.

2008-04-28
![[Umschlag: Hermann Michels und Regina Göllner]](kubin-briefwechsel.jpg)
"Kubin gehört keineswegs zu dem Typus von
Hermann Hesse |
Gegensätzlichere Naturelle lassen sich kaum denken als das des von den Dämonien der Natur und des Menschen angezogenen Malers und Zeichners Alfred Kubin (1877-1959) und das des um Bändigung dieser Kräfte bemühten Schriftstellers Hermann Hesse (1877-1959).
In Tausenden teils visionären, teils alptraumhaften Bildern und Zeichnungen versuchte sich Kubin seine Angst vor den destruktiven Mächten der Zeitgeschichte vom Leibe zu halten, während ihnen Hesse - auch wenn sie ihn selbst bedrohten - mit seinen Dichtungen einen konstruktiven Widerstand und ein »Vertrauen in die Ordnung der Welt« entgegensetzte. »Je mehr der Mensch in der Hölle lebt«, schrieb er an Kubin 1939, »desto nötiger braucht er eine Melodie, einen Vers. ein Bild, eine Erinnerung an das, was im Moment vernichtet scheint und es doch nicht ist.«
Es war das Magnetfeld ihrer Unterschiede, das sie zusammengeführt hat. Bereits in Kubins einzigem Roman Die andere Seite erkannte Hesse das Authentische von dessen allegorischen Wachträumen und ermunterte auch in Zeiten, als der Zeichner Gefahr lief, als »entartet« ausgegrenzt zu werden, dessen Verleger, an ihm festzuhalten, denn er habe »heute nicht seinesgleichen«. Beide waren Außenseiter, die in selbstgewählter Zurückgezogenheit weitab vom zeitgemäßen Kulturbetrieb gelebt und produziert haben und in den Jahren des Nationalsozialismus Repression und finanzieller Not ausgesetzt waren: Hermann Hesse im Dorf Montagnola, Alfred Kubin im österreichischen Weiler Zwickledt bei Wernstein am Inn.
Kubin hat zahlreiche Werke der Weltliteratur illustriert. In seinen Buchbesprechungen wies Hesse immer wieder auf die Kongenialität dieser Bebilderungen mit ihren literarischen Voragen hin, bis sich ab 1928 ein fast lebenslanger Briefkontakt zwischen beiden entwickelte. Im Vordergrund dieser Korrespondenz stehen ihre Antworten auf die Zeitgeschichte, die bei Hesse vom Steppenwolf über Die Morgenlandfahrt (für die Kubin die Titelillustration beigesteuert hat) bis zu seinem Alterswerk Das Glasperlenspiel reichen. (Klappentext) |
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2008
ISBN 978-3-518-41941-0, gebunden,
Umschlag: Hermann Michels und Regina Göllner
Umschlagfotos: © Deutsches Literaturarchiv, Marbach a.N. (Alfred Kubin)
Martin Hesse, © Suhrkamp Verlag (Hermann Hesse)
Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach
2008-04-23

Theodorou, Panagiota Übergangsriten in Hermann Hesses Erzählen Eine Studie zu Siddhartha sowie Narziß und Goldmund. 225 S. München: iudicium, 2008. (Schriftenreihe des Instituts für Fremdsprachenphilologie, hrsg. v. Hans-Günther Schwarz [u.a.] – Zugl.: Heidelberg, Univ., Diss., 2007. – ISBN 978-3-89129-862-6
„Sich über die ‚Hesse-Abstinenz’ der deutschen Literaturwissenschaft hinwegsetzend, leistet die vorliegende Studie eine umfassende Darstellung eines bisher unberücksichtigten kulturellen Konzepts in Hesses Texten. Sie verfolgt die narrative Inszenierung von Übergängen, die der Held im Laufe seiner Entwicklung durchläuft, als einer besonders prominenten Form des Rituals, die sowohl in ihrer erzähltechnischen Präsentation, als auch in ihrer kulturhistorischen Relevanz dargestellt werden. Grundlegend dafür ist das Dreiphasenstrukturmodell des ,Übergangsrituals', das der Ethnologe A. van Gennep (1873-1957) in seiner Studie zu Les rites de passage (1909) herausgearbeitet hat. Prägend für die narrative Struktur sind Rituale besonders in den Romanen Siddhartha (1922) sowie Narziß und Goldmund (1930), in denen die Rituale die ganze Erzählstruktur bestimmen. So zeigt sich, dass alle Übergangsszenen eine rituelle Rahmung haben. Darüber hinaus werden in dieser Studie wichtige Begriffe, Positionen und Konzepte der Ritualwissenschaft insgesamt (z.B. Dreiphasenschema, Communitas, Liminalität, usw.) und einzelner Ritualwissenschaftler (A. van Gennep, V. Turner, R. Grimes, E. Neumann u.a.) auf ihre Relevanz für Hesses Erzählen untersucht.“ (Klappentext) |
Quelle: M. Limberg
2007-10-21

Insel-Kalender für das Jahr 2008
Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz
mit farbigen Aquarellen
insel taschenbuch 3291
Frankfurt a.M. und Leipzig: Insel Verlag, 2007
ISBN 978-3-458-34991-4 161 pp.
Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.

Meine noble Ruine - La mia nobile rovina
Hermann Hesse in Casa Camuzzi
Mit zweisprachigem Text
Herausgegeben von Regina Bucher
Montagnola: Fondazione Hermann Hesse, 2007
Schöne Ausgabe, reich bebildert, kartoniert, 60 pp
ISBN 88-89462-09-4
(online shopping)
Sonst: info@hessemontagnola.ch
oder: www.hessemontagnola.ch
Quelle: Hesse Editionsarchiv Volker Michels, Offenbach am Main
2007-09-10

Stufen des Ich-Seins
von
Jian Ma
Untersuchungen zur "Ich"-Problematik bei Hermann Hesse
im europäisch-ostasiatischen Kontext
182 Seiten, Erscheinungsjahr 2007
ISBN 978-3-8325-1542-3
Preis € 39.00
Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach
2007-09-07
Calw. Hermann Hesses Gerbersau
von
Herbert Schnierle-Lutz
soeben erschienen
mit alten Stadtansichten und Referenzen zum Werk
[ca.] 90 Seiten, ISBN 978-3-939148-08-1
Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach
2007-09-07

Hermann Hesse
Weihnachten
Ausgewählt und mit einem Nachwort von Volker Michels
| Es sind vor allem Kindheitserinnerungen, die sich für Hermann Hesse mit Weihnachten verbinden. Je älter er wurde, desto mehr störte ihn die geschäftstüchtige Rührseligkeit, die das "Fest der Liebe" zunehmend bestimme. Ein Zwiespalt Ehrfurcht und Ablehnung durchzieht Hesses gesammelte Betrachtungen und Erinnerungen, die er zu diesem "trotz allem Schwindel noch immer wunderbaren Fest" geschrieben hat. |
Neue Weihnachtsbücher in gebundenen Geschenkausgaben
it 3302. Etwa 120 Seiten
ca. € 6,- (D), € 6.20 (A)
978-3-458-35002-6
WG: 1115
October 2007
Quelle und text: Das schöne insel taschenbuch, Okt 2007-März 2008
2007-09-07

[Abb. frühere Auflage]
Betrachtungen und Gedichte
Erweiterte Neuauflage
Februar 2008
mit einigen zusätzlichen Texten und durchweg neuen Bildern
Hg. Volker Michels
| Von den Wolken und ihren wandlungsfähigen und ungebundenen Farb- und Formenspielen war Hermann Hesse zeitlebens dasziniert. In zahlreichen Gedichten, Betrachtungen und Naturbeschreibungen hat er den Zauber dieser Himmelserscheinungen darzustellen und zu deuten gewusst. Dieser mit Illustrationen versehene Band versammelt die schönsten dieser Texte. |
it.3332. Etwa 180 Seiten
ca. € 9,- (D), € 9,30 (A)
978-3-458-35032-3
Quelle und Text: Das schöne insel taschenbuch, Oct 2007-März 2008
2007-07-05
„Wenn ich einmal das Glück hätte, Sie zu sehen.“ Der Maler Günter Machemehl im Brief-wechsel mit Hermann Hesse 1933-1962. Hrsg. u. eingel. v. Ingrid Jenett-Machemehl, Erwin Jenett u. Jürgen Graap. 160 S. m. zahlr. Farbabb. Dresden: Verlag der Kunst 2007. ISBN 3-86530-081-2 16,95€ Ivan, Mathias: Hermann Hesse in Montagnola. Berlin: Edition A B Fischer 2007. 32 S. [Reihe Menschen und Orte] ISBN 978-3-937434-16-2 € 6,-- Moritz, Julia: Die musikalische Dimension der Sprachkunst : Hermann Hesse, neu gelesen. Würzburg : Königshausen & Neumann 2007. 360 S. [Epistemata : Reihe Literaturwissen-schaft; Bd. 603] Zugl.: Hamburg, Univ., Diss., 2005. ISBN 3-8260-3641-7 € 49,80 Bieliková, Mária: Bipolarität der Gestalten in Hermann Hesses Prosa: die Romane "Demian" und "Der Steppenwolf" vor dem Hintergrund der daoistischen Philosophie. Hamburg : Kovac 2007. XVIII, 128 S. [Schriftenreihe Studien zur Germanistik; Bd. 23] Zugl.: Bratislava, Univ., Diss., 2004. ISBN 3-8300-2853-9 € 48,-- |
Quelle: Michael Limberg
2006-07-19

"Man bringt von jedem Besuch in Italien ein unschätzbares Kapital mit, das sich auch äußerlich gut verzinst. Man holt sich da eine Frische und Freiheit und zugleich einen inneren Besitz an Freude und Schönheit, der alles aufwiegt." Hermann Hesse |
Bilder aus der Toskana. Von Florenz bis Siena
Betrachtungen, Reisenotizen, Gedichte und Erzählungen
Ausgewählt und mit einem Nachwort versehen von Volker Michels
Frankfurt a.M./Leipzig: Insel Verlag, 2006
insel taschenbuch 3195
ISBN 3-458-34895-6 --- 145 pp.
Quelle: Hesse Editionsarchiv
2006-07-19

Dorothée Gommen
Polaritätsstrukturen im Werk Hermann Hesses
München: Martin Meidenbauer, Verlagsbuchhandlung, 2006
ISBN 3-89975-580-4 --- kartoniert --- 211 pp.
Polarität ist ein Stichwort unserer Zeit. Gerade zu Beginn des 21. Jahrhunderts wird die übergreifende Relevanz und Brisanz der Polaritätsthematik immer deutlicher. Fanatismus und Extremismus sind global existierende Bedrohungen - man denke etwa an den Nahost-Konflikt, an die zahlreichen weltweiten Krisenherde und Terroranschläge.
Hermann Hesses durch Weltoffenheit, Humanität und Toleranz geprägtes Werk eröffnet hier neue Denk- und Handlungsmuster. Die eindringliche Botschaft, dass sinnerfülltes Leben zwischen den Extremen stattfindet, im „Sowohl-als-auch" der Kulturen, Religionen und Weltanschauungen, zieht sich durch das gesamte literarische Werk des Nobelpreisträgers. In der vorliegenden Arbeit werden erstmals lyrische, epische und dramatische Werke des Autors konkordanzartig durch close reading parallel erschlossen und die mannigfaltigen inhaltlichen und strukturellen Polaritäten unter entstehungsgeschichtlichen und gattungsspezifischen Gesichtspunkten kritisch analysiert. |
Quelle: Hesse Editionsarchiv
2006-07-18

Hgg. von Regina Bucher und Wolfgang Schopf
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2006
ISBN 3-518-45784-5
204 pp. kartoniert , €10 [D]
»Oder sollen wir beide zusammen einen neuen Verlag anfangen?« Hermann Hesse an Peter Suhrkamp, 14. April 1950
Der Suhrkamp Verlag entsteht 1950 in der Konstellation von sich kreuzenden Beziehungen zu Hermann Hesse:
Hesse tritt in den neuen Verlag ein, nachdem Peter Suhrkamp ab 1933 den Geist des Berliner S. Fischer Verlags und dessen Autor Hesse gegenüber den Nationalsozialisten verteidigt hatte; die Schweizer Kaufmanns- und Mäzenatenfamilie Reinhart steuert wegen ihrer Freundschaft mit Hesse dem Unternehmen Kapital bei und wird Gesellschafter des Verlags; Siegfried Unseld zieht 1948 als Student die Aufmerksamkeit Hesses mit einer Rezension des Glasperlenspiels auf sich, schließt 1951 seine Promotion über ihn ab und wird Hesses Werk von 1952 an ein halbes Jahrhundert lang betreuen und ihm weltweite Wirkung verschaffen. Das Zusammenspiel aller Beteiligten war die Bedingung für den Aufstieg des Verlags und seines Autors Hermann Hesse. Nun liegen erstmals die Dokumente des »Dienstes an der gemeinsamen Sache« gebündelt vor, aus den Quellen von Hermann Hesse, aus denen von Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld, aus denen von Georg und Peter Reinhart. Ihre Geschichte wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptfiguren erzählt, zudem in der Chronik 1903 bis 2006 der Beziehung Hesses zu seinen deutschen Verlegern, in einer Auswahl von ca. 110 Abbildungen und in Texten von Hermann Hesse, Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld selbst. (Klappentext des Verlags) |
Quelle: Hesse Editionsarchiv
2006-07-12

2006-07-11
Budapest 2005
1. Internationale Hermann-Hesse-Gedenkkonferenz in Ungarn

Hermann Hesse. Humanist und Europäer
Hgg. von Gábor Kerekes und Orsolya Erdody
INHALT
Vorwort 7
Eröffnungsworte des Präsidenten des Ungarischen Schriftsteller- verbandes, Márton Kalász 9
Grußwort des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Wilfried Gruber 12
Grußwort des Dekans der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der ELTE, Karl Manherz 14
Studien
Regina Bucher: „Und auch die Tessiner liebe ich sehr [...]" - Hermann Hesse und die Tessiner 19 Orsolya Erdödy: „Statt Kosmos Chaos, statt Ordnung Wirrnis" - Zu einem Tagebuchblatt von Hermann Hesse 28 Miklós Györffy: Hesse als Glasperlenspieler 38 Géza Horváth: Die Funktionen der Handlungsstruktur im Glasper- lenspiel am Beispiel der drei Lebensläufe: Der Regenmacher, Der Beichtvater und Indischer Lebenslauf 46 Peter Huber: Dichtung als Konfession. Der Hesse der 20er Jahre 56 Gäbor Kerekes: Hermann Hesses Rezeption in Ungarn bis ins Jahr 2002 77 Ursula Klingenböck: Pictura - Mythos - (literarischer) Typus. Die Darstellung Frederic Chopins in ausgewählten Schriften Hermann Hesses 97 Volker Michels: „Auf den Einzelnen kommt es an!" Zur Aktualität von Hermann Hesse 120 Uli Rothfuss: „Seit ich zurückdenken kann, hat es ihn gegeben." Schriftsteller und Hermann Hesse 135 Marco Schickling: Hermann Hesse als Leser und Rezensent 148 László V. Szabó: Hermann Hesse, der „gute Europäer" 161 |
Budapester Beiträge zur Germanistik Nr. 49
ISBN 963 463 818x, ISNN 0138 905x --- 184 pp
Quelle: Hesse Editionsarchiv Ofb
2006-07-10

Table of Contents
INGO CORNILS AND OSMAN DURRANI: INTRODUCTION 7 Thomas Feitknecht (Bern): "International, mit Schweizer Etikette". Hermann Hesses Schweizer Jahre: politisch, geographisch, literarisch 13 Jörg Drews (Bielefeld): "...bewundert viel und viel gescholten...": 21 Hermann Hesses Werk zwischen Erfolg und Mißachtung bei Publikum und Literaturkritik Martin Swales (London): New Media, Virtual Reality, Flawed 33 Utopia? Reflections an Thomas Mann's Der Zauberberg and Hermann Hesse's Der Steppenwolf Agnes Cardinal (Kent): Teaching Hermann Hesse's Der Steppenwolf. 41 Some Reflections an Readers' Responses Frederick A. Lubich (Norfolk, VA): Hermann Hesses Narziß und 49 Goldmund oder "Der Weg zur Mutter": Von der Anima Mundi zur Magna Mater und Madonna (Ciccone) Andreas Solbach (Mainz): Dezisionistisches Mitleid: Dekadenz 67 und Satire in Hermann Hesses Unterm Rad Angelika Rauch-Rapaport (London): The Melancholic Structure 83 of the Mind: The Absence of Object Relations in the Work of Hermann Hesse Colin Riordan (Newcastle): Hermann Hesse and the Ecological 95 Imagination Volker Michels (Frankfurt/M.): "Auf den Einzelnen kommt es an!" 107 Zur Aktualität von Hermann Hesse Marco Schickling (Eltville): Hermann Hesses Literaturkritik der 121 dreißiger Jahre Jefford Vahlbusch (Eau Claire, WI): Toward the Legend of Hermann 133 Hesse in the USA Nicoläs Jorge Dornheim (Mendoza): Zweimal Herman(!) Hesse: 147 Argentinische Hesse-Rezeption im Abwind? Hans J. Hahn (Oxford): Störfälle, oder Probleme des integrierten 159 Außenseiters, in den pädagogischen Romanen Hermann Hesses und in Carsten Probsts Träumer Stefan Gullatz (Heidelberg): Demian and the Lacanian Gaze 173 C. Immo Schneider (Ellensburg, WA): Hermann Hesses Das 187 Glasperlenspiel: Roman oder Essay? Versuch einer literarischen Gattungsbestimmung Rüdiger Görner (London): Letzte Lieder: Zur Sprache des Späten in 205 der Lyrik Hermann Hesses
Notes an the Editors 221 |
Edited by Ingo Cornils and Osman Durrani Amsterdam/New York: Rodopi, 2005 ISBN 90-420-1606-X ------221 pp. hard-cover |
Quelle: Hesse Editionsarchiv Ofb
2006-04-15

Hermann Hesse
Briefwechsel mit seinem Psychoanalytiker
Josef Bernhard Lang
1916 - 1944
Hsg. Thomas Feitknecht
Frankfurt: Suhrkamp, 2006
445 S. - ISBN 3-518-41757-6
Quelle: Michael Limberg
2006-04-15

Hugo Ball
Hermann Hesse
Sein Leben und sein Werk
Hsg. Volker Michels
Göttingen: Wallstein, 2006
247 pp. - ISBN 10:3-89244-780-2
Außer der Biographie im Text der Erstausgabe enthält sie u.a.:
|
Quelle: Michael Limberg
2006-02-25

Budapester Beiträge zur Germanistik 2005
Hermann Hesse - Humanist und Europäer
Quelle: Michael Limberg
2005-12-24

Marco Schickling
Hermann Hesse als Literaturkritiker
(Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg)
Hermann Hesse (1877–1962) war ein bedeutender, einflußreicher und beliebter Literaturkritiker. Er war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der profiliertesten und engagiertesten Vermittler zwischen Autor und Leser, ein professioneller Anwalt der Literatur und des Lesens. In rund 60 Jahren verfasste er 3365 Buchkritiken. Erst seit neuestem liegt dieser journalistische Teil seines Œuvres in einer fünfbändigen Edition vor – und steht damit endlich auch der germanistischen Forschung zur Verfügung. Die Studie macht erstmals deutlich, welche Rolle das selbstgewählte, weitgehend freiberuflich ausgeübte "Amt" im Leben Hesses spielte. Sie deckt die Mechanismen auf, mit denen es dem Dichter gelang, für Bücher und das Lesen, für eine buchstäbliche Selbsterziehung und Bildung zu werben. Seine pädagogischen Intentionen fanden ihre Entsprechung in einer geschickten Selbstvermarktung und Platzierung im Pressebetrieb. Art, Umfang, Wirkung und Dauer seiner literaturkritischen Tätigkeit werden ebenso untersucht wie die journalistischen Formen, mit denen er arbeitete. Damit ist die vorliegende Arbeit ebenso ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Literaturkritik wie zur Biographie von Hermann Hesse.
|
Quelle und Text: Marco Schickling
2005-12-14
Hermann-Hesse Jahrbuch
Band 2
im Auftrag der
Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft

Hrsg. v. Professor Dr. Mario Ponzi
(Universität Rom)
Erschienen bei Niemeyer Verlag. Tübingen, 2005
Siehe HHP Magazin für Weiteres
Quelle: Prof. Ponzi
2005-08-27

Hermann Hesse Insel -Kalender für das Jahr 2006
Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz
mit farbigen Aquarellen und Texten von Hesse
Frankfurt a.M. und Leipzig: Insel Verlag, 2005
ISBN 3-458-34828-X €8,50 163 pp.
Quelle: HEA Ofb
2005-07-26

Herausgegeben von Volker Michels
Etwa 280 Seiten, Leinen
Großformat: 23 cm x 29 cm
ca. € 52,-
Auslieferung Oktober 2005
ISBN 3-518-41730-4
"Nicht das ich mich für einen Maler hielte, aber das Malen ist wunderschön.
Man hat nachher nicht, wie beim Schreiben, schwarze Finger, sondern rote und blaue."
(Hermann Hesse)
Das Doppeltalent als Maler und Dichter teilt Hermann Hesse mit vielen seiner Schriftstellerkollegen, so u. a. mit Goethe, Gottfried Keller und Adalbert Stifter, mit Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz, Henry Miller, Peter Weiss und Günter Grass. Seit seinen autodidaktischen Anfängen im Ersten Weltkrieg, die dem damals Vierzigjährigen eine schwere Krise zu überwinden halfen, hat Hesse bis ins hohe Alter etwa 2000 Aquarelle gemalt. Die meisten von ihnen sind Liebeserklärungen an die farbenfrohen Landschaften seiner Tessiner Wahlheimat und ihren damals noch unerschöpflichen Reichtum an zauberhaften Motiven. Im Verlauf der letzten beiden Jahrzehnte ist es geglückt, einen Großteil dieser Bilder aufzufinden und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In mehr als fünfzig Ausstellungen in den USA, Kanada, Australien oder Japan und den europäischen Ländern haben sie sich als Publikumsmagneten erwiesen. Unser Band enthält die bisher umfassendste Auswahl der schönsten bildnerischen Arbeiten des Dichters. In ihrer farbigen Leuchtkraft haben diese Blätter etwas Saftiges und Lebensbejahendes, gerade weil sie, wie oft in der Kunst, einem eher melancholischen Lebensgefühl entstammen. Der mehr als 200 Reproduktionen und einen einführenden Essay von Volker Michels enthaltende Band ist das reichhaltigste und repräsentativste Werk über Hermann Hesse als Maler. Hermann Hesse Spiel mit Farben. |
Quelle und Text: Werbeprospekt, HEA, Offenbach
2005-07-22
"Liebes
Herz!"
Briefwechsel mit seiner zweiten Frau Ruth

Herausgegeben von Ursula und Volker Michels
Mit zahlreichen Abbildungen
Etwa 850 Seiten. Gebunden
ca. € 29.80
Auslieferung: Oktober 2005
ISBN 30518-41725-8
| Auf drei Ehen hat sich der eher bindungsscheue Hermann Hesse im Lauf seines Lebens eingelassen, jedesmal mit Vorbehalten, die von Ehe zu Ehe größer wurden. Von diesen »Anpassungsversuchen an das Bürgerliche«, wie er das Verheiratetsein nannte, ist bisher wenig bekannt geworden. Am meisten wissen wir über die erste Ehe mit Maria Bernoulli, mit der Hesse drei Söhne hatte, sowie über die dritte und dauerhafteste mit Ninon Ausländer. Fast nichts wußten wir bisher über seine kürzeste und leidenschaftlichste Verbindung mit der 20 Jahre jüngeren Sängerin Ruth Wenger. Hesse hatte sie 1919 kennengelernt und 1924 geheiratet, in einer der spannungsreichsten Phasen seines Lebens. Die etwa 500 überlieferten Briefe illustrieren die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg mit dem expressiven Neubeginn der Klingsor -Novellen, der Entstehungszeit des Siddhartha bis hin zur zeit- und selbstkritischen Epochenbilanz Der Steppenwolf .
Wie hoffnungsvoll ihr Verhältnis begann, war bisher nur aus dem Liebesmärchen Piktors Verwandlungen bekannt. Doch die drei Jahre dauernde Ehe erwies sich als Enttäuschung für die junge Frau und den Dichter. Dieser bis zu Hesses Tod nicht abbrechende Dialog ist ein bewegendes und aufschlußreiches Zeugnis dafür, warum alle erotische Anziehung den Bedingungen einer Künstlerehe nicht standhalten konnte. (Klappentext des Verlags) |
Quelle: HEA Offenbach
2005-07-08

Auslieferung demnächst
ISBN 3-518-41692-8
Quelle: HEA
2005-06-24

Lieder
und Larifari: Hermann Hesse und Otto Blümel
Eine Künstlerfreundschaft
Bearbeitet von Roland Stark
Herausgegeben von Ute Hübner

Für
die Ausstellung im Hermann-Hesse-Höri-Museum Gaienhofen
14. Juni bis 18. September 2005
und
Galerie des Marktes Garmisch-Partenkirchen im Kurhaus Garmisch
4. Dezember 2005 - 29. Januar 2006
© 2005 Hermann-Hesse-Höri-Museum Gaienhofen
ISBN 3-9808992-1-7
59 Seiten, broschiert, mit 37 z.T. farbigen Abbildungen
die vielfach aus Privatbesitz stammen
Umschlagabbildung (Scherenschnitt) und Gepäck-Zeichnung von Otto Blümel
Quelle: Hesse Editionsarchiv (HEA)
2005-06-07
12. Internationales Hermann-Hesse-Kolloquium
in Calw 2004
Referate
herausgegeben von
Michael Limberg

©
Stuttgart: Staatsanzeiger Verlag,
2005
ISBN 3-929981-51-3
Umschlagzeichnung:
Gunter Boehmer
© Fondazione Ursula & Gunter Boehmer, CH-6925 Gentilino/TI
Aus dem Inhalt
Arnold Stadler "Hesse, Der Steppenwolf und ich, wir drei"
Rudolf Probst "Von der Handschrift zum Typoskript: Transformationen von Hesses Steppenwolf"
Volker Michels "Anarchistische Abendunterhaltung. Eintritt kostet den Verstand. Der Steppenwolf in Basel und Zürich. Ein Kaleidoskop aus Selbstzeugnissen Hermann Hesses"
Peter
Huber
Rudolf Koester "Hermann Hesses Steppenwolf im Urteil seiner Zeit und der Folgezeit"
Enikö Riskó „... in unsrer Zeit ein hoffnungsloser Outsider. Außenseitertum in Hermann Hesses Steppenwolf"
Friedhelm Brusniak "Hesse und Mozart"
Irmgard Yu-Gundert "Hermann Hesses Stufenlehre im Steppenwolf"
Ralph Freedman "Der Steppenwolf: Gedicht von einer symbolischen Stadt"
Raminta Gamziukaitè-Mažiulienè "Hermann Hesse im Baltikum" |
Quelle: Michael Limberg
2005-06-03

Hg. Regina Bucher
Fondazione Hermann Hesse
Montagnola
ISBN 88-89462-01-9 99 pp.
Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach
2005-06-03

Hg. Mauro Ponzi
im Auftrag der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft
Tübingen: Max Niemeyer, 2004
ISBN 3-484-60469-7 200 pp.
Quelle: Hesse Editionsarchiv
2005-04-03
(2005-12-24)

Michael Limberg
Hermann Hesse
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2005
(Suhrkamp Basisbiographie 1)
160 Seiten - € 7,90
Quelle: M. Limberg
2004-12-22
Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz
Insel Verlag
ISBN 3-458-34746-1
€ 8.50
Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach
2004-07-07

Mit Bildern von
Pieter Jos van Limbergen
und einem Nachwort von
Siegfried Unseld
Nicht so neu aber schöne Geschenkausgabe im Großformat mit vielen Farbfotos
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1994
ISBN 3-518-40602-7
Quelle: Hesse Editionsarchiv
2004-06-29

Georg Günther
Hesse-Vertonungen
Deutsches Literaturarchiv
Deutsche Schillergesellschaft Marbach
Verzeichnisse-Berichte-Informationen
31 (2004) Bestandskataloge der Musikaliensammlung
Hg. Michael Davidis
ISBN 3-933679-89-3, 590 pp.
Quelle: Deutsches Literaturarchiv Marbach
2004-06-24

Kulturwissenschaftliche
Facetten einer
literarischen Konstante im 20. Jahrhundert
Dieser Band versammelt die Beiträge der ersten akademischen Tagung über Hermann Hesse in Deutschland, die 2002 anlässlich seines 125. Geburtstages von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veranstaltet wurde. Im Ausland ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem weltweit wohl einflußreichsten deutschsprachigen Autor des 20. Jahrhunderts ungleich lebhafter als in seinem eigenen Sprachgebiet. Das Mainzer Kolloquium war der längst fällige Auftakt, um diese Lücke zu schließen. [Weiteres] |
Originalausgabe Suhrkamp
Taschenbuch st3609
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2004
ISBN 3-518-45609-1, 453 pp. €14
Quelle: Hesse Editionsarchiv
2004-06-23

Im Dezember 1920 haben sie sich erstmals im Tessin getroffen: Hermann Hesse, der 1919 in die Südschweiz gezogen ist, um einen persönlichen and künstlerischen Neuanfang zu wagen, and Emmy Hennings mit Hugo Ball, die, enttäuscht von den politischen Wirren and konservativen Tendenzen im Nachkriegsdeutschland, entschlossen sind, unter südlichen Himmeln ihre »Flucht aus der Zeit« anzutreten. Das exzentrische Paar, das in der Berliner and Münchener Boheme Aufsehen erregt and 1916 mit der Gründung des »Cabaret Voltaire« in Zürich den Dadaismus begründet hat, und der Autor des Demian entdecken nicht nur gemeinsame Interessen, sondern auch eine spontane Sympathie füreinander, die eine lebenslange Freundschaft stiftet.
Ihre Briefe berichten von den Bedingungen ihres Schreibens, von Schreibblockaden, Reiseeindrücken and Begegnungen mit Menschen, die die kontroverse Kulturszene der zwanziger Jahre prägen. Sie belegen heftige Diskussionen um Religion and Psychoanalyse and dokumentieren auch erstmals die Beziehung Hesses zu seiner zweiten Frau Ruth Wenger von der »Klingsorzeit« bis zur Scheidung 1927. Nicht zuletzt ist der Briefwechsel eine Fundgrube für die Entstehungsgeschichte von Hesses indischer Dichtung »Siddhartha« bis zu seinem »Steppenwolf«, von Henningss’ sensitiver Lyrik und Prosa sowie Balls zeitkritischen und theologischen Werken – und dem schönsten Zeugnis der Freundschaft, seiner Biographie Hermann Hesses zu dessen fünfzigstem Geburtstag. (Klappentext) ***
»Es ist diesem wunderlichen Paar, Hugo und Emmy, gelungen, anderthalb Jahrzehnte lang in ihrem Schreiben und in ihrem Leben eins der aufregendsten Phänomene des geistigen Deutschland hinzustellen, ohne daß dies Deutschland irgend davon Notiz genommen hätte ... Mancher Leser wird erschrecken, wenn er von der harten Not dieses Lebens erfährt, und wird bewundern, wie edel diese Not getragen wird, mancher andere wird auch etwas von der holden Spielerei und Poesie dieses bei aller Strenge so anmutigen Geistes empfinden, und viele werden etwas spüren von der Magie, die es diesen beiden frommen Kindern ermöglicht hat, inmitten von Hunger, Krankheit, Tod und Vereinsamung ihre Tage und ihre Briefe mit soviel Musik und Grazie zu erfüllen.« Hermann
Hesse (1930)
|
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2003
ISBN 3-518-41467-4, 613 pp.
Hg. Bärbel Reetz
Quelle: Hesse Editionsarchiv
2004-06-22

Dieser 15. Band der
Gesamtausgabe mit Hesses politischen Schriften ist grade fertiggestellt worden
und wird Ende Juni an die Buchhandlungen ausgeliefert.
Quelle: Hesse Editionsarchiv
2004-05-03
Von "Siddhartha" zum "Steppenwolf":
Fremdheitserfahrung und Weltethos bei Hermann Hesse
Sareika Rüdiger (Hg.)
Tagungsbericht der Evangelischen Akademie Iserlohn
Iserlohn: Institut für Kirche und Gesellschaft, 2004
146 pp - € 10.00
Quelle: h.weber@kircheundgesellschaft.de
2004-04-04
| Uraler
Hermann Hesse-Tage 2002 Jürgen Wolff (Hrsg.) Das Buch dokumentiert alle Vorträge der Hermann Hesse-Tage 2002 in Jekaterinburg an der Pädagogischen Universität, an der Gorki Universität, an dem Colleg Krasnoufimsk sowie an den Jekaterinburger Schulen. Auswahl
aus dem Wolff, Jürgen. "Hermann Hesse und seine Heimatstadt Calw/Gerbersau: die Entstehung und Entfaltung einer poetischen Phantasie", S.8-23. Prijma, Nadeshda. "Über Hesses Roman Unterm Rad" Gerasimenko, Natalja. "Hermann Hesse als Schriftsteller der Moderne" Kutscherjawenko, Maria. "Der Roman Der Steppenwolf in der russischen Kritik" Bushukowa, Tatjana. "Hermann Hesse und seine Lyrik" Ljubavina, Jelena. "Hesse und die Musik" Schidko, Natalja. "Fernöstliche Motive im Roman von Hermann Hesse Das Glasperlenspiel" Decker, Andreas: "Jenseits des 'feuilletonistischen Zeitalters': Geschichtsphilosophie in Hesses Glasperlenspiel 13 Hesse-Gedichte in russischerÜbersetzung - Beiträge aus dem Übersetzerwettbewerb der Schulen Sonderdruck der Staatlichen Akademie für Lehrerfortbildung GmbH, Calw in Verbindung mit der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft. 124 S. € 10,-- incl. Porto. Zu beziehen über: Internationale Hermann-Hesse-Gesellschaft Calw c/o Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen Schillerstraße 8, 75365 Calw
Für Juni angekündigt: Solbach, Andreas (Hrsg.): Hermann Hesse und die Moderne. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2004. (Ergebnisse der internationalen Fachtagung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz v. 3.-6.10.2002.) |
Quelle: Michael Limberg, Düsseldorf
2004-02-15
NEUERSCHEINUNG

Beate Petra Kory
Hermann
Hesses Beziehung zur Tiefenpsychologie.
Traumliterarische Projekte.
Hamburg: Verlag Dr. Kovac, 2003.
€
89,00 (ISBN 3-8300-1171-7)
Zugl.: Bukarest, Univ. Diss. 2003. 307 S.
Quelle: Michael Limberg
2003-09-10
Between the Perils of Politics
and the Allure of the Orient2003
Moral conviction, not political inclination, determined Hermann Hesse's participation in German sociopolitical matters. The belief that artists, the ever-alert guardians of human values and cultural heritage, were society's admonishing conscience, determined Hesse's sociopolitical engagement, fashioned his considerable body of political articles, and made him a chronic persona non grata in Germany. It was likewise not the spiritual lure of the Orient that drew Hesse eastward - for him, the East was less a spiritual journey than an aesthetic adventure. Although Hesse remained a Westerner in thought and belief, his art acquired an enriching exotic cast and his essays and reviews an added Eastern dimension.
This bipartite study focuses upon these two evolving major engagements - Hesse's continuous adult sociopolitical involvements and his lifelong preoccupation with Eastern thought and belief, both firmly rooted in his family's passionate Pietist dedication to the service of God and humankind - and their impact upon both Hesse and his writings.
This is a thoroughly scholarly study and a welcome update on Hesse research in the best tradition of Professor Mileck's previous, invaluable discerning contributions to the study of Hesse's life and works!
HHP
Contents
Foreword
Part I
THE ARTIST AND POLITICS
Hesse's Sociopolitical Involvements
and the RepercussionsProlegomena 3
The Monarchy and Pietism 8
The First World War: Seduction and Reaction 17
Social and Political Involvements during the Weimar Republic 28
The Third Reich: Silence and Defamation 33
Renewed Social and Political Involvements 38
after the Second World War
Celebrity and Notoriety 42
Flirtation with Communism 45
East Germany's Courtship 52
America, Russia, and the Future 59
Elder Literary Statesman 61Notes 65
Selected Bibliography 81
Part II
HESSE AND INDIA
Acclaim and Disclaim
Scholarship to Date
Prelude 87
Dissertations 89
Articles 108
Summation and Addendum 123
Eastward-Ho
Early Exposure to India 127
Introduction to India's Religious Texts 130
Hesse and China 135
Abortive Trip to the East 136
New Possibility: From Self-Denial to Self-Assertion 139
Early Indian Tales 141
Siddhartha: Genesis 144
Siddhartha: Eastern Manner and Western Matter 149
The Years Following Siddhartha 152
India's Literary-Aesthetic Attraction 155
Das Glasperlenspiel: Indischer Lebenslauf 15Contents ix
Zen Buddhism 162
Summation and Addendum 163Notes 165
Selected Bibliography 181
Index of Hesse's Works 187
Index of Names 191
Index of Subjects 195
New York: Peter Lang, 2003
www.peterlangusa.com
(Caution: As of 9/29/03 the URL for Peter Lang, USA, has not yet been updated to include this book)Berkeley Insights in Linguistics and Semiotics
Irmengard Rauch, General Editor, Vol. 55ISBN 0-8204-6790-1
Quelle/Source: Hesse Editionsarchiv Offenbach
2003-08-12
Zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz
Mit einem Vorwort von Volker Michels
Frankfurt a.M.: Insel Verlag, 2003
ISBN 3-458-17153-3, 191 pp., gebunden, Leinen
Quelle: Hesse Editionsarchiv
2003-07-19
![]()
Bisher sind lieferbar die Bände 1-12, 16-18
Die Bände 13, 14 und 19 sind in der Herstellung
und voraussichtlich ab Spätsommer oder Herbst lieferbarSiehe auch die Rezension von Klaus Bellin
im Neuen Deutschland vom 2. Juli 2003Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.
2003-07-19
mein Hermann Hesse -
Eine Hommage
Eingeleitet und herausgegeben von Uli Rothfuss
Berlin: Quintessenz Verlag (ed.q), 2002
Titelblatt und 32 Hesse Studien: © Gunther Böhmer - Berlin
ISBN 3-86124-550-7 (224 pp.)
35 Autoren der Gegenwart über ihr Verhältnis zu Hermann Hesse,dem meistgelesenen Dichter deutscher Sprache:
Josiane Alfonsi, Jürg Ammann, Arnfrid Astel, Volker Braun, Manfred Chobot, Karin Clark, Volker Demuth, Hugo Dittberner, Werner Dürrson, Ota Filip,Walter Helmut, Fritz Zaradachet, HajoLudwig Harig, Lukas Hartmann, Nigar Hasan-zadeh, Eveline Hasler, Günter Herburger, Josef Hruby, Márton Kalász, Wulf Kirsten, Günter Kunert, Merka Metowa, Klaus Modick, Stefan Monhardt, Safeta Obhodjas, Sibila Petlevski,Ard Posthuma, Roland Reutenauer Uli Rothfuss (Hrsg.), SAI D, Friedrich Schorlemmer, Shain Sinaria, Miral al-Tahawi, Barbara Traber, Roland Verra, Leo Wintgens
Quelle und Text: Quintessenz Verlag
2003-07-18
Hermann Hesse
Nur wer liebt, ist lebendigFrühe Liebesgeschichten
Mit einem Nachwort herausgegeben von Volker Michels
Frankfurt: Suhrkamp/Insel, Januar 2003
ISBN 3-458-06701-9 125 pp.
Ein knappes Fünftel aller Erzählungen Hermann Hesses sind Liebesgeschichten, und nahezu jedes zehnte seiner Gedichte ist ein Liebesgedicht. Auswahlbände mit den schönsten dieser Texte hat Volker Michels unter dem Titel »Liebesgeschichten« als suhrkamp taschenbuch 2400 und unter dem Titel >Wunder der Liebe. Liebesgedichte« als insel taschenbuch 1163 vorgelegt. Doch damit ist dieses Thema keineswegs erschöpft. Die erste Gesamtausgabe Hermann Hesses enthält darüber hinaus noch fünf weitere Liebesgeschichten aus dem Nachlaß des Dichters. Es sind frühe Erzählungen aus den Jahren 1900 bis 1909, die in den vorliegenden Sammelband aufgenommen wurden. Dazu gehört der kleine Roman »Der Dichter. Ein Buch der Sehnsucht« sowie die Erzählungen »Jasminduft«, »Ein Erfinder«, »Maler Brahm« und »Wärisbühel «.
»Glück ist Liebe, nichts anderes«, schrieb Hesse 1918. »Wenn der Mensch gut sein kann, kann er es nur, wenn er glücklich ist, wenn er Harmonie in sich selbst hat. Also wenn er liebt.«Quelle und Text: suhrkamp/insel
2003-07-11
Hermann Hesse - In Calw daheim
Siegfried Greiner
Zu Hesses Jubiläumsjahr, der 125. Geburtstag jährte sich am 2.Juli 2002, erscheint das schon lang erwartete Buch von Siegfried Greiner, die Fortsetzung zu »Hermann Hesse - Jugend in Calw«. Im ersten Teil des Buches zeigt der Herausgeber anhand von Hesse-Texten von 1889 bis 1961 des Dichters »Verwurzelung« in seiner Vaterstadt.
Im zweiten Teil werden etwa 40 Frauen and Männer vorgestellt, die eine große oder kleinere Korrespondenz mit Hesse führten, wobei zwar Calw im Mittelpunkt steht, aber die angesprochenen Themen reichen weit über die Stadt and ihre Umgebung hinaus. Neben Korrespondenzen, von denen einige Briefe schon veröffentlicht sind, erscheinen bislang unbekannte Briefschreiber, wie z.B. die Übersetzerin Gertrud I. Klett, der Mitschüler and Buchhandelskollege Otto Mörike oder der »Lehrlingsgenosse« Paul Bastian.
In einem dritten Teil werden Männer vorgestellt, die den Dichter in Montagnola besuchten, einer ist sogar ein »Gerbersauer« aus Amerika, der zwar nicht persönlich, aber durch seine hinterlassene Lebensgeschichte erscheint and den Dichter zu der Aussage veranlasste: »Der Calwer Gerber Wagner war ein Prachtskerl and hat mir Eindruck gemacht.«
Das neue Buch von Greiner mit Faksimile-Wiedergaben and vielen Porträt-Fotos der Briefschreiber bringt eine Fülle neuer Einblicke in das Leben and das Werk des Nobelpreisträgers Hermann Hesse.
Frankfurt: R.G. Fischer, 2002
ISBN 3-8301-0405-7 SG: 59
301 pp.
2003-07-10
Stern-Serie zu Hermann Hesse als Taschenbuch
![]()
Birgit Lahann
Hermann Hesse. Dichter für die Jugend der Welt.
Ein LebenbildGestern wurde vom Suhrkamp Verlag die 5teilige Serie von Birgit Lahann im Stern ausgeliefert
Mit vielen Fotos, z.T. farbig, und in einem etwas größeren Format als die normalen Taschenbücher dieser Reihe
Eine der letzten Entscheidungen des kürzlich verstorbenen Verlegers Siegfried Unseld, die er wegen des Erfolgs der Stern-Serie trafEuro 9,90
ISBN 3-518-39978-0Quelle: Hesse Editionsarchiv Offenbach
2002-11-21
Hermann Hesse - In
Calw Daheim
Briefwechsel und Begegnungen mit Calwer Bürgern und Freunden
der Schwarzwaldstadt
Verlag R.G. Fischer
ca. 300 Seiten mit vielen Fotos
ISBN 3-8301-0405-7
... bringt bisher völlig unbekanntes Material, was Sammler sicher schätzen
(in den Buchhandlungen nur auf Bestellung)
2002-09-05![]()
Hermann Hesse
Die Welt im Buch
Leseerfahrungen III
Rezensionen und Aufsätze 1917-1925Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2002
804 S., gebunden ISBN 3-518-41341-4
Alles ist in einer einfachen, leicht eingängigen, jargonfreien Sprache verfasst, bewusst im Gegensatz zur akademisch-wissenschaftlichen Rezensionspraxis. Statt an eine Elite richten sich diese Kritiken an ein breites Publikum, sie sind didaktisch, volkstümlich und im besten Sinn aufklärerisch. Egon Schwarz, FAZQuelle und Text: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.
2002-08-28
Hermann Hesse, den der Stern in einer Artikelserie zu seinem 125. Geburtstag als „Dichter für die Jugend der Welt” bezeichnet hat, war außerordentlich vielseitig. Es gibt kaum einen Lebensbereich, zu dem er sich nicht auf originelle und zukunftsorientierte Weise geäußert hat. Nach den Lesebüchern über Jugend und Alter, Individuation und Anpassung, über Krisis und Wandlung, Liebe und Glück, erscheinen nun in der gleichen Ausstattung in den insel taschenbüchern unter dem Titel Die Einheit hinter den Gegensätzen seine Erfahrungen mit Religionen und Mythen und unter der Überschrift Mit dem Erstaunen fängt es an seine Schilderungen über Natur und Kunst, Herkunft und Heimat. In viele, auch asiatische Sprachen übersetzt sind diese von Volker Michels zusammengestellten Themenbände zu einem ähnlich geschätzten Bestandteil seines Werkes geworden, wie Hesses berühmte Romane und Erzählungen.
Die Einheit hinter den Gegensätzen beschreibt die Wege und Umwege, die den protestantischen Missionarssohn zu einer überkonfessionellen Religiosität geführt haben. Hesse versucht hier zu ergründen „was allen Konfessionen und allen menschlichen Formen der Frömmigkeit gemeinsam ist, was über allen kulturellen und nationalen Verschiedenheiten steht, was von jeder Rasse und jedem Einzelnen geglaubt werden kann.”
Die Betrachtungen und Erzählungen des Lesebuches Mit dem Erstaunen fängt es an "aktivieren unsere Sinne, indem sie die vielfältigen, scheinbar stummen Ausdrucksformen der realen Natur und der transzendierten Natur, die wir uns in der Kunst geschaffen haben, ins Wort und Bewußtsein übersetzen, erschließen sie uns eine bislang verborgene Lebensqualität. Hesse hatte eine augerordentliche Begabung, sinnliche Eindrücke aus der Natur abzubilden. Die Anschaulichkeit seiner Schilderungen macht uns nachhaltiger als alle lautstarken Proklamationen klar, mit welchen Einbußen in der Umwelt und im persönlichen Leben die zivilisatorischen Fortschritte erkauft werden.
Quelle und Text: Hesse Editionsarchiv Offenbach a.M.
2003-08-23
![]()
![]()
Neu: Dieser Kalender begleitet Sie mit Gedichten, Gedanken, Aquarellen und literarischen Gedenktagen
durch das Jahr 2003Originalausgabe, zusammengestellt von Ursula Michels-Wenz
Mit farbigen Aquarellen
161 Seiten
© Frankfurt a.M.: Insel Verlag, 2002
ISBN 3-458-34546-9 € 8.0
Quelle: Insel Verlag
2002/08/01![]()
Gisela Kleine
Ninon Hesse
Lieber, lieber Vogel
Briefe an Hermann Hesseausgewählt und erläutert von Gisela Kleine
Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2002
kartoniert, 619 S., ISBN 3-518-39873-3, € 16,00
Ninon Hesse (1895-1966), die Gefährtin Hermann Hesses während seiner letzten Lebensjahre, war eine außergewöhnliche Frau. Das zeigt sich einmal mehr anhand dieser Auswahl ihrer an ihn gerichteten Briefe aus fünf Jahrzehnten. Am 23. Januar 1965 notierte Ninon Hesse,”… wie durch eine laufende Brieffolge nicht so sehr ein Bild des Schreibers entsteht, als ein Bild des Empfängers“. Das gilt auch für ihre eigenen, bisher unveröffentlichten Briefe an Hermann Hesse. Die wie eIN Tagebuch zu lesende Brieffolge beginnt 1910 mit einem Schreiben der 14jährigen Gymnasiastin aus Czernowitz an den Verfasser des Peter Camenzind — 20 Jahre später wurde sie seine Frau.
Die Briefe schildern den abenteuerlichen Weg, den die in Wien Medizin, Kunst und Archäologie studierende und seit 1918 mit dem bekannten Karikaturisten B. F. Dolbin verheiratete junge Frau einschlug. 1927 brach sie alle Brücken hinter sich ab, verkaufte ihr Elternhaus, löste ihren Wiener Hausstand auf und beschloß, den Dichter des Steppenwoif aus einer lebensbedrohenden Krise zu retten.
Die Auswahl der Herausgeberin stellt nicht nur eine spannungsreiche Liebesbeziehung dar, sondern vermittelt auch die Lebensgeschichte dieser hochgebildeten Frau, der es glückte, Eigenständigkeit und Hingabe zu verbinden und Hesse die Ausgewogenheit seines Spätwerks zu ermöglichen.
Gisela Kleine, die über das „Problem der Wirklichkeit bei Hermann Hesse“ promovierte und den Dichter dadurch persönlich kennenlernte, führte selbst