© HHP 2008-04-28  GG


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2008-04-28

[Umschlag: Hermann Michels und Regina Göllner]

 

"Kubin gehört keineswegs zu dem Typus von
Künstler, der mir am nächsten steht und den ich
am meisten liebe, aber inmitten unserer blöden
Unterhaltungs- und Industriekunst ist er einer von
den wenigen, die ich als Brüder meinesgleichen
irgendwo verborgen sitzen weiß, an ihre Spiele
verloren, leidend, aber fruchtbar, niemals käuflich,
außerhalb des Tages und des Schwindels."


Hermann Hesse

 

 

Gegensätzlichere Naturelle lassen sich kaum denken als das des von den Dämonien der Natur und des Menschen angezogenen Malers und Zeichners Alfred Kubin (1877-1959) und das des um Bändigung dieser Kräfte bemühten Schriftstellers Hermann Hesse (1877-1959).

 

In Tausenden teils visionären, teils alptraumhaften Bildern und Zeichnungen versuchte sich Kubin seine Angst vor den destruktiven Mächten der Zeitgeschichte vom Leibe zu halten, während ihnen Hesse - auch wenn sie ihn selbst bedrohten - mit seinen Dichtungen einen konstruktiven Widerstand und ein »Vertrauen in die Ordnung der Welt« entgegensetzte.  »Je mehr der Mensch in der Hölle lebt«, schrieb er an Kubin 1939, »desto nötiger braucht er eine Melodie, einen Vers. ein Bild, eine Erinnerung an das, was im Moment vernichtet scheint und es doch nicht ist.«

 

Es war das Magnetfeld ihrer Unterschiede, das sie zusammengeführt hat.  Bereits in Kubins einzigem Roman Die andere Seite erkannte Hesse das Authentische von dessen allegorischen Wachträumen und ermunterte auch in Zeiten, als der Zeichner Gefahr lief, als »entartet« ausgegrenzt zu werden, dessen Verleger, an ihm festzuhalten, denn er habe »heute nicht seinesgleichen«.  Beide waren Außenseiter, die in selbstgewählter Zurückgezogenheit weitab vom zeitgemäßen Kulturbetrieb gelebt und produziert haben und in den Jahren des Nationalsozialismus Repression und finanzieller Not ausgesetzt waren: Hermann Hesse im Dorf Montagnola, Alfred Kubin im österreichischen Weiler Zwickledt bei Wernstein am Inn.

 

Kubin hat zahlreiche Werke der Weltliteratur illustriert.  In seinen Buchbesprechungen wies Hesse immer wieder auf die Kongenialität dieser Bebilderungen mit ihren literarischen Voragen hin, bis sich ab 1928 ein fast lebenslanger Briefkontakt zwischen beiden entwickelte.  Im Vordergrund dieser Korrespondenz stehen ihre Antworten auf die Zeitgeschichte, die bei Hesse vom Steppenwolf über Die Morgenlandfahrt (für die Kubin die Titelillustration beigesteuert hat) bis zu seinem Alterswerk Das Glasperlenspiel reichen. (Klappentext)

 

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2008

ISBN 978-3-518-41941-0, gebunden,

Umschlag: Hermann Michels und Regina Göllner

Umschlagfotos: © Deutsches Literaturarchiv, Marbach a.N. (Alfred Kubin)

Martin Hesse, © Suhrkamp Verlag (Hermann Hesse)

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach

 


2008-04-23

 

 

Theodorou, Panagiota

Übergangsriten in Hermann Hesses Erzählen

Eine Studie zu Siddhartha sowie Narziß und Goldmund. 225 S. München: iudicium, 2008. (Schriftenreihe des Instituts für Fremdsprachenphilologie, hrsg. v. Hans-Günther Schwarz [u.a.] – Zugl.: Heidelberg, Univ., Diss., 2007. –

ISBN 978-3-89129-862-6

 

„Sich über die ‚Hesse-Abstinenz’ der deutschen Literaturwissenschaft hinwegsetzend, leistet die vorliegende Studie eine umfassende Darstellung eines bisher unberücksichtigten kulturellen Konzepts in Hesses Texten. Sie verfolgt die narrative Inszenierung von Übergängen, die der Held im Laufe seiner Entwicklung durchläuft, als einer besonders prominenten Form des Rituals, die sowohl in ihrer erzähltechnischen Präsentation, als auch in ihrer kulturhistorischen Relevanz dargestellt werden. Grundlegend dafür ist das Dreiphasenstrukturmodell des ,Übergangsrituals', das der Ethnologe A. van Gennep (1873-1957) in seiner Studie zu Les rites de passage (1909) herausgearbeitet hat. Prägend für die narrative Struktur sind Rituale besonders in den Romanen Siddhartha (1922) sowie Narziß und Goldmund (1930), in denen die Rituale die ganze Erzählstruktur bestimmen. So zeigt sich, dass alle Übergangsszenen eine rituelle Rahmung haben. Darüber hinaus werden in dieser Studie wichtige Begriffe, Positionen und Konzepte der Ritualwissenschaft insgesamt (z.B. Dreiphasenschema, Communitas, Liminalität, usw.) und einzelner Ritualwissenschaftler (A. van Gennep, V. Turner, R. Grimes, E. Neumann u.a.) auf ihre Relevanz für Hesses Erzählen untersucht.“ (Klappentext)

 

 

 Quelle: M. Limberg


2007-10-21

 

Insel-Kalender für das Jahr 2008

Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz

mit farbigen Aquarellen

insel taschenbuch 3291

Frankfurt a.M. und Leipzig: Insel Verlag, 2007

ISBN 978-3-458-34991-4     161 pp.

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.


2007-09-20

 

 

Meine noble Ruine - La mia nobile rovina

Hermann Hesse in Casa Camuzzi

Mit zweisprachigem Text

Herausgegeben von Regina Bucher

Montagnola: Fondazione Hermann Hesse, 2007

Schöne Ausgabe, reich bebildert, kartoniert, 60 pp

ISBN 88-89462-09-4

Museum-Shop

(online shopping)

Sonst: info@hessemontagnola.ch

oder: www.hessemontagnola.ch

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv Volker Michels, Offenbach am Main


2007-09-10

 

Stufen des Ich-Seins

von

Jian Ma

 

Untersuchungen zur "Ich"-Problematik bei Hermann Hesse

im europäisch-ostasiatischen Kontext

182 Seiten, Erscheinungsjahr 2007

ISBN 978-3-8325-1542-3

Preis € 39.00

Verlagsprospekt

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2007-09-07

Calw. Hermann Hesses Gerbersau

von

Herbert Schnierle-Lutz

 

soeben erschienen

mit alten Stadtansichten und Referenzen zum Werk

[ca.] 90 Seiten, ISBN 978-3-939148-08-1

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2007-09-07

 

Hermann Hesse

Weihnachten

Ausgewählt und mit einem Nachwort von Volker Michels

 

Es sind vor allem Kindheitserinnerungen, die sich für Hermann Hesse mit Weihnachten verbinden.  Je älter er wurde, desto mehr störte ihn die geschäftstüchtige Rührseligkeit, die das "Fest der Liebe" zunehmend bestimme.  Ein Zwiespalt Ehrfurcht und Ablehnung durchzieht Hesses gesammelte Betrachtungen und Erinnerungen, die er zu diesem "trotz allem Schwindel noch immer wunderbaren Fest" geschrieben hat.

 

Neue Weihnachtsbücher in gebundenen Geschenkausgaben

it 3302. Etwa 120 Seiten

ca. € 6,- (D), € 6.20 (A)

978-3-458-35002-6

WG: 1115

October 2007

Quelle und text:  Das schöne insel taschenbuch, Okt 2007-März 2008


2007-09-07

 

[Abb. frühere Auflage]

 

Betrachtungen und Gedichte

Erweiterte Neuauflage

Februar 2008

mit einigen zusätzlichen Texten und durchweg neuen Bildern

Hg. Volker Michels

Von den Wolken und ihren wandlungsfähigen und ungebundenen Farb- und Formenspielen war Hermann Hesse zeitlebens dasziniert. In zahlreichen Gedichten, Betrachtungen und Naturbeschreibungen hat er den Zauber dieser Himmelserscheinungen darzustellen und zu deuten gewusst.  Dieser mit Illustrationen versehene Band versammelt die schönsten dieser Texte.

 

it.3332. Etwa 180 Seiten

ca. € 9,- (D), € 9,30 (A)

978-3-458-35032-3

Quelle und Text: Das schöne insel taschenbuch, Oct 2007-März 2008


2007-07-05

 

„Wenn ich einmal das Glück hätte, Sie zu sehen.“ Der Maler Günter Machemehl im Brief-wechsel mit Hermann Hesse 1933-1962.

Hrsg. u. eingel. v. Ingrid Jenett-Machemehl, Erwin Jenett u. Jürgen Graap. 160 S. m. zahlr. Farbabb. Dresden: Verlag der Kunst 2007. ISBN 3-86530-081-2 16,95€


Ivan, Mathias: Hermann Hesse in Montagnola.

Berlin: Edition A B Fischer 2007. 32 S. [Reihe Menschen und Orte] ISBN 978-3-937434-16-2 € 6,--


Moritz, Julia: Die musikalische Dimension der Sprachkunst : Hermann Hesse, neu gelesen.

Würzburg : Königshausen & Neumann 2007. 360 S. [Epistemata : Reihe Literaturwissen-schaft; Bd. 603] Zugl.: Hamburg, Univ., Diss., 2005. ISBN 3-8260-3641-7 € 49,80


Bieliková, Mária: Bipolarität der Gestalten in Hermann Hesses Prosa: die Romane "Demian" und "Der Steppenwolf" vor dem Hintergrund der daoistischen Philosophie. Hamburg : Kovac 2007. XVIII, 128 S. [Schriftenreihe Studien zur Germanistik; Bd. 23] Zugl.: Bratislava, Univ., Diss., 2004. ISBN 3-8300-2853-9 € 48,--

 

Quelle: Michael Limberg


2006-07-19

 

"Man bringt von jedem Besuch in Italien ein unschätzbares Kapital mit, das sich auch äußerlich gut verzinst.  Man holt sich da eine Frische und Freiheit und zugleich einen inneren Besitz an Freude und Schönheit, der alles aufwiegt."

Hermann Hesse

 

Bilder aus der Toskana. Von Florenz bis Siena

Betrachtungen, Reisenotizen, Gedichte und Erzählungen

Ausgewählt und mit einem Nachwort versehen von Volker Michels

Frankfurt a.M./Leipzig: Insel Verlag, 2006

insel taschenbuch 3195
ISBN 3-458-34895-6 --- 145 pp.

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2006-07-19

 

Dorothée Gommen

Polaritätsstrukturen im Werk Hermann Hesses

München: Martin Meidenbauer, Verlagsbuchhandlung, 2006

ISBN 3-89975-580-4 --- kartoniert --- 211 pp.

 

Polarität ist ein Stichwort unserer Zeit. Gerade zu Beginn des 21. Jahrhunderts wird die übergreifende Relevanz und Brisanz der Polaritätsthematik immer deutlicher. Fanatismus und Extremismus sind global existierende Bedrohungen - man denke etwa an den Nahost-Konflikt, an die zahlreichen weltweiten Krisenherde und Terroranschläge.

 

Hermann Hesses durch Weltoffenheit, Humanität und Toleranz geprägtes Werk eröffnet hier neue Denk- und Handlungsmuster. Die eindringliche Botschaft, dass sinnerfülltes Leben zwischen den Extremen stattfindet, im „Sowohl-als-auch" der Kulturen, Religionen und Weltanschauungen, zieht sich durch das gesamte literarische Werk des Nobelpreisträgers. In der vorliegenden Arbeit werden erstmals lyrische, epische und dramatische Werke des Autors konkordanzartig durch close reading parallel erschlossen und die mannigfaltigen inhaltlichen und strukturellen Polaritäten unter entstehungsgeschichtlichen und gattungsspezifischen Gesichtspunkten kritisch analysiert.

Quelle: Hesse Editionsarchiv

 

 

 


2006-07-18

 

 

Hgg. von Regina Bucher und Wolfgang Schopf

Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2006

ISBN 3-518-45784-5

204 pp. kartoniert , €10 [D]

 

»Oder sollen wir beide zusammen einen neuen Verlag anfangen?«      

Hermann Hesse an Peter Suhrkamp, 14. April 1950

 

Der Suhrkamp Verlag entsteht 1950 in der Konstellation von sich kreuzenden Beziehungen zu Hermann Hesse:

 

Hesse tritt in den neuen Verlag ein, nachdem Peter Suhrkamp ab 1933 den Geist des Berliner S. Fischer Verlags und dessen Autor Hesse gegenüber den Nationalsozialisten verteidigt hatte; die Schweizer Kaufmanns- und Mäzenatenfamilie Reinhart steuert wegen ihrer Freundschaft mit Hesse dem Unternehmen Kapital bei und wird Gesellschafter des Verlags; Siegfried Unseld zieht 1948 als Student die Aufmerksamkeit Hesses mit einer Rezension des Glasperlenspiels auf sich, schließt 1951 seine Promotion über ihn ab und wird Hesses Werk von 1952 an ein halbes Jahrhundert lang betreuen und ihm weltweite Wirkung verschaffen.

 

Das Zusammenspiel aller Beteiligten war die Bedingung für den Aufstieg des Verlags und seines Autors Hermann Hesse. Nun liegen erstmals die Dokumente des »Dienstes an der gemeinsamen Sache« gebündelt vor, aus den Quellen von Hermann Hesse, aus denen von Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld, aus denen von Georg und Peter Reinhart. Ihre Geschichte wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptfiguren erzählt, zudem in der Chronik 1903 bis 2006 der Beziehung Hesses zu seinen deutschen Verlegern, in einer Auswahl von ca. 110 Abbildungen und in Texten von Hermann Hesse, Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld selbst. (Klappentext des Verlags)

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2006-07-12

 


2006-07-11

Budapest 2005

1. Internationale Hermann-Hesse-Gedenkkonferenz in Ungarn

 

 

Hermann Hesse. Humanist und Europäer

Hgg. von Gábor Kerekes und Orsolya Erdody

 

INHALT

 

Vorwort                                                               7

 

Eröffnungsworte des Präsidenten des Ungarischen Schriftsteller-

verbandes, Márton Kalász                                               9

 

Grußwort des Botschafters der Bundesrepublik

Deutschland, Wilfried Gruber                                          12

 

Grußwort des Dekans der Geisteswissenschaftlichen Fakultät

der ELTE, Karl Manherz                                                14

 

 

Studien

 

Regina Bucher: „Und auch die Tessiner liebe ich sehr [...]"

- Hermann Hesse und die Tessiner                                      19

Orsolya Erdödy: „Statt Kosmos Chaos, statt Ordnung Wirrnis"

- Zu einem Tagebuchblatt von Hermann Hesse                            28

Miklós Györffy: Hesse als Glasperlenspieler                         38

Géza Horváth: Die Funktionen der Handlungsstruktur im Glasper-

lenspiel am Beispiel der drei Lebensläufe: Der Regenmacher,

Der Beichtvater und Indischer Lebenslauf                              46

Peter Huber: Dichtung als Konfession. Der Hesse der 20er Jahre        56

Gäbor Kerekes: Hermann Hesses Rezeption in Ungarn

bis ins Jahr 2002                                                     77

Ursula Klingenböck: Pictura - Mythos - (literarischer) Typus.

Die Darstellung Frederic Chopins in ausgewählten Schriften

Hermann Hesses                                                        97

Volker Michels: „Auf den Einzelnen kommt es an!" Zur Aktualität

von Hermann Hesse                                                    120

Uli Rothfuss: „Seit ich zurückdenken kann, hat es ihn gegeben."

Schriftsteller und Hermann Hesse                                     135

Marco Schickling: Hermann Hesse als Leser und Rezensent            148

László V. Szabó: Hermann Hesse, der „gute Europäer"                  161

 

Budapester Beiträge zur Germanistik Nr. 49

ISBN 963 463 818x, ISNN 0138 905x --- 184 pp

www.germanistik.elte.hu

Quelle: Hesse Editionsarchiv Ofb


2006-07-10

 

 

Table of Contents

 

INGO CORNILS AND OSMAN DURRANI: INTRODUCTION

                                                            7

Thomas Feitknecht (Bern): "International, mit Schweizer Etikette".               

Hermann Hesses Schweizer Jahre: politisch, geographisch, literarisch                                            13

Jörg Drews (Bielefeld): "...bewundert viel und viel gescholten...":                                         21

Hermann Hesses Werk zwischen Erfolg und Mißachtung bei     

Publikum und Literaturkritik              

Martin Swales (London): New Media, Virtual Reality, Flawed                                                 33

Utopia? Reflections an Thomas Mann's Der Zauberberg and   

Hermann Hesse's Der Steppenwolf  

Agnes Cardinal (Kent): Teaching Hermann Hesse's Der Step­penwolf.                                 41

Some Reflections an Readers' Responses       

Frederick A. Lubich (Norfolk, VA): Hermann Hesses Narziß und                                     49

Goldmund oder "Der Weg zur Mutter": Von der Anima Mundi zur            

Magna Mater und Madonna (Ciccone)           

Andreas Solbach (Mainz): Dezisionistisches Mitleid: Dekadenz                                             67

und Satire in Hermann Hesses Unterm Rad    

Angelika Rauch-Rapaport (London): The Melancholic Structure                                      83

of the Mind: The Absence of Object Relations in the Work of   

Hermann Hesse    

Colin Riordan (Newcastle): Hermann Hesse and the Ecological                                           95

Imagination           

Volker Michels (Frankfurt/M.): "Auf den Einzelnen kommt es an!"                                107

Zur Aktualität von Hermann Hesse                 

Marco Schickling (Eltville): Hermann Hesses Literaturkritik der                                        121

dreißiger Jahre       

Jefford Vahlbusch (Eau Claire, WI): Toward the Legend of Hermann                           133

Hesse in the USA  

Nicoläs Jorge Dornheim (Mendoza): Zweimal Herman(!) Hesse:                                   147

Argentinische Hesse-Rezeption im Abwind?   

Hans J. Hahn (Oxford): Störfälle, oder Probleme des integrierten                                      159

Außenseiters, in den pädagogischen Romanen Hermann Hesses und      

in Carsten Probsts Träumer                

Stefan Gullatz (Heidelberg): Demian and the Lacanian Gaze                                             173

C. Immo Schneider (Ellensburg, WA): Hermann Hesses Das                                      187

Glasperlenspiel: Roman oder Essay? Versuch einer literarischen              

Gattungsbestimmung          

Rüdiger Görner (London): Letzte Lieder: Zur Sprache des Späten in                              205

der Lyrik Hermann Hesses                 

 

Notes an the Editors                                                                                                                           221

 

Edited by Ingo Cornils and Osman Durrani

Amsterdam/New York: Rodopi, 2005

ISBN 90-420-1606-X ------221 pp. hard-cover

                                                                                                                       

Quelle: Hesse Editionsarchiv Ofb


 

2006-04-15

 

Hermann Hesse

Briefwechsel mit seinem Psychoanalytiker

Josef Bernhard Lang

1916 - 1944

Hsg. Thomas Feitknecht

Frankfurt: Suhrkamp, 2006

445 S. -  ISBN 3-518-41757-6

Quelle: Michael Limberg


2006-04-15

 

Hugo Ball
Hermann Hesse

Sein Leben und sein Werk

Hsg. Volker Michels

Göttingen: Wallstein, 2006

247 pp. -  ISBN 10:3-89244-780-2

 

Außer der Biographie im Text der Erstausgabe enthält sie u.a.:

  • Reproduktionen von Vorarbeiten Hugo Balls (S.174)
  • Sachkorrekturen und Präzisionen zu Hugo Balls Hesse-Biographie (S.181)
  • Zeitgenössische Rezensionen (S.185)
  • Nachwort [Volker Michels] (S.219)

 

Quelle: Michael Limberg


2006-02-25

 

Budapester Beiträge zur Germanistik 2005

Hermann Hesse - Humanist und Europäer

Inhalt

Quelle: Michael Limberg


 

2005-12-24

 

Marco Schickling

Hermann Hesse als Literaturkritiker

(Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg)

 

 

Hermann Hesse (1877–1962) war ein bedeutender, einflußreicher und beliebter Literaturkritiker. Er war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der profiliertesten und engagiertesten Vermittler zwischen Autor und Leser, ein professioneller Anwalt der Literatur und des Lesens. In rund 60 Jahren verfasste er 3365 Buchkritiken. Erst seit neuestem liegt dieser journalistische Teil seines Œuvres in einer fünfbändigen Edition vor – und steht damit endlich auch der germanistischen Forschung zur Verfügung. Die Studie macht erstmals deutlich, welche Rolle das selbstgewählte, weitgehend freiberuflich ausgeübte "Amt" im Leben Hesses spielte. Sie deckt die Mechanismen auf, mit denen es dem Dichter gelang, für Bücher und das Lesen, für eine buchstäbliche Selbsterziehung und Bildung zu werben. Seine pädagogischen Intentionen fanden ihre Entsprechung in einer geschickten Selbstvermarktung und Platzierung im Pressebetrieb. Art, Umfang, Wirkung und Dauer seiner literaturkritischen Tätigkeit werden ebenso untersucht wie die journalistischen Formen, mit denen er arbeitete. Damit ist die vorliegende Arbeit ebenso ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Literaturkritik wie zur Biographie von Hermann Hesse.

 

 

 

Quelle und Text: Marco Schickling


2005-12-14

Hermann-Hesse Jahrbuch

Band 2

im Auftrag der
Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft

 

 

Hrsg. v. Professor Dr. Mario Ponzi
(Universität Rom)

Erschienen bei Niemeyer Verlag. Tübingen, 2005

Siehe HHP Magazin für Weiteres

 

Quelle: Prof. Ponzi


2005-08-27

 

 

Hermann Hesse Insel -Kalender für das Jahr 2006

Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz

mit farbigen Aquarellen und Texten von Hesse

Frankfurt a.M. und Leipzig: Insel Verlag, 2005

ISBN 3-458-34828-X    €8,50   163 pp.

Quelle: HEA Ofb


 

2005-07-26

 

 

Herausgegeben von Volker Michels


Etwa 280 Seiten, Leinen

Großformat: 23 cm x 29 cm

ca. € 52,-

Auslieferung Oktober 2005

ISBN 3-518-41730-4

"Nicht das ich mich für einen Maler hielte, aber das Malen ist wunderschön. 
Man hat nachher nicht, wie beim Schreiben, schwarze Finger, sondern rote und blaue."

(Hermann Hesse)

 

Das Doppeltalent als Maler und Dichter teilt Hermann Hesse mit vielen seiner Schriftstellerkollegen, so u. a. mit Goethe, Gottfried Keller und Adalbert Stifter, mit Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz, Henry Miller, Peter Weiss und Günter Grass. Seit seinen autodidaktischen Anfängen im Ersten Weltkrieg, die dem damals Vierzigjährigen eine schwere Krise zu überwinden halfen, hat Hesse bis ins hohe Alter etwa 2000 Aquarelle gemalt. Die meisten von ihnen sind Liebeserklärungen an die farbenfrohen Landschaften seiner Tessiner Wahlheimat und ihren damals noch unerschöpflichen Reichtum an zauberhaften Motiven.

Im Verlauf der letzten beiden Jahrzehnte ist es geglückt, einen Großteil dieser Bilder aufzufinden und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In mehr als fünfzig Ausstellungen in den USA, Kanada, Australien oder Japan und den europäischen Ländern haben sie sich als Publikumsmagneten erwiesen. Unser Band enthält die bisher umfassendste Auswahl der schönsten bildnerischen Arbeiten des Dichters. In ihrer farbigen Leuchtkraft haben diese Blätter etwas Saftiges und Lebensbejahendes, gerade weil sie, wie oft in der Kunst, einem eher melancholischen Lebensgefühl entstammen. Der mehr als 200 Reproduktionen und einen einführenden Essay von Volker Michels enthaltende Band ist das reichhaltigste und repräsentativste Werk über Hermann Hesse als Maler.

Hermann Hesse Spiel mit Farben.

 

Quelle und Text: Werbeprospekt, HEA, Offenbach


2005-07-22

"Liebes Herz!"
Briefwechsel mit seiner zweiten Frau Ruth

 

 

Herausgegeben von Ursula und Volker Michels

Mit zahlreichen Abbildungen
Etwa 850 Seiten.  Gebunden

ca. € 29.80

Auslieferung: Oktober 2005

ISBN 30518-41725-8

 

Auf drei Ehen hat sich der eher bindungsscheue Hermann Hesse im Lauf seines Lebens eingelassen, jedesmal mit Vorbehalten, die von Ehe zu Ehe größer wurden. Von diesen »Anpassungsversuchen an das Bürgerliche«, wie er das Verheiratetsein nannte, ist bisher wenig bekannt geworden. Am meisten wissen wir über die erste Ehe mit Maria Bernoulli, mit der Hesse drei Söhne hatte, sowie über die dritte und dauerhafteste mit Ninon Ausländer. Fast nichts wußten wir bisher über seine kürzeste und leidenschaftlichste Verbindung mit der 20 Jahre jüngeren Sängerin Ruth Wenger. Hesse hatte sie 1919 kennengelernt und 1924 geheiratet, in einer der spannungsreichsten Phasen seines Lebens. Die etwa 500 überlieferten Briefe illustrieren die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg mit dem expressiven Neubeginn der Klingsor -Novellen, der Entstehungszeit des Siddhartha bis hin zur zeit- und selbstkritischen Epochenbilanz Der Steppenwolf .

 

Wie hoffnungsvoll ihr Verhältnis begann, war bisher nur aus dem Liebesmärchen Piktors Verwandlungen bekannt. Doch die drei Jahre dauernde Ehe erwies sich als Enttäuschung für die junge Frau und den Dichter.

 

Dieser bis zu Hesses Tod nicht abbrechende Dialog ist ein bewegendes und aufschlußreiches Zeugnis dafür, warum alle erotische Anziehung den Bedingungen einer Künstlerehe nicht standhalten konnte.   (Klappentext des Verlags)

 

Rezension

 

Quelle: HEA Offenbach


2005-07-08

 

Auslieferung demnächst
ISBN 3-518-41692-8

 

Quelle: HEA


 

2005-06-24

 

Lieder und Larifari: Hermann Hesse und Otto Blümel
Eine Künstlerfreundschaft

Bearbeitet von Roland Stark

Herausgegeben von Ute Hübner

Für die Ausstellung im Hermann-Hesse-Höri-Museum Gaienhofen
14.  Juni bis 18. September 2005

und

Galerie des Marktes Garmisch-Partenkirchen im Kurhaus Garmisch

4.  Dezember 2005 - 29. Januar 2006

© 2005 Hermann-Hesse-Höri-Museum  Gaienhofen

ISBN 3-9808992-1-7

59 Seiten, broschiert, mit 37 z.T. farbigen Abbildungen

die vielfach aus Privatbesitz stammen

Umschlagabbildung (Scherenschnitt) und Gepäck-Zeichnung von Otto Blümel

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv (HEA)


 

2005-06-07

12. Internationales Hermann-Hesse-Kolloquium

in Calw 2004

Referate

herausgegeben von

Michael Limberg

 

 

© Stuttgart: Staatsanzeiger Verlag, 2005
ISBN 3-929981-51-3

Umschlagzeichnung: Gunter Boehmer
© Fondazione Ursula & Gunter Boehmer, CH-6925 Gentilino/TI

 

 

Aus dem Inhalt

 

Arnold Stadler

"Hesse, Der Steppenwolf und ich, wir drei"

 

Rudolf Probst

"Von der Handschrift zum Typoskript:

Transformationen von Hesses Steppenwolf"

 

Volker Michels

"Anarchistische Abendunterhaltung. Eintritt kostet den Verstand. Der Steppenwolf in Basel und Zürich. Ein Kaleidoskop aus Selbstzeugnissen Hermann Hesses"

 

Peter Huber
"Die Krisis-Gedichte und Der Steppenwolf"

 

Rudolf Koester

"Hermann Hesses Steppenwolf im Urteil seiner Zeit und der Folgezeit"

 

Enikö Riskó

„... in unsrer Zeit ein hoffnungsloser Outsider.

Außenseitertum in Hermann Hesses Steppenwolf"

 

Friedhelm Brusniak

"Hesse und Mozart"

 

Irmgard Yu-Gundert

"Hermann Hesses Stufenlehre im Steppenwolf"

 

Ralph Freedman

"Der Steppenwolf: Gedicht von einer symbolischen Stadt"

 

Raminta Gamziukaitè-Mažiulienè

"Hermann Hesse im Baltikum"

 

Quelle: Michael Limberg

 


 

2005-06-03

 

Hg. Regina Bucher

Fondazione Hermann Hesse

Montagnola

ISBN 88-89462-01-9     99 pp.

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2005-06-03

Hg. Mauro Ponzi

im Auftrag der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft

Tübingen: Max Niemeyer, 2004

ISBN 3-484-60469-7    200 pp.

Inhaltsangabe

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2005-04-03

(2005-12-24)

 

 

Michael Limberg

Hermann Hesse

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2005

(Suhrkamp Basisbiographie 1)

160 Seiten - € 7,90

Rezension 14. Dez. 2005

 

Quelle: M. Limberg


2004-12-22

[Hermann Hesse: Insel-Kalender 2005, it 3046]

 

Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz
Insel Verlag
ISBN 3-458-34746-1
€ 8.50

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


 

2004-07-07

 

Mit Bildern von
Pieter Jos van Limbergen

und einem Nachwort von

Siegfried Unseld

Nicht so neu aber schöne Geschenkausgabe im Großformat mit vielen Farbfotos

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1994

ISBN 3-518-40602-7

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2004-06-29

[Auf dem Umschlag: Othmar Schoeck: 'Aus zwei Tälern", Reinschrift des Komponisten, © Deutsches Literaturarchiv)

 

Georg Günther

Hesse-Vertonungen

Deutsches Literaturarchiv

Deutsche Schillergesellschaft Marbach

Verzeichnisse-Berichte-Informationen

31 (2004) Bestandskataloge der Musikaliensammlung

Hg. Michael Davidis

ISBN 3-933679-89-3, 590 pp.

Quelle: Deutsches Literaturarchiv Marbach


2004-06-24

Kulturwissenschaftliche Facetten einer
literarischen Konstante im 20. Jahrhundert

 

Dieser Band versammelt die Beiträge der ersten akademischen Tagung über Hermann Hesse in Deutschland, die 2002 anlässlich seines 125. Geburtstages von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veranstaltet wurde. Im Ausland ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem weltweit wohl einflußreichsten deutschsprachigen Autor des 20. Jahrhunderts ungleich lebhafter als in seinem eigenen Sprachgebiet. Das Mainzer Kolloquium war der längst fällige Auftakt, um diese Lücke zu schließen. [Weiteres]

 

Originalausgabe Suhrkamp Taschenbuch st3609
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2004

ISBN 3-518-45609-1, 453 pp. €14

Inhaltsangabe

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2004-06-23

 

Im Dezember 1920 haben sie sich erstmals im Tessin getroffen: Hermann Hesse, der 1919 in die Südschweiz gezogen ist, um einen persönlichen and künstlerischen Neuanfang zu wagen, and Emmy Hennings mit Hugo Ball, die, enttäuscht von den politischen Wirren and konservativen Tendenzen im Nachkriegsdeutschland, entschlossen sind, unter südlichen Himmeln ihre »Flucht aus der Zeit« anzutreten. Das exzentrische Paar, das in der Berliner and Münchener Boheme Aufsehen erregt and 1916 mit der Gründung des »Cabaret Voltaire« in Zürich den Dadaismus begründet hat, und der Autor des Demian entdecken nicht nur gemeinsame Interessen, sondern auch eine spontane Sympathie füreinander, die eine lebenslange Freundschaft stiftet.

 

Ihre Briefe berichten von den Bedingungen ihres Schreibens, von Schreibblockaden, Reiseeindrücken and Begegnungen mit Menschen, die die kontroverse Kulturszene der zwanziger Jahre prägen. Sie belegen heftige Diskussionen um Religion and Psychoanalyse and dokumentieren auch erstmals die Beziehung Hesses zu seiner zweiten Frau Ruth Wenger von der »Klingsorzeit« bis zur Scheidung 1927. Nicht zuletzt ist der Briefwechsel eine Fundgrube für die Entstehungsgeschichte von Hesses indischer Dichtung »Siddhartha« bis zu seinem »Steppenwolf«, von Henningss’ sensitiver Lyrik und Prosa sowie Balls zeitkritischen und theologischen Werken – und dem schönsten Zeugnis der Freundschaft, seiner Biographie Hermann Hesses zu dessen fünfzigstem Geburtstag. (Klappentext)

***

 

»Es ist diesem wunderlichen Paar, Hugo und Emmy, gelungen, anderthalb Jahrzehnte lang in ihrem Schreiben und in ihrem Leben eins der aufregendsten Phänomene des geistigen Deutschland hinzustellen, ohne daß dies Deutschland irgend davon Notiz genommen hätte ... Mancher Leser wird erschrecken, wenn er von der harten Not dieses Lebens erfährt, und wird bewundern, wie edel diese Not getragen wird, mancher andere wird auch etwas von der holden Spielerei und Poesie dieses bei aller Strenge so anmutigen Geistes empfinden, und viele werden etwas spüren von der Magie, die es diesen beiden frommen Kindern ermöglicht hat, inmitten von Hunger, Krankheit, Tod und Vereinsamung ihre Tage und ihre Briefe mit soviel Musik und Grazie zu erfüllen.«

Hermann Hesse (1930) 

 

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2003

ISBN 3-518-41467-4, 613 pp.


Hg. Bärbel Reetz

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2004-06-22

 

Dieser 15. Band der Gesamtausgabe mit Hesses politischen Schriften ist grade fertiggestellt worden
und wird Ende Juni an die Buchhandlungen ausgeliefert.

 

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2004-05-03

Von "Siddhartha" zum "Steppenwolf":

Fremdheitserfahrung und Weltethos bei Hermann Hesse

Sareika Rüdiger (Hg.)

Tagungsbericht der Evangelischen Akademie Iserlohn

Iserlohn: Institut für Kirche und Gesellschaft, 2004

146 pp - € 10.00

Weiteres

Quelle: h.weber@kircheundgesellschaft.de


2004-04-04

 

Uraler Hermann Hesse-Tage 2002
Eine Dokumentation

Jürgen Wolff  (Hrsg.)

Das Buch dokumentiert alle Vorträge der Hermann Hesse-Tage 2002 in Jekaterinburg an der Pädagogischen Universität,  an der Gorki Universität, an dem Colleg Krasnoufimsk sowie an den Jekaterinburger Schulen.

Auswahl aus dem
Inhalt

Wolff, Jürgen. "Hermann Hesse und seine Heimatstadt Calw/Gerbersau: die Entstehung und Entfaltung einer poetischen Phantasie", S.8-23.

Prijma, Nadeshda. "Über Hesses Roman Unterm Rad"

Gerasimenko, Natalja. "Hermann Hesse als Schriftsteller der Moderne"

Kutscherjawenko, Maria. "Der Roman Der Steppenwolf in der russischen Kritik"

Bushukowa, Tatjana. "Hermann Hesse und seine Lyrik"

Ljubavina, Jelena. "Hesse und die Musik"

Schidko, Natalja. "Fernöstliche Motive im Roman von Hermann Hesse Das Glasperlenspiel"

Decker, Andreas: "Jenseits des 'feuilletonistischen Zeitalters': Geschichtsphilosophie in Hesses Glasperlenspiel

13 Hesse-Gedichte in russischerÜbersetzung - Beiträge aus dem Übersetzerwettbewerb der Schulen


Sonderdruck der Staatlichen Akademie für Lehrerfortbildung GmbH, Calw in Verbindung mit der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft. 124 S. € 10,-- incl. Porto.

Zu beziehen über:

Internationale Hermann-Hesse-Gesellschaft Calw

c/o Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen

Schillerstraße 8, 75365 Calw

 


 

Für Juni angekündigt:

Solbach, Andreas (Hrsg.): Hermann Hesse und die Moderne. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2004. (Ergebnisse der internationalen Fachtagung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz v. 3.-6.10.2002.)

 

Quelle: Michael Limberg, Düsseldorf


2004-02-15

NEUERSCHEINUNG

Beate Petra Kory

Hermann Hesses Beziehung zur Tiefenpsychologie.
Traumliterarische Projekte.


Hamburg: Verlag Dr. Kovac, 2003.

€ 89,00 (ISBN 3-8300-1171-7)
Zugl.: Bukarest, Univ. Diss. 2003. 307 S.

Weiteres 1

Weiteres 2

Quelle: Michael Limberg


2003-09-10

Joseph Mileck

Between the Perils of Politics
and the Allure of the Orient

2003

 

 

Moral conviction, not political inclination, determined Hermann Hesse's participation in German sociopolitical matters.  The belief that artists, the ever-alert guardians of human values and cultural heritage, were society's admonishing conscience, determined Hesse's sociopolitical engagement, fashioned his considerable body of political articles, and made him a chronic persona non grata in Germany.   It was likewise not the spiritual lure of the Orient that drew Hesse eastward - for him, the East was less a spiritual journey than an aesthetic adventure. Although Hesse remained a Westerner in thought and belief, his art acquired an enriching exotic cast and his essays and reviews an added Eastern dimension.

This bipartite study focuses upon these two evolving major engagements - Hesse's continuous adult sociopolitical involvements and his lifelong preoccupation with Eastern thought and belief, both firmly rooted in his family's passionate Pietist dedication to the service of God and humankind - and their impact upon both Hesse and his writings.

 

This is a thoroughly scholarly study and a welcome update on Hesse research in the best tradition of Professor Mileck's previous, invaluable discerning contributions to the study of Hesse's life and works!

HHP

 

 

Contents


Foreword


Part I
THE ARTIST AND POLITICS

Hesse's Sociopolitical Involvements
and the Repercussions

Prolegomena 3
The Monarchy and Pietism 8
The First World War: Seduction and Reaction 17
Social and Political Involvements during the Weimar Republic 28
The Third Reich: Silence and Defamation 33
Renewed Social and Political Involvements 38
after the Second World War
Celebrity and Notoriety 42
Flirtation with Communism 45
East Germany's Courtship 52
America, Russia, and the Future 59
Elder Literary Statesman 61

Notes 65
Selected Bibliography 81


Part II
HESSE AND INDIA

Acclaim and Disclaim


Scholarship to Date
Prelude 87
Dissertations 89
Articles 108
Summation and Addendum 123


Eastward-Ho
Early Exposure to India 127
Introduction to India's Religious Texts 130
Hesse and China 135
Abortive Trip to the East 136
New Possibility: From Self-Denial to Self-Assertion 139
Early Indian Tales 141
Siddhartha: Genesis 144
Siddhartha: Eastern Manner and Western Matter 149
The Years Following Siddhartha 152
India's Literary-Aesthetic Attraction 155
Das Glasperlenspiel: Indischer Lebenslauf 15

Contents ix
Zen Buddhism 162
Summation and Addendum 163

Notes 165

Selected Bibliography 181

Index of Hesse's Works 187

Index of Names 191

Index of Subjects 195

 

 

New York: Peter Lang, 2003

www.peterlangusa.com
(Caution: As of 9/29/03 the URL for Peter Lang, USA, has not yet been updated to include this book)

Berkeley Insights in Linguistics and Semiotics
Irmengard Rauch, General Editor, Vol. 55

ISBN 0-8204-6790-1

Quelle/Source: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2003-08-12

Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz

Mit einem Vorwort von Volker Michels

Frankfurt a.M.: Insel Verlag, 2003

ISBN 3-458-17153-3, 191 pp., gebunden, Leinen

Quelle: Hesse Editionsarchiv


2003-07-19

Bisher sind lieferbar die Bände 1-12, 16-18
Die Bände 13, 14 und 19 sind in der Herstellung
und voraussichtlich ab Spätsommer oder Herbst lieferbar

Siehe auch die Rezension von Klaus Bellin
im Neuen Deutschland vom 2. Juli 2003

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.

 


2003-07-19

 

mein Hermann Hesse -

Eine Hommage

 

Eingeleitet und herausgegeben von Uli Rothfuss

Berlin: Quintessenz Verlag (ed.q), 2002

Titelblatt und 32 Hesse Studien: © Gunther Böhmer - Berlin

ISBN 3-86124-550-7  (224 pp.)

35 Autoren der Gegenwart über ihr Verhältnis zu Hermann Hesse,dem meistgelesenen Dichter deutscher Sprache:
Josiane Alfonsi, Jürg Ammann, Arnfrid Astel, Volker Braun, Manfred Chobot, Karin Clark, Volker Demuth, Hugo Dittberner, Werner Dürrson, Ota Filip,Walter Helmut, Fritz Zaradachet, HajoLudwig Harig, Lukas Hartmann, Nigar Hasan-zadeh, Eveline Hasler, Günter Herburger, Josef Hruby, Márton Kalász, Wulf Kirsten, Günter Kunert, Merka Metowa, Klaus Modick, Stefan Monhardt, Safeta Obhodjas, Sibila Petlevski,Ard Posthuma, Roland Reutenauer Uli Rothfuss (Hrsg.), SAI D, Friedrich Schorlemmer, Shain Sinaria, Miral al-Tahawi, Barbara Traber, Roland Verra, Leo Wintgens

Quelle und Text: Quintessenz Verlag


2003-07-18

 

Hermann Hesse
Nur wer liebt, ist lebendig

Frühe Liebesgeschichten

Mit einem Nachwort herausgegeben von Volker Michels

Frankfurt: Suhrkamp/Insel, Januar 2003

ISBN 3-458-06701-9   125 pp.


Ein knappes Fünftel aller Erzählungen Hermann Hesses sind Liebesgeschichten, und nahezu jedes zehnte seiner Gedichte ist ein Liebesgedicht. Auswahlbände mit den schönsten dieser Texte hat Volker Michels unter dem Titel »Liebesgeschichten« als suhrkamp taschenbuch 2400 und unter dem Titel >Wunder der Liebe. Liebesgedichte« als insel taschenbuch 1163 vorgelegt. Doch damit ist dieses Thema keineswegs erschöpft. Die erste Gesamtausgabe Hermann Hesses enthält darüber hinaus noch fünf weitere Liebesgeschichten aus dem Nachlaß des Dichters. Es sind frühe Erzählungen aus den Jahren 1900 bis 1909, die in den vorliegenden Sammelband aufgenommen wurden. Dazu gehört der kleine Roman »Der Dichter. Ein Buch der Sehnsucht« sowie die Erzählungen »Jasminduft«, »Ein Erfinder«, »Maler Brahm« und »Wärisbühel «.


»Glück ist Liebe, nichts anderes«, schrieb Hesse 1918. »Wenn der Mensch gut sein kann, kann er es nur, wenn er glücklich ist, wenn er Harmonie in sich selbst hat. Also wenn er liebt.«

Quelle und Text: suhrkamp/insel


2003-07-11

Hermann Hesse - In Calw daheim

Siegfried Greiner

Zu Hesses Jubiläumsjahr, der 125. Geburtstag jährte sich am 2.Juli 2002, erscheint das schon lang erwartete Buch von Siegfried Greiner, die Fortsetzung zu »Hermann Hesse - Jugend in Calw«. Im ersten Teil des Buches zeigt der Herausgeber anhand von Hesse-Texten von 1889 bis 1961 des Dichters »Verwurzelung« in seiner Vaterstadt.

Im zweiten Teil werden etwa 40 Frauen and Männer vorgestellt, die eine große oder kleinere Korrespondenz mit Hesse führten, wobei zwar Calw im Mittelpunkt steht, aber die angesprochenen Themen reichen weit über die Stadt and ihre Umgebung hinaus. Neben Korrespondenzen, von denen einige Briefe schon veröffentlicht sind, erscheinen bislang unbekannte Briefschreiber, wie z.B. die Übersetzerin Gertrud I. Klett, der Mitschüler and Buchhandelskollege Otto Mörike oder der »Lehrlingsgenosse« Paul Bastian.

In einem dritten Teil werden Männer vorgestellt, die den Dichter in Montagnola besuchten, einer ist sogar ein »Gerbersauer« aus Amerika, der zwar nicht persönlich, aber durch seine hinterlassene Lebensgeschichte erscheint and den Dichter zu der Aussage veranlasste: »Der Calwer Gerber Wagner war ein Prachtskerl and hat mir Eindruck gemacht.«

Das neue Buch von Greiner mit Faksimile-Wiedergaben and vielen Porträt-Fotos der Briefschreiber bringt eine Fülle neuer Einblicke in das Leben and das Werk des Nobelpreisträgers Hermann Hesse.

 

Frankfurt: R.G. Fischer, 2002

ISBN 3-8301-0405-7 SG: 59

301 pp.


2003-07-10

Stern-Serie zu Hermann Hesse als Taschenbuch

 

Birgit Lahann
Hermann Hesse. Dichter für die Jugend der Welt.
Ein Lebenbild

Gestern wurde vom Suhrkamp Verlag die 5teilige Serie von Birgit Lahann im Stern ausgeliefert
Mit vielen Fotos, z.T. farbig, und in einem etwas größeren Format als die normalen Taschenbücher dieser Reihe
Eine der letzten Entscheidungen des kürzlich verstorbenen Verlegers Siegfried Unseld, die er wegen des Erfolgs der Stern-Serie traf

Euro 9,90
ISBN 3-518-39978-0

Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach


2002-11-21
Siegfried Greiner

Hermann Hesse - In Calw Daheim
Briefwechsel und Begegnungen mit Calwer Bürgern und Freunden der Schwarzwaldstadt

Verlag R.G. Fischer
ca. 300 Seiten mit vielen Fotos
ISBN 3-8301-0405-7

... bringt bisher völlig unbekanntes Material, was Sammler sicher schätzen

(in den Buchhandlungen nur auf Bestellung)

Quelle: Hesse Editionsarhciv Offenbach


2002-09-05
[Buchdeckel: Hermann Hesse: Die Welt im Buch, Bd. III,  Frankfurt: Suhrkamp, 2002]

Hermann Hesse
Die Welt im Buch
Leseerfahrungen III
Rezensionen und Aufsätze 1917-1925

Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2002
804 S., gebunden ISBN 3-518-41341-4


Alles ist in einer einfachen, leicht eingängigen, jargonfreien Sprache verfasst, bewusst im Gegensatz zur akademisch-wissenschaftlichen Rezensionspraxis.  Statt an eine Elite richten sich diese Kritiken an ein breites Publikum, sie sind didaktisch, volkstümlich und im besten Sinn aufklärerisch.
Egon Schwarz, FAZ
Quelle und Text: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.

2002-08-28
[Cover: Hermann Hesse: Mit dem Erstaunen fängt es an,  it 2899, Frankfurt a.M. 2002]
Hermann Hesse, den der Stern in einer Artikelserie zu seinem 125. Geburtstag als „Dichter für die Jugend der Welt” bezeichnet hat, war außerordentlich vielseitig. Es gibt kaum einen Lebensbereich, zu dem er sich nicht auf originelle und zukunftsorientierte Weise geäußert hat.

Nach den Lesebüchern über Jugend und Alter, Individuation und Anpassung, über Krisis und Wandlung, Liebe und Glück, erscheinen nun in der gleichen Ausstattung in den insel taschenbüchern unter dem Titel Die Einheit hinter den Gegensätzen seine Erfahrungen mit Religionen und Mythen und unter der Überschrift Mit dem Erstaunen fängt es an seine Schilderungen über Natur und Kunst, Herkunft und Heimat. In viele, auch asiatische Sprachen übersetzt sind diese von Volker Michels zusammengestellten Themenbände zu einem ähnlich geschätzten Bestandteil seines Werkes geworden, wie Hesses berühmte Romane und Erzählungen.

Die Einheit hinter den Gegensätzen beschreibt die Wege und Umwege, die den protestantischen Missionarssohn zu einer überkonfessionellen Religiosität geführt haben. Hesse versucht hier zu ergründen „was allen Konfessionen und allen menschlichen Formen der Frömmigkeit gemeinsam ist, was über allen kulturellen und nationalen Verschiedenheiten steht, was von jeder Rasse und jedem Einzelnen geglaubt werden kann.”

Die Betrachtungen und Erzählungen des Lesebuches Mit dem Erstaunen fängt es an "aktivieren unsere Sinne, indem sie die vielfältigen, scheinbar stummen Ausdrucksformen der realen Natur und der transzendierten Natur, die wir uns in der Kunst geschaffen haben, ins Wort und Bewußtsein übersetzen, erschließen sie uns eine bislang verborgene Lebensqualität. Hesse hatte eine augerordentliche Begabung, sinnliche Eindrücke aus der Natur abzubilden. Die Anschaulichkeit seiner Schilderungen macht uns nachhaltiger als alle lautstarken Proklamationen klar, mit welchen Einbußen in der Umwelt und im persönlichen Leben die zivilisatorischen Fortschritte erkauft werden.

Weiteres

Quelle und Text: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.

2003-08-23



 

Neu:  Dieser Kalender begleitet Sie mit Gedichten, Gedanken, Aquarellen und literarischen Gedenktagen
durch das Jahr 2003

Originalausgabe, zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz
Mit farbigen Aquarellen
161 Seiten
© Frankfurt a.M.: Insel Verlag, 2002
ISBN 3-458-34546-9  € 8.0 


Quelle: Insel Verlag

2002/08/01
[Book cover: Gisela Kleine Lieber, lieber Vogel, suhrkamp taschenbuch 3373, 2002]
Gisela Kleine
Ninon Hesse
Lieber, lieber Vogel
Briefe an Hermann Hesse

ausgewählt und erläutert von Gisela Kleine
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2002
kartoniert, 619 S., ISBN 3-518-39873-3, € 16,00


Ninon Hesse (1895-1966), die Gefährtin Hermann Hesses während seiner letzten Lebensjahre, war eine außergewöhnliche Frau. Das zeigt sich einmal mehr anhand dieser Auswahl ihrer an ihn gerichteten Briefe aus fünf Jahrzehnten.

Am 23. Januar 1965 notierte Ninon Hesse,”… wie durch eine laufende Brieffolge nicht so sehr ein Bild des Schreibers entsteht, als ein Bild des Empfängers“. Das gilt auch für ihre eigenen, bisher unveröffentlichten Briefe an Hermann Hesse. Die wie eIN Tagebuch zu lesende Brieffolge beginnt 1910 mit einem Schreiben der 14jährigen Gymnasiastin aus Czernowitz an den Verfasser des Peter Camenzind — 20 Jahre später wurde sie seine Frau.

Die Briefe schildern den abenteuerlichen Weg, den die in Wien Medizin, Kunst und Archäologie studierende und seit 1918 mit dem bekannten Karikaturisten B. F. Dolbin verheiratete junge Frau einschlug. 1927 brach sie alle Brücken hinter sich ab, verkaufte ihr Elternhaus, löste ihren Wiener Hausstand auf und beschloß, den Dichter des Steppenwoif aus einer lebensbedrohenden Krise zu retten.

Die Auswahl der Herausgeberin stellt nicht nur eine spannungsreiche Liebesbeziehung dar, sondern vermittelt auch die Lebensgeschichte dieser hochgebildeten Frau, der es glückte, Eigenständigkeit und Hingabe zu verbinden und Hesse die Ausgewogenheit seines Spätwerks zu ermöglichen.

Gisela Kleine, die über das „Problem der Wirklichkeit bei Hermann Hesse“ promovierte und den Dichter dadurch persönlich kennenlernte, führte selbst