hesse-Tage haben sich in den vergangenen Jahren zu einem viel beachteten Forum entwickelt, das einen Dialog zwischen interessierten Leserinnen und Lesern, bekannten Autoren, Vertretern der Literaturwissenschaft, Schauspielern und Musikern ermöglicht.  Das vielseitige Programm der 16. Silser Hesse-Tage richtet sich einerseits an Kennerinnen und Kenner von Hesses Werk, andererseits an alle Interessierten, die auf diesem Weg einen der weltweit meist gelesenen Schriftsteller näher kennen lernen möchten.

 

Programmgestaltung und Moderation liegen in den Händen von Volker Michels, dem Herausgeber der Hesse-Gesamtausgabe im Suhrkamp-Verlag, Michael Limberg, Co-Leiter der Internationalen Hermann-Hesse-Kollloquien in Calw, und von Rudolf Probst, dem Leiter des Bereichs Erschliessung im Schweizerischen Literaturarchiv und daselbst Betreuer des Nachlasses von Hermann Hesse.

 

[Auszug aus der offiziellen Ankündigung der Versanstaltung]

 

Quelle: Fremdenbüro Engadin-St. Moritz


2015-01-14

 

Zwickau 2015

Hermann Hesse

mit Feder und Farbe

Werke aus dem Nachlass Heiner Hesse

(Wanderausstellung. Eintritt frei)

 

Eröffnung: 6. Februar 2015

Eintritt frei

Max Pechstein Museum

Lessinstraße 1, 08058 Zwickau

kunstsammlungen@zwickau.de

www.kunstsammlungen-zwickaus.de

Zeiten der Ausstellung: Dienstag bis Sonntag 13-18 Uhr

 

Zahlreiche Begleitprogramme vom 10. Februar bis zum 3. Mai, 2015

(HHP empfiehlt den reich ausgestatteten und bebilderten

Ausstellungskatalog, 176 Seiten, aus dem Hatje Cantz Verlag)

Weiteres

 

Quelle: Limberg, Düsseldorf


 

2014-06-16

Gaienhofen 2014

Hermann Hesse Tage

 

Donnerstag, 18.9.2014

15:00 Uhr

Hermann-Hesse-Höri-Museum

 

Begrüßung und Vorstellung des Projekts „Neugestaltung der Ausstellung Hermann Hesse in Gaienhofen" im Hermann-Hesse-Höri-Museum wird die Ausstellung zu Hermann Hesses Zeit in Gaienhofen bis April 2015 neu gestaltet.

Unter dem Titel „Scheinbar idyllisch“ haben fünf Studenten des Studiengangs für Architektur und Kommunikationsdesign an der Konstanzer Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) den Wettbewerb zur Umgestaltung gewonnen. Nach der Einführung „Vom Briefing bis zum Siegerentwurf“ durch Dr. Ute Hübner, Leiterin des Museums, werden Elisa Lorio, Sandrine Mause, Alfonso Patermo und Bilgehan Türke zum Auftakt der Hermann-Hesse-Tage ihren Entwurf vorstellen.

 

20:00 Uhr

Bürgerhaus Gaienhofen

„Und dennoch hofft mein Herz

Lesung mit dem Schauspieler Siemen Rühaak

Lyrik und Prosa von Hermann Hesse.

Mit großer Intensität liest der Schauspieler Siemen Rühaak autobiographische Texte von Hermann

Hesse, überrascht den Zuhörer mit Prosa und Liebeslyrik des Dichters. Neben seinen Rezitationen, zu denen auch Passagen aus Hesses Erzählung „Siddhartha“ gehören, setzt Rühaak das indische Saiten-instrument Tambura, die „Königin der Obertonstimmen“ ein.

 


Freitag, 19.9.2014

10:00 Uhr

Bürgerhaus Gaienhofen

Hermann Hesses Kinderseele

Sprachkunst zwischen Proust und Jung

Vortrag von Michael Kleeberg

 

Erst nach seiner Psychoanalyse bei J. B. Lang war Hesse in der Lage, in „Kinderseele“ mit dem „geliebt-gehaßten,bewundert-bekämpften Über-Ich“ seines Vaters abzurechnen. Michael Kleeberg interessiert in seinen Ausführungen zu dieser Erzählung aber erst in zweiter Linie der biografische Hintergrund. Sein

Vortrag verrät, dass es ihm mehr um die Sprache als um den Inhalt geht.

 

14:30 Uhr

Hermann-Hesse-Höri-Museum

Kunst auf dem Weg

Führung auf der Kunstroute - Maler auf der Höri und ihre Bilder

 

Künstler fanden auf der Halbinsel Höri schon immer eine Fülle reizvoller Motive. Dort, wo Otto Dix, Erich Heckel, Walter Herzger, Curth Georg Becker und viele andere einst ihre Staffeleien aufstellten, zeigen heute 8 Kunststelen den Blick auf die inspirierende Landschaft. Der Spaziergang führt  an den großforma-tigen Metallstelen vorbei, die den Blickwinkel des Malers sowie eine Reproduktion des entsprechenden  Kunstwerks zeigen. Oft ist die Stimmung nicht so, wie der Künstler sie damals dargestellt hat:

Tageszeit, Jahreszeit, Lichtverhältnisse, Witterung und Landschaftsentwicklung spielen eine große Rolle. Jedes Mal sieht das Bild im Rahmenausschnitt anders aus. Die Originale befinden sich im Hermann Hesse-Höri-Museum.

 

14:30 Uhr

 Hermann-Hesse-Höri-Museum

„Sollen doch die anderen herauslesen, was ich hineingeschrieben habe.“

Günter Schöllkopf und seine Bildwelten

Vortrag und Rundgang durch die Ausstellung mit

Dr. Ute Hübner, Museumsleitung

 

Das Hermann Hesse-Höri-Museum zeigt einen repräsentativen Querschnitt aus dem eigenwilligen

und faszinierenden Lebenswerk des Künstlers Günter Schöllkopf, der uns in seinen Arbeiten als fantasievoller Erzähler, spöttischer Gaukler, aber auch als empfindsamer Moralist entgegentritt.

Günter Schöllkopf (1935-1979) ist vor allem durch seine Druckgraphik und seine zahlreichen Illu-

strationen zu Themen der Weltliteratur bekannt geworden.

 

20:00 Uhr

Bürgerhaus Gaienhofen

„Ich bin ein Suchender und war es noch“

Ein Lebensbild in Lyrik, Prosa, Briefen und Musik mit Vera Bauer

 

Auch 50 Jahre nach seinem Tod ist Hermann Hesse im Bewusstsein der Öffentlichkeit unvermindert lebendig geblieben. Hat die Ausstrahlungskraft dieses Autors damit zu tun, dass Leben und Schreiben bei Hesse eine untrennbare Einheit eingegangen sind?  Von Elternhaus und Kindheit, von den krisenhaften Schul- und Werdejahren bis hin zum literarischen Ruhm mit all seinen Höhen und Tiefen erzählt Hermann Hesse in seinem „Kurzgefassten Lebenslauf“. Mit dieser köstlichen - ebenso einfühlsamen wie ironischen - Selbstschilderung Hesses setzt Vera Bauer den biographischen Rahmen des Programms. In Verbindung

mit Gedichten, Briefen und einem Romanausschnitt  öffnet sie einen ungewöhnlichen Blick auf die Persön-lichkeit des Autors, seinen Lebenslauf wie auch auf sein Engagement für andere Menschen, welches er durch all die Jahrzehnte geleistet hat. Verbunden mit Cellomusik entsteht so ein eindringliches Portrait von Hermann Hesse als Schriftsteller und Zeitzeuge. Vera Bauer tritt mit ihren Solo-Programmen auf Klein-theaterbühnen in der ganzen Schweiz auf. Dichtung und Musik verbindet sie dabei zu eigenen, unver-wechsebaren Konzeptionen.

 


 

Samstag, 20.09.2014

 

10.00 Uhr

Hermann-Hesse-Haus (1907-1912)

 „Familie Hesse im eigenen Haus und

Garten (1907-1912)“

Führung

 

In keiner anderen Wohnstätte drückt sich der gestalterische Wille von Mia und Hermann Hesse so deutlich aus, wie in dem nach den eigenen Wünschen gebauten Haus in Gaienhofen über dem Bodensee. Moderne Farben, neueste Baumaterialien, reformorientierte Gestaltung, verbunden mit dem Wunsch, in diesem schönen Haus in einer besonderen Landschaft leben zu wollen ...

Diese Hintergründe beleuchtet eine Führung durch das Haus. Das Haus ist eingebettet in Hermann Hesses Garten, der eine berauschende Fülle an Blumen, Farben Gerüchen, Bildern bietet. Nach der Haus-Führung erkunden Sie den Garten anhand von Texttafeln nach eigenen Vorlieben und können verweilen, wo und wie Sie möchten, denn es gibt viele lauschige Plätze ...

 

10.00-15.00 Uhr

Hermann-Hesse-Haus (1907-1912)

Hermann Hesses Garten

Träume, Betrachtungen, Gefühle

 

Wir laden Sie ein, den Garten selbst zu erkunden: 10 Tafeln geben in Text und Bild Auskunft über das, was

Hesse wichtig war am Garten und an der Natur.

 

14:30 Uhr

Hermann-Hesse-Höri Museum

Museumsführung

Neben der Ausstellung zu Leben und Werk Hermann Hesses werden die Abteilungen „Literaturlandschaft Höri“ mit weiteren Schriftstellern und Verlegern sowie die Galerie der Höri-Künstler gezeigt

 

16.00 Uhr

Bürgerhaus Gaienhofen

Die Sicht auf die Natur.

Hermann Hesse als Anregung

Podiumsdiskussion u.a. mit Kirsten Plathof, Herbert Schnierle-Lutz,

Eberhard Koch. Moderation: Dipl. Biol. Eva Eberwein

Hermann Hesse hatte einen besonderen Bezug zur Natur, was sich nicht nur in der Art und Weise seines Gartens ausdrückte, sondern auch in seinem schriftstellerischen Werk immer wieder eine bedeutsame Rolle spielte. Er steht mit in einer Reihe von Kulturschaffenden wie Monet, Liebermann, Goethe, Nolde, deren innewohnende Sensibilität und Kreativität auch in ihren Gärten ablesbar  war, die sich heutzutage eines intensiven Zulaufs erfreuen.

Wir wollen im Austausch mit der versierten Gärtnermeisterin des Liebermann-Gartens/Berlin, mit einem ausgewiesenem Hesse-Kenner und mit einem engagierten Naturschützer und Psychologen Hesses Rezeption der Natur beleuchten: Die Aktualität seiner Denkweise, Veränderungen und warum die Sicht von Kulturschaffenden wie Hermann Hesse auf die Natur auch in dieser Zeit wichtige Impulse geben kann. Zudem gilt es auch, eine Lanze zu brechen im Umgang mit historischen Gärten ....

Eine Veranstaltung des Hermann-Hesse-Hauses (1907-1912)

 

20.00 Uhr

Bürgerhaus Gaienhofen

„Mein lieber Sohn!“

Hermann Hesse und seine Söhne

Eine szenische Briefcollage mit Rudolf Guckelsberger, Graziella Rossi und Helmut Vogel.

Ausgewählt und eingeführt von Silver Hesse

Im Laufe ihres Lebens haben sich Hermann Hesse und seine drei Söhne Bruno, Heiner und Martin über 3000 Briefe geschrieben, von ihrer Kindheit bis zum Tod des Vaters 1962. Die ausgewählten Briefzeugnisse zeigen einen um die Söhne besorgten Vater, der trotz Trennung von der Familie die Liebe seiner Kinder nicht verlieren will. Das zeitweise nicht ganz unbelastete Verhältnis wird ebenso deutlich, wie im Laufe

der Jahre gegenseitiges Verständnis und Achtung wachsen.


 

Sonntag, 21.9.2014

11.00 Uhr

Bürgerhaus Gaienhofen

 

"Ich führe das lasterhafte Leben eines Literaten"

Hermann Hesse in seinen Briefen aus Gaienhofen

Vortrag von Dr. h. c. Volker Michels,

Herausgeber der Hermann Hesse Werke im

Suhrkamp Verlag, Berlin

 

1903, nach den erfolgreichen Vorabdruck seines ersten Romans „Peter Camenzind“ hat der junge

Hermann Hesse seinen Brotberuf als Buchhändler und Antiquar an den Nagel gehängt und sich im Jahr darauf in Gaienhofen niedergelassen, um sein Glück als freier Schriftsteller zu versuchen. Wie es ihm dabei erging, schildert der Herausgeber der Werke des Dichters am Beispiel seiner originellsten Briefe.

 

 *****


 

 Weitere wichtige Informationen für Besucher und Änderungen finden Sie auf der Webseite des Gästebüros Gaienhofen.

  Kultur- und Gästebüro
Tel. 07735/81823
Fax 07735/818-18
info@gaienhofen.de

und unter

http://www.gaienhofen.de/hermann-hesse-tage/

 

Gesamtprogramm zum Preis von 89 €

Teilnahme an Einzelveranstaltungen bitte erfragen.

 

 ©Texte und Ankündigungen, Gemeinde Gaienhofen, Stand 16.6. 2014. Formatierung:  ©HHP 2014. Alle Änderungen vorbehalten.

 

Quelle: Gemeinde Gaienhofen


2014-05-26

 

Bonn

August Macke Haus

 

[Teaser, Bonn, Hermann Hesse im Augsut Macke Haus,2014]

 

HERMANN HESSE. MIT FEDER UND FARBE

Werke aus dem Nachlass Heiner Hesse


29. Mai bis 14. September 2014

Di - Fr 14:30 - 18:00 Uhr

Mi 10–19 Uhr
Sa, So und Feiertage 11–17 Uhr

 

Rahmenprogramm

Lesung im Atelier

 

Blanche  Kommerell, Schauspielerin

Hermann Hesse - Klingsor - Ein Monolog

Freitag, 13. Juni 2014, 19 Uhr

***

Timo Berndt, Schauspieler

Hermann Hesse - Eigensinn macht Spaß

Freitag, 5. SepteFreitag, 13. Juni 2014, 19 Uhrmber 2014, 19 Uhr

***

Eintritt 12€.  Reservierung empfohlen

 

August Macke Haus Bonn

Bornheimer Straße 91
D-53119

T +49 (0) 228-655531

Anreise

Öffentliche Führungen jeden Sonntag 11:30 Uhr, €3 p.Person, oder nach Absprache

Eintrittspreise Erw.:5€, Jug.:€4, Familien: 10€

Katalog: €24.80 (empfohlen, HHP, vgl. auch "Stade", siehe unten)

Zu August Macke

 

Alle diese Angaben ohne Gewähr und für nichtkommerzielle Zwecke.

Quelle: Limberg


2014-05-11

Montagnola

Hermann-Hesse Museum

"O Freunde, nicht diese Töne!"

Hermann Hesse und der Simplicissimus

Austellung im Hermann Hesse Museum

bis 31. August

Katalog 120 S. Abb., Fr. 25.00

Hierzu die Neue Zürcher Zeitung

Anmeldung bei der NZZ erforderlich

 

Quelle: Limberg


 

2013-07-25

Stade

Kunsthaus

 

[Werbebild Museen Stade, 2014]

 

HERMANN HESSE. MIT FEDER UND FARBE

Werke aus dem Nachlass Heiner Hesse


02. Februar 2014 bis 11. Mai 2014

Di, Do, und Fr 10–17 Uhr

Mi 10–19 Uhr
Sa und So 10–18 Uhr

 

"Hesses bildnerisches Werk besteht aus Aquarellen, Zeichnungen und Illustrationen. Die Ausstellung zeigt sein Schaffen von den frühesten Arbeiten bis hin zu Bildern der letzten Lebensphase. Die Werke werden im Kunsthaus in einen biografischen Zusammenhang gestellt und mit ausgewählten Zitaten aus seinen Schriften und Briefen zur Malerei ergänzt. Hierfür wird der Nachlass seines Sohnes Heiner, bestehend aus Skizzenbüchern, Bleistift- und Federzeichnungen, Aquarellen, vereinzelten Öl- und Buntstift-Bildern und Gouachen sowie illustrierten Büchern und Gedichten, zur Verfügung gestellt und zu großen Teilen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert." [Text Kunsthaus Stade]

 

KUNSTHAUS

Wasser West 7
D-21682 Stade

T +49 (0) 4141 79 773 20
F +49 (0) 4141 79 773 99
info(at)museen-stade.de

Öffentliche Führungen

Mittwoch 17.30 Uhr: After-Work-Führung
Sonntag 15 Uhr: Ausstellungsrundgang
7,00 EUR inkl. Eintritt

(Während der Umbauphasen keine Führungen)

Eintrittspreise

Ein Preis, drei Museen
Tages-Ticket 6€

Sozialtarif 3€
3 Tages-Ticket 10€

Sozialtarif 5€
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Alle diese Angaben ohne Gewähr und für nichtkommerzielle Zwecke.

Quellen und Copyright: Museen Stade


2014-01-25

Sils-Maria

Hotel Waldhaus

 

 

15. Silser Hesse-Tage

26. - 29. Juni 2014

 

«Der Inder sagt Atman, der Chinese sagt Tao,

der Christ sagt Gnade»

Hermann Hesse und die Religionen

 

Hermann Hesse stammt sowohl väterlicher- wie auch mütterlicherseits aus einer von religiösem Sendungsbewusstsein geprägten Familie. Seine Grosseltern und Eltern waren Missionare, die ihr pietistisches Christentum bis an die Westküste Indiens trieb, wo auch die Mutter des Dichters geboren ist. Zurückgekehrt nach Europa, leitete sein Grossvater und nach ihm sein Vater den damals grössten deutschen Missionsverlag, worin sie unzählige Bücher und Traktate zur Bekehrung der sogenannten Heiden veröffentlichten. Durch seine Flucht aus dem theologischen Seminar in Maulbronn versuchte der vierzehnjährige Hesse dieser auch ihm zugedachten Laufbahn zu entkommen, weil er «entweder ein Dichter oder gar nichts» werden wollte.

Auf welche Weise er dieses Erbe in seinem Werk verarbeitet und überwunden hat, ist das Thema dieser Tagung. Wie er aus konfessioneller Gebundenheit zu einer ganz eigenständigen, den allein seligmachenden Anspruch der Konfessionen überwindenden Position fand, ist eine ebenso spannende wie zukunftsorientierte Entwicklung. Denn sie sucht nicht das Trennende, sondern die anthropologischen Gemeinsamkeiten der Weltreligionen und gipfelte in Erkenntnissen wie: «Der Inder sagt Atman, der Chinese sagt Tao, der Christ sagt Gnade» oder dem Ansporn: «Gott hat mit jedem von uns etwas gemeint, etwas versucht, und wir sind seine Gegner, wenn wir das nicht annehmen und ihm helfen, es zu verwirklichen.»

Wie immer finden die 15. Silser Hesse-Tage im traditionsreichen Hotel Waldhaus in Sils Maria statt. Sie dauern vom Donnerstag, 26. bis Sonntag, 29. Juni 2014. Die Vorträge können entweder mit einem Tagungspass oder auch einzeln besucht werden.

Neben und mit Adolf Muschg diskutieren auch in diesem Jahr wieder prominente Referentinnen und Referenten zum Tagungsthema. Theologen, Sinologen, Literaturwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen sowie weitere Hesse-Forscher und  -Forscherinnen konnten gewonnen werden, wie in den Vorjahren Eugen Drewermann, Michael Kleeberg, Rüdiger Safranski, Arnold Stadler und Peter Sloterdijk. Damit setzt das Kulturprogramm des Waldhauses seine altbewährte Tradition mit Gästen aus Literatur, Kunst und Musik fort, die mit Künstlern wie u. a. Marc Chagall, Thomas Mann, Clara Haskil, Arthur Honegger, Rudolf Serkin, Richard Strauss, Friedrich Dürrenmatt und last, not least Hermann Hesse begonnen hat, der hier in den Sommermonaten von 1949 bis 1961 insgesamt 370 Tage verbrachte.

Die Silser Hesse-Tage haben sich in den vergangenen Jahren zu einem viel beachteten Forum entwickelt, das einen Dialog zwischen interessierten Leserinnen und Lesern, bekannten Autoren, Vertretern der Literaturwissenschaft, Schauspielern und Musikern ermöglicht. Das vielseitige Programm der 15. Silser Hesse-Tage richtet sich einerseits an Kennerinnen und Kenner von Hesses Werk, anderseits an alle Interessierten, die auf diesem Weg einen der weltweit meist gelesenen Schriftsteller näher kennen lernen möchten.

Programmgestaltung und Moderation liegen in den Händen von Volker Michels, dem Herausgeber der Hesse-Gesamtausgabe im Suhrkamp-Verlag, Michael Limberg, Co-leiter der Internationalen Hermann-Hesse-Kolloquien in Calw, und von Rudolf Probst, dem stellvertretenden Leiter des Schweizerischen Literaturarchivs und daselbst Betreuer des Nachlasses von Hermann Hesse. [Text Programmflyer]

 

Quelle: Limberg


2013-07-29

 

Bad Segeberg

Volkshochschule

 

Hermann Hesse und das Indien-Missverständnis

Dr. Jürgen Weber

Vortrag im Schöpfungsgarten

(hinter dem Marienkindergarten, Zugang Winklersgang gegenüber Parkplatz)

Mittwoch, 28. August 2013, 19 Uhr

 

Spätestens seit dem Buch des chinesischen Germanisten Adrian Hsia "Hesse und China" 1974 ist der große Einfluss der chinesischen Kultur auf das Werk des Dichters Hermann Hesse bekannt.  Dennoch haben Hesse-Interpreten in den vergangenen vier Jahrzehnten, offenbar mangels Kenntnis über das ferne China, diesen Aspekt durchaus stiefmütterlich behandelt.  Stattdessen wurden asiatische Einflüsse meistens nur mit Bezug auf Indien erklärt. 

Mit Jürgen Weber hat jetzt erstmals ein Sinologe die Spuren Chinas in Leben und Werk Hesses untersucht.  Mit dem Wohlwollen des Lesers wie mit dem kritischen Blick des Wissenschaftlers widmet sich der Autor seinem Thema.  Er ordnet die chinesischen Bezüge vor einem fachlichen Hintergrund ein und bewertet sie, er legt Schwachstellen in Hesses Werk offen und benennt Missverständnisse.  Die elf Studien zu den verschiedenen Spuren in Leben und Werk des Dichters fügen sich sozu einem schlüssigen Chinabild Hermann Hesses.

(Klappentext des Buches v. Jürgen Weber (2011), s.Weber)

Eintritt frei

Download Flyer

Quelle: VHS Bad Segeberg


2013-10-06

Gaienhofen

 

[Bildnachweis, © Bruno Hesse, Oschwand, Hermann Hesse mit Heiner und Bruno in Gaienhofen]

Bildnachweis: Bruno Hesse, Oschwand

 

Hermann-Hesse Tage 2013

Vortragsreihe

19. bis 22. September

Programm-Faltblatt (PDF)

Information und Buchung

Kultur- und Gästebüro

Im Kohlgarten 1

D-78343 1

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 und 13-16 Uhr

Tel. ++49 (0) 7735 818-23 - Fax -18

info@gaienhofen.de

www.gaienhofen.de

Besprechung HHP

 

Quelle: Kultur- und Gästebüro Gaienhofen


2013-07-12

ergänzt: 2016-12-2016

Drensteinfurt

vor dem Löw'schen Schloß Haus Steinfurt

 

Foto:Bachteler 2013

Open-Air Konzert

 

des Drensteinfurter Kultursommers 2013


u.a. drei Arien aus dem 3. Bild der Montessori Oper

des Komponisten Matthias Bonitz

darunter:

eine Gedichtvertonung "Weg nach Innen"

von Hermann Hesse


19. Juli 2013 um 19:00 Uhr

48317 Drensteinfurt

 

Anmerkungen zum Thema für 2016:

 

Das Hesse Gedicht "Weg nach innen" ist auf der soeben

erschienenen CD "Casa dei Bambini" im Finale zu hören,

siehe unter http://www.encora.de

 

Die Bonitz-Vertonung des Gedichts "Stufen" wird am 24. Juni 2017

im Rahmen der Großen Koblenzer Musiknacht in der Florinskirche,

Koblenz Altstadt aufgeführt. Ausführende: Chor der Universität Koblenz,

Leitung Chistian Jeub

Image result for florinskirche koblenz

Quelle: M. Bonitz


2013-07-03

Köln

theater im hof

Roonstraße 54

 

 

Siddhartha Raga

Fünf musikalisch adaptierte Szenen aus dem Leben Siddharthas

frei nach Hermann Hesse

raga

Samstag, 21. September 2013, 20 Uhr

Weiteres

Source: H. Schulz


2013-06-18

München

Literaturhaus

Salvatorplatz 1

 

Foto: Archivbild

Ausstellung:

Hermann Hesse und München

"Einst stand ich zu Ihrer Stadt in intimer Beziehung"

13.06. [bis 11.08.2013] verlängert bis 1. Sept. 2013

Bericht der Süddeutschen Zeitung

Thorsten Glotzmann am 14.6.2013

Das Heft zur Ausstellung kostet 6 Euro.

Quelle: Suhrkamp Archiv


2013-05-27

 

Tübingen

Neue Hesse Gedenkstätte

 

[Foto Antiquariat Heckenhauer, Tübingen, www.tuebingen.de/hesse, 2013]

Zu restaurierendes Heckenhauer-Antiquariat am Holzmarkt

Eröffnung

29. Mai 2013 - 19 Uhr

Alte Aula

Münzgasse 20

Es spricht u.a. auch Volker Michels

Weiteres von Frau Brigitte Gisel

Reutlinger General-Anzeiger

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2013-04-18

Hamburg

St. Pauli Theater

 

Hesse-Abend

mit den Schauspielern Ben Becker und Joachim Krol

und dem Hesse-Herausgeber Volker Michels u.a.

Lesung, Diskussion und Musik

am 26. April um 19.30 Uhr

Veranstaltet von der Udo Limdenberg Stiftung

im Rahmen der "Erneuerbaren Lesetage"

Weiteres

 

Quelle: Michels


2013-04-22

Langenargen am Bodensee

Museum im Pfarrhaus und

das benachbarte Schloß Montfort

 

[Werbeprospekt]

 

Eröffnung der Sommerausstellung 2013

.

Sonntag, 14. April 2013, 11.00 Uhr

.

.

Schloss Montfort

.

Das Museum

ist vom 14. April bis 13. Oktober 2013 an folgenden Tagen geöffnet:

Dienstag bis Sonntag,

jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr

Führungen immer Mittwochs um 15.00 Uhr

Tel.:07543-3410

Marktplatz 4, 88085 Langenargen

.

Weiteres:

Südkurier

Schwäbische Zeitung

Schwäbische Zeitung (Bericht)

 

EINTRITTSPREISE 

€4,00 Erwachsene € 3,00 für Rentner, Behinderte,

Auszubildende, Studenten mit Gästekarte freier Eintritt Kinder freier Eintritt

 

Quelle: Limberg u. Südkurier


2013-04-04

Tegernsee

Olaf-Gulbransson Museum

 

[Hesse Aquarell, © Galerie Ludorff, Düsseldorf]

 

Hermann Hesse:

Aquarelle und Gedichte

(Galerie Ludorff, Düsseldorf)

28. April bis 7. Juli 2013

Anfahrt:

http://www.olaf-gulbransson-museum.de/besucherinformationen/anfahrt.html

Kontakt:

http://www.olaf-gulbransson-museum.de/kontakt/index.html

 

Quelle: Limberg, Düsseldorf


2013-03-23

Montagnola

Hermann-Hesse Museum

Hermann Hesse und die Schmetterlinge

 

[FOTO: Nachtpfauenauge, Internet, 2013]

 

Ausstellung

30. März bis 1. September 2013

Vernissage: Freitag, 29. März, 18.30 Uhr

Hermann Hesse war ein Schmetterlingsliebhaber und hat deshalb zahlreiche Gedichte und Prosatexte über Schmetterlinge geschrieben. Hesses Werke finden eine besondere Resonanz in Japan, wie auch die vorliegende Ausstellung zeigt, welche vom Hesse-Bewunderer und Schmetterlingsexperten Kosuke Niibe und dem Hesse-Übersetzer Asao Okada konzipiert. Im Mittelpunkt der mit zahlreichen Schmetterlings­exponaten bestückten Ausstellung steht Hermann Hesses Erzählung »Das Nachtpfauenauge«.

_________


Kurator: Herbert Schnierle-Lutz.
Die Ausstellung wird durch weitere Exponate, und die deutsch-japanische Version um italienische Übersetzungen ergänzt.
Mit Unterstützung von LGT Bank (Svizzera SA - Lugano).


 

Quelle und Text: Fondazione Hermann Hesse


2013 03-30

Montagnola

Museum Hermann Hesse

Schmetterlinge

Vortrag und Lesung

Volker Michels und Ernst Süss


Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung befasst sich Volker Michels, Hessespezialist und seit vielen Jahren Herausgeber von Hessetexten beim Suhrkamp Verlag, mit Hesses besonderer Beziehung zu Schmetterlingen, der er in Gedichten und Prosatexten Ausdruck verlieh. Der Schauspieler Ernst Su¨ss liest eine Auswahl von Hermann Hesses Texten u¨ber Schmetterlinge.

In deutscher Sprache; Eintritt Fr. 15.– / Fr. 12.–

Quelle und Text: Fondazione Hermann Hesse


2013-03-27

Calw

 

2013

14. Internationales Hermann Hesse-Kolloquium

Aula Calw
Am Schießberg
75365 Calw

vom Freitag, den 10. bis Samstag, den 11. Mai 2013

„der poetischen Wahrheit nachgehe[n].“

Der biographische Aspekt in Hermann Hesses Werk

 

In einer Tagebuchaufzeichnung von 1928 bekennt Hesse, dass fast alle seine Prosatexte Seelenbiographien seien, „Monologe, in denen eine einzige Person in ihren Beziehungen zur Welt und zum eigenen Ich betrachtet wird“. Wenn sich auch viele der handelnden Personen in Hesses Romanen und Erzählungen auf reale Personen zurückführen lassen, so ging es Hesse doch nie um die möglichst genaue Nachbildung realer Ereignisse, sondern um die künstlerische Verdichtung und Modellierung der Wirklichkeit, um das, was er als poetische Wahrheit verstand.

Neben den Schriftstellern Adolf Muschg und Michael Kleeberg referieren Prof. Dr. Henriette Herwig (Universität Düsseldorf), Dr. Kirsten von Hagen (Universität Bonn und Mannheim), Prof. Dr. Osman Durrani (University of Kent), Dr. Tim Lörke (FU Berlin), Michael Limberg (Düsseldorf), Volker Michels (Suhrkamp Verlag, Berlin).

Das Abendprogramm (Beginn 20.00 Uhr) bietet eine szenische Lesung mit Musik unter dem Titel „Liebes Herz!“ Hermann Hesses Leidenschaft für Ruth Wenger.
Die Basler Schauspielerin Cornelia Bernoulli stellt diesen weniger bekannten Lebensabschnitt Hermann Hesses mit seiner zweiten Frau Ruth vor. Sie liest zusammen mit Ihrem Zürcher Kollegen Peter Holliger eine Auswahl aus dem anrührenden Briefwechsel. Marcel Ege spielt dazu Gitarren-Musik von Fernando Sor. [Pressetext]

Weiteres auf der Seite der Hesse-Gesellschaft

Tagung komplett (inkl. Abendprogramm) 80€ ermäßigt: 60€
Tageskarte Freitag (inkl. Abendprogramm) 55€ „ 40€
Tageskarte Freitag (ohne Abendprogramm) 40€ „ 30€
Nur Abendprogramm 22€ „ 18€
Tageskarte Samstag 40€ „ 30€
Einzelvorträge 15€ „ 12€

Die Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten und Mitglieder der Internationalen
Hermann Hesse-Gesellschaft.

Quelle: Internet Calw


2013-02-07

Paris

UNESCO

Foto: UNESCO

 

 Hermann Hesse – Leben und Werk im Überblick

Gedanken zu Bildung, Politik, Religion und Gemeinschaft

Paris,  11.—15. Februar 2013

Vernissage: Montag, 11. Februar, 12.30 Uhr

UNESCO; 7, Place de Fontenoy; Paris 7ème

 

In Zusammenarbeit mit der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO.  Diese von der Fondazione Hermann Hesse Montagnola konzipierte Ausstellung gibt mit Fotografien, Aquarellen und Werkauszügen einen Überblick über Leben und Werk des Schriftstellers und Malers Hermann Hesse. Die Auswahl der Zitate legt den Schwerpunkt auf Hesses Haltung zu den Themen Wissenschaft und Lernen, kultureller Austausch, Toleranz und Menschenrechte.

In deutscher, französischer und englischer Sprache!

Die Ausstellung ist gegen Vorlage eines Personalausweises oder Passes jeweils  von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr zugänglich.

Kontakt: Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland, UNESCO, Paris, info@unesco.diplo.de, T. +33 61 53 83 46 45.

 

 

Quelle: Fondazione Hermann Hesse, Montagnola


2013-02-01

Montagnola

Hermann Hesse Museum

Programm 2013

(Deutsch - Italienisch)

Quelle: Hermann Hesse Museum


2013-06-18

14. Silser Hesse-Tage

 

Silver Hesse 2012                                                                                   Foto ©Minkus, 2012

 

13. - 16. Juni 2013

Hotel Waldhaus

Sils Maria im Engadin

Programm

 

Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

"Die totale Therapie: Mit Hermann Hesse genesen"
"Eine Tagung in Silz zeigt den Autor als

fleißigen Meister der brieflichen Seelsorge"

Ein Bericht von Jan Wiele am 18.6.2013

 

Quelle: Limberg, Düsseldorf u. Suhrkamp Archiv


2013-01-27

 

Gunter Böhmer illustriert Weltliteratur

Wanderausstellung

Stuttgart, 1. Februar bis 5. April 2013

Württembergische Landesbibliothek

Mo-Fr: 8-20 Uhr, Sa: 9-13 Uhr

80 S. Katalog 10€ (HHP empfiehlt !!)

trost@wlb-stuttgart.de

Dresden, 14. April bis 6. Juni 2013

Sächsische Landesbibliothek u. Universitätsbibliothek

Calw, 28. Juni bis 22. Juli 2013

Kundenhalle der Sparkasse Calw

Hagen im Bremischen, 1. August bis 11. September 2013

Burg zu Hagen im Bremischen

Für Details siehe auch Konstanz 2011 auf der HHP

Quelle: WLB Stuttgart