© HHP 2016-12-18 GG

HHP empfiehlt:



2016-12-18

 

 

 

Herausgegeben von Donald Prater und Volker Michels

 

 

 


Stefan Zweig, geboren am 28.11.1881 in Wien — als zweiter Sohn des böhmi-schen Textilfabrikanten Moritz Zweig und der in Italien gebürtigen und dort auf-gewachsenen Bankierstochter Ida Brettauer—, starb am 23.2.1942 in seinem brasilianischen Exil in Petropolis.


Anläßlich seines 100. Geburtstags versucht diese Bildbiographie mit vielen bisher unbekannten Selbstzeugnissen, Bildern und Dokumenten das Leben und Werk dieses, bereits zu seinen Lebzeiten meistübersetzten und international bekann-testen
österreichischen Schriftstellers zu vergegenwärtigen. Von 1906 bis zur von den Nationalsozialisten erzwungenen Trennung 1934 war Zweig der prominenteste zeitgenössische Autor des Insel Verlags.

 

"Eine Weltkatastrophe und brutalste Gesetzesgewalt war nötig", klagt Zweig in seiner Autobiographie Die Welt von gestern und in zahlreichen Briefen aus dem Exil, "um diese für uns beide gleich glückliche und selbstverständliche Verbindung zu lösen. Ich muß gestehen, daß es mir leichter war, Haus und Heimat zu verlas-sen, als nicht mehr das vertraute Signet auf meinen Büchern zu sehen."

Außergewöhnlicher Menschenkenntnis sowie dem Talent, historische Stoffe nach sorgfältigem Quellenstudium auf novellistische Weise zu aktualisieren, sie in einen kritischen oder konstruktiven Gegensatz zur Zeitgeschichte zu setzen, verdanken Zweigs Erzählungen, Sternstunden und Biographien ihren Weltruhm. Es gelingt ihm, charakteristische Konflikte des modernen Menschen auf fesselnde und exemplari-sche Weise darzustellen und mit psychoanalytischer Schärfe verborgene Regungen hinter der Fassade gutüirgerlichen Daseins aufzudecken.

 

"Seine Einfühlungsfähigkeit war ebenso erstaunlich wie sein anschmiegsamer Forrnensinn", erinnert sich Berthold Viertel und fährt fort: »Europa existierte in ihm, von allem Anfang an als eine Kultureinheit, jenseits aller Sprach- und Natio-nalgrenzen, die er nicht anerkannte. In alien seinen Verwandlungen und Entwick-lungen, als Kritiker, Übersetzer und Historiker trachtete Stefan Zweig nur nach einem: diese in ihm lebendige Einheit, Kultureuropa, zu schaffen und zu erhalten, zu deuten und zu propagieren, als ein Vermittler geistiger Güter.

Die Herausgeber dieser Dokumentation, der Zweig-Biograph Donald Prater (*1918) und Volker Michels (*I943), Editor und Lektor im Suhrkamp Verlag, konnten bei ihrer Arbeit erstmals auch auf Teile des bisher unzugänglichen Nachlasses von Stefan Zweig zurückgreifen. (Klappentext)

***

 


 

 

 

 

Inhalt

 

7      Vorwort

9      Die Welt der Sicherheit (1881-1904)
 
21    Derjunge Dichter (1904-1914)

61    Weltkrieg (1914-1918)
 
103  Salzburg: die Jahre des Erfolgs (1919-1929)

133  Zwischen den Fronten (1930-1933)
 
187  London (1933-1939)

209  Die letzten Jahre (1939-1942)

257  Zeittafel

325 Volker Michels: "Stefan Zweig, ein Humanist im
       Kreuzfeuer der Ideologien"


332 Danksagung

352 Bildnachweis

354 Namenverzeichnis
 

 

insel taschenbuch 532
Erste Auflage 1981

© Insel Verlag Frankfurt am Main 1981

Printed in Germany
4 5 6 7 8 9 — 98 97 96 95 94 93

 

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv


 

Posted 2016-09-15

 

 

 

 

Hermann Hesse und die Welreligionen

 

"Alle Götter und Teufel sind in uns selbst"

 

(Serie: Hermann Hesse Lectures)

 

edition Faust

Broschiert 40 Seiten, 10 Euro

ISBN 978-3-945400-11-1

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv


 

Posted 2002-09-12
[Buchdeckel: Hermann Hesse Luftreisen, it 1604, Erstauflage 1994]
“Sobald es Flugzeuge mit langen Dauerflügen geben wird,
in denen man wie auf einem Segelschiff wochen- und monatelang leben kann,
werde ich mich bei der Lufthansa nach den Bedingungen erkundigen.“
Hermann Hesse
 
Nicht nur Ingenieure und Techniker, auch Künstler sind Spezialisten in der Fertigkeit, die Trägheit der Masse zu beflügeln, und manchem von ihnen sind die praktischen Versuche, die Schwerkraft zu überwinden, ebenso willkommen und vertraut wie die artistischen und so wahlverwandt, wie sie es für Hermann Hesse waren.

Zu den ersten Dichtern, die von der Aufhebung der Gravitation und vom fliegenden Menschen nicht nur geträumt, sondern das Fliegen bereits in der Pionierzeit der Luftfahrt ausprobiert haben, gehört Hermann Hesse. In drei Erlebnisberichten aus den Jahren 1911, 1913 und 1928 über Flüge mit dem Zeppelin, im zweisitzigen Eindecker und in einem der ersten Passagierflugzeuge der 1926 gegründeten Deutschen Lufthansa hat Hesse seine Eindrücke geschildert. Der Reiz der Lektüre solcher Aufzeichnungen liegt darin, daß uns heute, wo das Fliegen ebenso selbstverständlich ist wie das Autofahren, Telefonieren oder Fernsehen, darüber mit dem Erstaunen des noch Ungewohnten und einem Blick für Einzelheiten berichtet wird, der noch nicht abgestumpft ist durch die Gewohnheit.

In seinem Nachwort schildert Volker Michels anhand von Briefen und Selbstzeugnissen des Dichters, was Hesse am Fliegen reizte, also die Umstände und Antriebe, sich schon so früh auf das Grenzen überschreitende Abenteuer der Luftfahrt einzulassen.

Insel Taschenbuch it 1604
Erstauflage 1994
85 Seiten, kartoniert, mit Illustrationen
ISBN 3-458-33304-5

Quelle und Text: Suhrkamp/Insel
 


Posted 2002/08/01

[Buchdeckel: Hermann Hesse Glück, Frankfurt: Insel, 2000]
Hermann Hesse
Glück
Betrachtungen und Gedichte

Zusammengestellt von Volker Michels
Frankfurt a.M.: Insel Verlag, 2000
it 2407, kartoniert, 268 S. (in großer Schrift), ISBN 3-458-34107-2

Pressestimmen



 
 
 

1949 hat Hermann Hesse eine Betrachtung über das Glück geschrieben, die diesen Band eröffnet. Wir finden darin zusammengefaßt, was der Dichter in seinem langen Leben als unvergesslich und beglückend erfahren hat. Selten ist es etwas Materielles, vielmehr sind es die Eindrücke, die wir der Empfänglichkeit unserer Sinnesorgane verdanken, der Fähigkeit, uns zu verlieben und hinzugeben, dem Erlebnis des Einklangs der Innen- mit der Außenwelt: „Der Mensch ist geschaffen mit einer Fähigkeit, sich zu freuen an Dingen, auch wenn sie ihm nichts nützen, mit einem Organ für das Schöne. An der Freude des Menschen am Schönen haben stets Geist und Sinne in gleichem Maße teil, und solange Menschen fähig sind, sich mitten in den Drangsalen und Gefährdungen ihres Leben solcher Dinge zu freuen: eines Farbenspieles in der Natur oder im gemalten Bilde, eines Anrufes in den Stimmen der Stürme und des Meeres oder einer von Menschen gemachten Musik ... solange wird der Mensch seiner Fragwürdigkeiten immer wieder Herr werden und seinem Dasein immer wieder Sinn zuschreiben können.“
 

Quelle und Text: Insel Verlag

Posted 2001/09/17

Marco Schickling
"Nya Tyska Böcker oder Hermann Hesses
Literaturkritik im schwedischen Exil"

in

Exil

pp. 28-37
Nr.2- 2000
ISSN 0721-6742
Telefax: 069-751547


Quelle: Edita Koch, Editor
Postfach 170234
D-60076 Frankfurt a.M.


[Kay Maeritz:Siddharthas Traum, Muenchen: Bruckmann, 1999, ISBN 3-7654-3508-8]
Kay Maeritz

Siddharthas Traum: Eine Indienreise auf den Spuren von Hermann Hesse

Ein sehr attraktiver Bildband! Ein schönes Geschenk für Hesse Freunde! HHP

© 1999 Bruckmann Verlag GmbH, München
Nymphenburgerstr. 86
80636 München
www.bruckmann.de
ISBN 3-7654-3508-8

104 Seiten

20010830

Jahr 2001

Details

20010823


 

Jahr 2000


[Wunder der Liebe - Liebesgedichte, it 1958, © Insel Verlag, Frankfurt, 1997. Umschlag: Michael Hagemann]
Nachwort von Volker Michels

Frankfurt am Main: Insel Verlag (it 1958), 1997
132 S.  ISBN 3-458-33658-3


 
 
 
[Insel-Bücherei Nr. 1212 © Insel Verlag Frankfurt am Main und Leipzig 2000]
Hermann Hesse: Weg nach Innen 
25 Gedichte, mit zahlreichen Aquarellen und Handschriften
ausgewählt und mit einem Nachwort versehen 
von Siegfried Unseld

Insel-Bücherei Nr. 1212

ISBN 3-458-19212-3

1. Sept.2000


 

1999


[Book cover: Hesse Die Einheit hinter den Gegensätzen, Suhrkamp, 1986]
Hermann Hesse
Die Einheit hinter den Gegensätzen
Religionen und Mythen

Zusammengestellt von Volker Michels

Erste Auflage 1986
Frankfurt a.M.: Suhrkamp
207 S.
ISBN 3-518-03589-4

     

 
 
  • Noob, Joachim: Der Schülerselbstmord in der deutschen Literatur um die Jahrhundertwende. Heidelberg: Winter 1998. 250 S. (Beiträge zur neueren Literaturgeschichte. 3. Folge; 158)

  • Textimmanente Analyse der Auseinandersetzung mit dem Selbstmord von jugendlichen Schülern in der Literatur um die Jahrhundertwende am Beispiel von Wedekinds Frühlings Erwachen, Hesses Unterm Rad und E. Strauß' Freund Hein. (zugl. Dissertation, University of Oregon, 1997)
  • Schulze, Matthias: Die Musik als zeitgeschichtliches Paradigma.  Zu Hesse Glasperlenspiel und Thomas Mann Doktor Faustus.  Frankfurt/M (et al.): Lang 1998. 

  • (Europ. Hochschulschriften.  Reihe 1 Deutsche Sprache und Literatur, Band 1688) (Zugl.: Marburg, Univ., Diss. 1997)
  • Valentin, Erich: Die goldene Spur. Mozart in der Dichtung Hermann Hesses.  Mit einem Vorwort von Prof. Thomas Kakuska. München A1 Verlag 1998. 47 S.; mit 3 Briefen von Hesse, 1 faks. Gedicht, 2 Aquarellen u. 1 Brief von Ninon Hesse. 

  • (Neuauflage des Textes, der 1961 als Privatdruck der Vereinigung Oltner Bücherfreunde zum ersten Mal in Buchform erschien)
  • Schnierle-Lutz, Herbert: Auf Hermann Hesses Spuren. Maulbronn - Calw - Tübingen - Gaienhofen.  Wandern ohne Gepäck. Neckartenzlingen: Walz Wanderferien Verlag, 1999

  • (ISBN 3-88650-035-7. Walz Wanderferien Verlag, Neckartenzlingen, Mörikestr.10)
Supplemented 4/19/99




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